Archiv der Kategorie: Geistlicher Impuls

Tagesandacht zum 14.5.2020 (61. Tag der Ausgangssperre)

Count-Down für unseren ersten Gottesdienst in deutscher Sprache

in Gran Canaria nach der Ausgangssperre:

Noch 3Tage bis zum Sonntag, den 17.5. um 11.15 Uhr

im Templo Ecumenico, Playa del Ingles

(Bitte Mund-Nasen-Schutz und Desinfektionsgel mitbringen!)

Guten Morgen, beginnen wir den Tag mit einem Dank:

Vergiss nicht zu danken dem ewigen Herrn

Liebe FreundInnen des Lichtblicks,

Fast vor genau 200 Jahren wurde Florence Nightingale geboren. Die britische Krankenpflegerin, die als Pionierin der modernen Krankenpflege gilt, hat sogar Verbindungen in das Erzbistum Köln: Während ihrer Ausbildung hat sie in der Kaiserswerther Diakonie in Düsseldorf hospitiert. In Erinnerung an ihr Leben und Wirken wird jedes Jahr an ihrem Geburtstag der Internationale Tag der Pflege begangen.

Besonders in diesem Jahr feiern wir die Arbeit der vielen Frauen und Männer, die in Pflegeberufen tätig sind: in Krankenhäusern und Hospizen, in Behinderteneinrichtungen und Seniorenheimen.

Ich wünsche allen einen kleinen Lichtblick in einer Flut von beunruhigenden Nachrichten.

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Gebet
Guter Gott, auch am heutigen Tag der Pflege setzen sich viele Pflegerinnen und Pfleger und Familien besonders für unsere älteren Mitmenschen oder Hilfebedürftige ein. Gerade in dieser Situation werden diese Familien und Pflegende vor besondere Herausforderungen gestellt: lange Zeiträume verbringen sie mit wenig Abwechslung gemeinsam. Gib allen, die sich um andere kümmern, ein ruhiges Gemüt und lass sie Freude aus ihrem wichtigen Dienst schöpfen. Schenke ihnen Kraft und Grund zur Hoffnung. Amen.


Um das Evangelium besser zu verstehen, lesen wir:
„Bleibt in meiner Liebe!“ lautet die Mahnung, die sich an das Bildwort vom Weinstock (15,1-8) anschließt. Die Leitmotive der Rede vom Weinstock bleiben in dem ganzen Abschnitt 15,9-17 wirksam, wenn auch das Bild selbst nicht mehr erwähnt wird. „Bleibt in meiner Liebe“: bleibt durch eure Liebe so, dass ich euch lieben kann, so wie mich der Vater liebt. Ein und derselbe Strom des Lebens und der Liebe geht vom Vater zum Sohn und vom Sohn zu den Jüngern. Diese Gemeinschaft ist uns in der Taufe geschenkt worden, sie verwirklicht sich neu in der Eucharistie und wirkt sich aus in der Verbundenheit der Jünger untereinander, in einer Atmosphäre der Freude und des Vertrauens. –
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: 9Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! 10Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. 11Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird.
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Bewahre uns, Gott, behüte uns Gott https://www.youtube.com/watch?v=b9aO72h2rQY



Fürbitte
Wir beten für alle, die pflegebedürftig sind und gerade jetzt als besonders Gefährdete zusätzliche Isolation erfahren. Steh ihnen bei und lass sie spüren, dass Du für sie da bist und sie sich auf Dich verlassen können.
Vater Unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name, Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld. Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich Und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen



Segnen heißt: Gutes zusagen!
„Es segne uns in dieser Osterzeit, auf die Fürsprache der Seligen Jungfrau Maria, der allmächtige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“
Allen wünsche ich weiterhin eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest und einen schönen Tag für alle!
Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663
Es wäre schön, wenn wir alle im Monat Mai den täglichen Lichtblick mit dem Gebet des „Ave Maria“ beenden würden: Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade.
Der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder
jetzt und in der Stunde unseres Todes.
Amen.
Ich gebe zu, es ist eine sehr moderne Fassung:
E Nomine Ave María https://www.youtube.com/watch?v=GzlGW8onqfA





Tagesandacht zum 13.5.2020 (60. Tag der Ausgangssperre)

Count-Down für unseren ersten Gottesdienst in deutscher Sprache

in Gran Canaria nach der Ausgangssperre:

Noch 4 Tage (Noch 4 mal Schlafen) bis Sonntag, 17.5. um 11.15 Uhr

im Templo Ecumenico, Playa del Ingles

Gedenktag Unserer Lieben Frau in Fatima am 13.5.

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Fátima ist einer der bedeutendsten katholischen Wallfahrtsorte der Welt und liegt in Portugal. Zwischen Mai und Oktober 1917 haben sich dort Marienerscheinungen ereignet. Am 13. Mai 1930 wurden die Erscheinungen durch den Bischof von Leiria Giuseppe Alves Correia da Silva für glaubwürdig erklärt und die öffentliche Verehrung Unserer Lieben Frau von Fátima gestattet. Liturgisch ist der 13. Mai ein nichtgebotener Gedenktag. Der Ort hatte 2019 ca. 6,3 Millionen Pilger und war damit der größte Wallfahrtsort Europas

Selig bist du, Jungfrau Maria; du hast geglaubt,

dass sich erfüllt, was der Herr dir sagen ließ

Taizé – Magnificat Anima Mea Dominum

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Wir beten mit der ganzen Kirche:

Herr, unser Gott, Du hast Maria,
die Mutter deines Sohnes, auch uns zur Mutter gegeben.
Gib, dass wir, im Geist der Buße und des Gebetes der Ausbreitung
des Reiches deines Sohnes mit noch größerem Eifer dienen,
um die Welt zu erneuern.
Darum bitten wir, durch Jesus Christus

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Mágdala.

Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn!

Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.

Was in Fatima passiert ist, lesen wir in einer Dokumentation der Ereignisse seit 1917

Die Geheimnisse um Fatima.

Sie brachte den Kindern Botschaften, die heute als die „Geheimnisse von Fatima“ bekannt sind. Die Erscheinungen endeten am 13. Oktober 1917 mit einem furiosen Sonnenphänomen, das zehntausende Schaulustige mit ansehen. Heute ist Fatima einer der berühmtesten Wallfahrtsorte der Welt. Millionen von Pilgern kommen jedes Jahr, um vor der Marienstatue zu beten und Buße zu tun.

Fatima – Der berühmte Wallfahrtsort

Fatima, ein kleiner portugiesischer Ort etwa 130 Kilometer nördlich von Lissabon gelegen, ist einer der meistbesuchten Wallfahrtsorte der Welt. Im Jahr 1917 soll hier die Gottesmutter Maria drei Hirtenkindern erschienen sein. Die Heilige Jungfrau kam ein halbes Jahr lang, immer am 13. eines Monats, und enthüllte den „Sehern“ drei Geheimnisse – Prophezeiungen, die sich auf die Zukunft Europas und der Kirche bezogen. Im Jahr 1930 wurde das Phänomen kirchlich anerkannt. Jahre vor seinem Amtsantritt als Papst schrieb Joseph Ratzinger in einem Kommentar, die Visionen seien „keine Frage einer normalen äußeren Sinneswahrnehmung“, aber auch nicht bloß fromme Einbildung: Die Seele der Seher werde „von etwas Realem berührt, auch wenn es jenseits der Sinne liegt“.

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Bild: © KNA

Ein Pilger nähert sich Fatima auf Knien.

Pilger – Die Bitte um Vergebung

Seit mehr als 90 Jahren pilgern Gläubige in Scharen nach Fatima. Die Zahlen variieren: mal ist von einigen hunderttausend, mal von drei Millionen pro Jahr die Rede. Viele nähern sich auf Knien der Basilika, bei Regen ebenso, wie wenn die Sonne vom Himmel brennt. Egal ob alt oder jung, gesund oder von Krankheit gezeichnet. Sie tun Buße und bitten um Vergebung. Denn anders als etwa im französischen Wallfahrtsort Lourdes, steht in Fatima die Sühne noch vor der Krankenheilung.

Hirtenkinder – Die Seher von Fatima

Sie hießen Jacinta und Francisco Marto und Lucia dos Santos und waren zum Zeitpunkt der Marienerscheinung 7, 9 und 10 Jahre alt. Sie wuchsen in der abgeschiedenen, steinigen Hochebene Mittelportugals auf. Die Kinder waren traditionell fromm erzogen, lebten aber in einem kirchenfeindlichen Regime, das Feiertage abschaffte und kirchliche Einrichtungen und Orden schloss. Die Geschwister Francisco und Jacinta starben bereits 1919 und 1920 bei Grippe-Epidemien. Ihre Cousine Lucia trat ein Jahr später ins Kloster ein. Die Ordensfrau starb im hohen Alter von 97 Jahren.

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Bild: © E. Reveles/Fotolia.com

Marienstatue im portugiesischen Wallfahrtsort Fatima.

Marienerscheinung – Der 13. Mai

Die drei Hirtenkinder weiden Schafe in der Nähe ihres Dorfes, als ihnen an einer Steineiche die Gottesmutter Maria als weiß gekleidete Frau erscheint. Sie spricht zu ihnen und fordert sie auf, den Rosenkranz zu beten. Es ist der 13. Mai 1917. Fortan wiederholt sich das Ereignis an jedem 13. der darauffolgenden Monate bis zum 13. Oktober. Am 13. Juli spricht Maria Prophezeiungen aus, die als „Geheimnisse von Fatima“ bekannt werden. Die Erlebnisse der Kinder sprechen sich herum und werden auch von Medien aufgegriffen. Am 13. Oktober kommen wahre Menschenmassen an der Steineiche zusammen. Sie beobachten ein bis heute wissenschaftlich nicht erklärtes Sonnenwunder.

Prophezeiung – Die drei Geheimnisse

Die drei Prophezeiungen der Mutter Gottes sind als „Geheimnisse von Fatima“ bekannt geworden. Beim ersten Mal sagt Maria einen weiteren Krieg nach dem Ende des ersten Weltkrieges voraus. In apokalyptischen Bildern sehen die Kinder eine Vision der Hölle. Die zweite Weissagung bezieht sich auf die Bekehrung des kommunistischen Russlands. 

Das sagenumwobene dritte Geheimnis wird erst 83 Jahre später vom Vatikan veröffentlicht, es ist die Prophezeiung eines weißen Bischofs, der von Kugeln getroffen zusammenbricht. Eine Vorhersage des Attentats auf Papst Johannes Paul II. im Jahr 1981?

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Bild: © Gemeinfrei

Sonnenwunder – Zehntausende Zeugen

Am 13. Oktober 1917 finden sich mehrere zehntausend Menschen bei Fatima ein, um die Erscheinung der Mutter Gottes zu sehen. Darunter sind Gläubige, aber auch spottende junge Leute, skeptische Medienvertreter, abgeklärte Naturwissenschaftler und Neugierige, die auf eine Sensation hoffen. Und die Sensation kommt – glaubt man den unabhängigen Berichten aller im Nachhinein befragten Zeugen. Übereinstimmend berichten Menschen, die vor Ort waren, aber auch andere, die einige Kilometer entfernt lebten von einem Sonnenphänomen, das wissenschaftlich bis heute nicht erklärt werden kann. Von einer blassen kreiselnden Sonne ist die Rede, die bunte Farben ausstrahlte und sich im Zickzackkurs der Erde nähert. Die von einem vorausgegangenen Regenguss durchnässten Kleider der Zuschauer trocknen von einem Augenblick auf den anderen.

Basilika – Seit 1953

Im April 1919 beginnt der Bau einer Kapelle im Cova da Iria – Tal des Friedens – dem Schauplatz der Marienerscheinungen. Die erste Messe wird dort 1921 abgehalten. Noch heute befindet sich vor dem Kirchlein die Statue der Muttergottes. Zu ihren Füßen beten die Pilger. Erst am 11. Jahrestag feiert der von Bischof von Leiria dort einen Gottesdienst zur Einweihung eines Kreuzweges. Ein Jahr später wird der Grundstein für die große Basilika gelegt, die am 7. Oktober 1953 geweiht wird. 

Ein Gemälde über dem Hochaltar zeigt die Szene der Marienerscheinung. Hier befinden sich auch die Gräber der beiden früh verstorbenen Seherkinder Jacinta und Francisco.

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Bild: © KNA

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Papstattentat – Schüsse auf dem Petersplatz

Der 13. Mai 1981 – Jahrestag der Marienerscheinung in Fatima – soll das Leben von Papst Johannes II. für immer verändern. Es ist 17 Uhr nachmittags – etwa 30.000 Gläubige sind zur General-Audienz gekommen. Der Papst fährt im offenen Jeep über den Petersplatz. Er winkt und segnet die Menschen als er plötzlich in sich zusammensackt. Getroffen von Kugeln, die der türkische Terrorist Ali Agca auf ihn abgefeuert hatte. Der Papst ist lebensgefährlich verletzt, ein Bauchschuss hat schwere innere Blutungen verursacht. Der Papst überlebt, soll aber nie wieder ganz gesund werden. Seine Rettung schreibt der mariengläubige Pontifex der in Fatima erschienenen Mutter Gottes zu. Johannes Paul II. kennt zu dieser Zeit bereits das dritte Geheimnis und die Prophezeiung eines Anschlags auf einen „weißgekleideten Bischof“. Die Öffentlichkeit erfährt davon erst zwei Jahrzehnte später.

Wallfahrt – Der Papst in Fatima

Genau ein Jahr nach dem Attentat pilgert Papst Johannes Paul II. nach Fatima. Er betet vor der Statue Unserer Lieben Frau und lässt eine der drei Gewehrkugeln in die Krone der Maria einsetzen. Dort ist sie bis heute. Er trifft auf die Seherin Lucia dos Santos. Mit ihr verbindet ihn bis zu ihrem Tod eine enge Freundschaft. Anlässlich des 25. Gedenktags des Papst-Attentats am 13. Mai 2006 wird die Marien-Statue nach Rom gebracht und dort per Helikopter in der Engelsburg abgesetzt. In einer feierlichen Prozession trägt man sie an rund 20.000 Gläubigen vorbei zum Petersplatz, wo Kinder 1.000 gelbe und blaue Luftballons fliegen lassen.

Seligsprechung – Francisco und Jacinta

Bei seiner dritten Reise nach Fatima im Jahr 2000 spricht Papst Johannes Paul II. die beiden Seherkinder Francisco und Jacinta Marto selig. Einen Monat später veröffentlicht der Vatikan auf Bitten des Papstes das dritte bis dahin unter Verschluss gehaltene Geheimnis der Fatima. 

Die Seherin Lucia dos Santos hatte den Text im Jahr 1944 geschrieben und darum gebeten, das Geheimnis nicht vor 1960 bekannt zu geben. Bei Ablauf dieser Sperrfrist hatte sich der damalige Papst Johannes XXIII. noch gegen eine Veröffentlichung entschieden.

Trauer – Die letzte Seherin stirbt

Am 13. Februar 2005 stirbt Lucia dos Santos im Alter von 97 Jahren in ihrem Kloster in Coimbra (Portugal). Als einzige überlebende Zeugin der Marienerscheinung war sie eine der bekanntesten Seherinnen des 20 Jahrhunderts und einzige Überbringerin der Weissagungen der Mutter Gottes. Ministerpräsident Pedro Santana Lopes ordnet eine landesweite Staatstrauer an. In einem Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur spricht der damalige Kölner Erzbischof Joachim Meisner über die Karmeliterin: „Schwester Lucia war eine nüchterne Frau. Ich begegnete ihr erstmals in ihrem Kloster, als ich dort für den Konvent die Messe feierte. Sie war dort Ökonomin, zuständig für die ganze Wirtschaft, für die Kartoffelvorräte genauso wie für die Wasserleitungen und ähnliches. Von den Marienerscheinungen redete sie nur, wenn man sie dazu drängte.“

Dreifaltigkeitskirche – Der 90. Jahrestag

500.000 Menschen aus mehr als 25. Staaten kommen am 13. Oktober 2007 in Fatima zusammen, um den Jahrestag der letzten Marienerscheinung zu feiern. Als Vertreter Papst Benedikts XVI. feiert Kurienkardinal Angelo Sodano die Messe mit den Gläubigen in der imposanten Dreifaltigkeitskirche, die der Basilika gegenübersteht und die am Vortag geweiht worden ist. Das vom griechischen Architekten Alexandros Tombazis entworfene Gotteshaus zählt zu den größten Kirchen weltweit. Der Rundbau hat einen Durchmesser von 125 Metern, etwa bietet rund 9.000 Menschen Platz und hat rund 70 Millionen Euro gekostet.

Heiligsprechung – Der 100. Jahrestag

Im April gab der Vatikan bekannt, dass zwei der Seherkinder von Fatima, die Geschwister Jacinta und Francisco Marto heiliggesprochen werden – und zwar am 100. Jahrestag von Papst Franziskus persönlich. Bereits davor war geplant, dass der Papst am 12. und 13. Mai 2017 Fatima besucht.

Artikel am 7. Mai 2017 aktualisiert Von Janina Mogendorf

Ave von Fatima: Am dreizehnten Maien…

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Ein wunderbares Gebet aus dem Alten Testament (Buch Judith):

Kehrvers: Du bist der Ruhm unseres Volkes

Meine Tochter, du bist von Gott, dem Allerhöchsten, mehr gesegnet als alle anderen Frauen auf der Erde. Gepriesen sei der Herr, unser Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat.

Kehrvers: Du bist der Ruhm unseres Volkes

Die Erinnerung an dein Vertrauen soll in Ewigkeit nicht aus den Herzen der Menschen entschwinden, die sich an die Macht Gottes erinnern.

Kehrvers: Du bist der Ruhm unseres Volkes

Vater Unser im Himmel,

geheiligt werde Dein Name,

Dein Reich komme,

Dein Wille geschehe,

wie Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich

Und die Kraft und die Herrlichkeit,

in Ewigkeit. Amen

Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit, auf die Fürsprache der Seligen Jungfrau Maria, der allmächtige Gott,

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich weiterhin eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest und einen schönen Sonntag für alle!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria

axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Es wäre schön, wenn wir alle im Monat Mai den täglichen Lichtblick mit dem Gebet des „Ave Maria“ beenden würden:

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade.
Der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns 
Sünder
jetzt und in der Stunde unseres 
Todes.
Amen.

Ein wunderschönes Lied zum Fatima Tag!

Rosenkranz Königin von Fatima

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Tagesandacht zum 12.5.2020 (59. Tag der Ausgangssperre)

Count-Down für unseren ersten Gottesdienst

in Gran Canaria nach der Ausgangssperre:

Noch 5 Tage (Noch 5 mal Schlafen) bis Sonntag, 17.5. um 11.15 Uhr

im Templo Ecumenico, Playa del Ingles 

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Liebe FreundInnen des Lichtblicks,

Vor fast 50 Jahren wurde unsere Kirche in Gran Canaria gebaut. Heute müssen wir, mit der Hilfe Gottes, unsere Gemeinde neu aufbauen.

Die Gemeinde Jesu

hat nicht ein ganzes Arsenal von Helfern und Beiständen, die ihr da und dort in allerlei Nöten zu Hilfe eilen, sie stützen, sichern und tragen müssten. Sondern sie hat im Letzten und Wesentlichen nur einen einzigen Beistand, auf den sie sich aber wirklich und hundertprozentig verlassen kann, einen Beistand, durch den Gott selbst seiner Gemeinde beisteht und hilft. In ihm hat sie ihre eigentümliche Sicherheit, die wahre Garantie ihres Bestandes; denn dieser Beistand sorgt dafür, dass sie ihrer Herkunft und ihrem Wesen als Gemeinde Jesu treu bleibt, dass sie von sich und ihrem Ursprung niemals wieder völlig abfallen kann, sondern stets mit sich identisch bleibt, auch im Wechsel von Zeit und Geschichte. Sie bleibt mit Jesus verbunden; von ihm kommt sie, zu ihrem Glück und Heil, nicht los“ (Josef Blank)

Ruhama – Ein Schiff das sich Gemeinde nennt

Gebet
Gott, viele Menschen haben in dieser Zeit das Gefühl, irre zu werden: Jeder Tag bringt andere, sich oft widersprechende Nachrichten um das Thema Corona Virus. Bewegende Zeiten in unserer Kirche, Bekanntes und Vertrautes bricht weg, Neues muss erst noch gestaltet werden. Auferstandener Christus, im heutigen Evangelium bittest du uns: „Euer Herz lasse sich nicht verwirren.“ (Joh 14,1) Schenke uns deinen Geist, der uns stark und mutig macht, aber auch ruhig und gelassen werden lässt. Amen.


Um das Evangelium besser zu verstehen, lesen wir: Die Welt hat keinen Frieden: sie hat Angst. Der Jünger Jesu bleibt davon nicht unberührt: das Leid in der Welt, die Angst vor dem nächsten Krieg oder der nächsten Welle der Epidemie, das Schweigen Gottes zum Weltgeschehen, von all dem ist auch der Glaubende betroffen. Aber die Gemeinschaft, die Gott ihm durch Christus geschenkt hat überwindet die Angst. Das Weggehen Jesu ist die Voraussetzung für sein neues Kommen (nach der Auferstehung und bei der Wiederkunft am Ende der Zeit), also Grund zur Hoffnung. In den abschließenden Versen 30-31 nennt Jesus die innerste Triebkraft seines Lebens und im Besonderen seines Kreuzestodes: die Liebe zum Vater   Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. Ihr habt gehört, dass ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück. Wenn ihr mich liebhättet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt. Ich werde nicht mehr viel zu euch sagen; denn es kommt der Herrscher der Welt. Über mich hat er keine Macht, aber die Welt soll erkennen, dass ich den Vater liebe und so handle, wie es mir der Vater aufgetragen hat. Keinen Tag soll es geben https://www.youtube.com/watch?v=LeechR-uAts Fürbitte
Herr in diesen Zeiten bitten wir Dich mit den Worten der Jünger von Emmaus:
„Bleibe bei uns; denn es wird Abend, der Tag hat sich schon geneigt!“ (Lk 24,29)

Vater Unser im Himmel,

geheiligt werde Dein Name,

Dein Reich komme,

Dein Wille geschehe,

wie Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich

Und die Kraft und die Herrlichkeit,

in Ewigkeit. Amen

Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit, auf die Fürsprache der Seligen Jungfrau Maria, der allmächtige Gott,

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich weiterhin eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest und einen schönen Sonntag für alle!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria

axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Es wäre schön, wenn wir alle im Monat Mai den täglichen Lichtblick mit dem Gebet des „Ave Maria“ beenden würden:

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade.
Der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns 
Sünder
jetzt und in der Stunde unseres 
Todes.
Amen.

Sonya Yoncheva – Verdi: Otello, Ave Maria, piena di grazia

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Tagesandacht zum 11.5.2020 (58. Tag der Ausgangssperre)

Count-Down für unseren ersten Gottesdienst in deutscher Sprache

in Gran Canaria nach der Ausgangssperre:

Noch 6 Tage (Noch 6 mal Schlafen) bis Sonntag, 17.5. um 11.15 Uhr

im Templo Ecumenico, Playa del Ingles 

Heuteabend um 20.00 Uhr öffnet unsere Kirche für die Heilige Messe in spanischer Sprache.

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Liebe FreundInnen des Lichtblicks,

es ist gut, wenn man im Leben etwas hat, woran man sich halten kann. Wir sind so vielen Strömungen, Meinungen, Verschwörungstheorien und Vorstellungen ausgesetzt, dass es manchmal schwerfällt, zu erkennen und zu wissen, wo es langgeht. Vom Festhalten an den Worten und Geboten Jesu lesen wir heute im Evangelium. Sie können und wollen und Sicherheit im Leben geben. Aber nicht aus Angst sollen wir uns an sie halten, sondern aus der Liebe heraus. Erst wenn Sie uns zur Herzensangelegenheit werden, sind Sie unser wirklicher Halt und eine wahre Freude im Leben. Die folgende Musik möchte uns dieser Botschaft näherbringen:

Gotteslobvideo (GL 458): Selig seid ihr, wenn ihr einfach lebt

Um das Evangelium besser zu verstehen, lesen wir:

 In der Frage des Judas Thaddäus steckt zunächst das Erschrecken darüber, dass Jesus sich nicht, national-messianischen Erwartungen entsprechend, als König Israels machtvoll vor der Welt präsentieren (offenbaren) will. Nur die Jünger „sehen“ ihn. Jesus gibt auf die Frage des Judas keine direkte Antwort. Auch nicht auf die Frage, die der Evangelist selbst aus der Frage des Judas wohl herausgehört hat: Warum hat die Welt Jesus nicht als den Messias erkannt? Der Jünger soll zunächst seine eigene Situation begreifen. Von der „Welt“ unterscheidet ihn die Tatsache, dass er das offenbarende Wort gehört und dass er geantwortet hat. Dadurch hat er Gemeinschaft mit Gott. Das Wort festhalten, in der Antwort bleiben und sich bewähren, das ist die Liebe, die Jesus vom Jünger verlangt. Wer so in der Liebe bleibt, der hat nicht nur seine Wohnung im Haus des Vaters; er selbst wird – jetzt schon – zur lebendigen Wohnung des dreifaltigen Gottes. 

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

Judas – nicht der Judas Iskariot – fragte ihn: Herr, warum willst du dich nur uns offenbaren und nicht der Welt?

Jesus antwortete ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.

Wer mich nicht liebt, hält an meinen Worten nicht fest. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat.

Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin.

Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

Gib mir Ruhe Herr in dieser wilden Zeit

Wir beten heute

 für alle die als Sanitäter, Feuerwehrleute oder in anderen Hilfsdiensten für Menschen in Not da sind! 

für alle die sich für diskriminierte oder gemobbte Menschen einsetzen! 

für alle, die aufstehen gegen Hass und Hetze in unserer Gesellschaft und dabei selbst zur Zielscheibe werden!

Vater Unser im Himmel,

geheiligt werde Dein Name,

Dein Reich komme,

Dein Wille geschehe,

wie Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich

Und die Kraft und die Herrlichkeit,

in Ewigkeit. Amen

Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit, auf die Fürsprache der Seligen Jungfrau Maria, der allmächtige Gott,

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich weiterhin eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest und einen schönen Sonntag für alle!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria

axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Es wäre schön, wenn wir alle im Monat Mai den täglichen Lichtblick mit dem Gebet des „Ave Maria“ beenden würden:

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade.
Der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns 
Sünder
jetzt und in der Stunde unseres 
Todes.
Amen.

Mascagni „AVE MARIA“

Der „Öko-Masken-Trend“

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Tagesandacht zum 10.5.2020 (57. Tag der Ausgangssperre)

5. Ostersonntag

Count-Down für unseren ersten Gottesdienst

in Gran Canaria nach der Ausgangssperre:

Noch 7 Tage (Noch 7 mal Schlafen) bis Sonntag, 17.5. um 11.15 Uhr

im Templo Ecumenico, Playa del Ingles 

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Halleluja. Halleluja.
(So spricht der Herr:)
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben;
niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Halleluja.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       Liebe FreundInnen des Lichtblickes, 

vier Wochen nach dem Ostersonntag erhalten Sie diesen Lichtblick. Wir beginnen damit die letzte Woche mit täglichen Andachten. Immer noch nicht läuft unser Leben im Alltagsmodus! Dieser Sonntag und dieser Lichtblick sollen für uns eine neue Chance sein, wieder aufzuhorchen. So können wir noch einmal hören und feiern, dass wir, trotz der Krise, das neue Leben in uns tragen, von Gottes Geist begabt und gesendet sind. Wir können den Osterjubel aufleben lassen, denn wir haben Grund zur Freude: Gott ist mit uns. Jesus ist als er auferstanden in unserer Mitte er will uns beschenken und froh machen, wenn wir ihn suchen und seine Nähe feiern.

Christ ist erstanden

 Herr Jesus Christus, du bist der Weg und die Wahrheit und das Leben. 

Herr erbarme dich. 

Niemand kommt zum Vater außer durch Dich. 

Christus, erbarme dich. 

Du wirst wiederkommen, damit auch wir dort sein können, wo du bist. 

Herr, erbarme dich

Gott, unser Vater, du hast uns durch deinen Sohn erlöst und als deine Kinder angenommen. Sie voll Güte auf alle, die an Christus glauben, und schenke ihnen die wahre Freiheit, das ewige Erbe, Gesundheit und Frieden. 

Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Am Sonntag, dem Tag, den der Herr gemacht hat, dürfen wir staunen über die Größe Gottes mit den Worten der Psalmen aus dem Alten Testament. So hat das Volk Israel vor über 2500 Jahren in bildreichen Worten die Größe Gottes angebetet:

Jubelt im Herrn, ihr Gerechten, *
den Redlichen ziemt der Lobgesang.
Preist den Herrn auf der Leier, 
*
auf der zehnsaitigen Harfe spielt ihm!
Das Wort des Herrn ist redlich, 
*
all sein Tun ist verlässlich.
Er liebt Gerechtigkeit und Recht, 
*
erfüllt von der Huld des Herrn ist die Erde.
Siehe, das Auge des Herrn ruht auf denen, die ihn fürchten, 
*
die seine Huld erwarten,
dass er ihre Seele dem Tod entreiße 
*
und, wenn sie hungern, sie am Leben erhalte

Lobe Den Herrn, Meine Seele

Um das Evangelium besser verstehen zu können, lesen wir:

Die Jünger haben Mühe, den Weggang Jesu zu begreifen. Jesus tröstet sie: Ich komme wieder, ich hole euch heim zu mir. Auch das ist schwer zu verstehen. Thomas fragt nach dem Weg; Philippus bittet: Zeig uns den Vater. Jesus selbst ist der Weg, der Zugang zu Gott. Und er ist das Bild des Vaters; Gottes eigene Art, sein Wesen und seine Hinwendung zu den Menschen sind in Jesus sichtbar geworden.

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Euer Herz lasse sich nicht verwirren.
Glaubt an Gott
und glaubt an mich!
Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen.
Wenn es nicht so wäre,
hätte ich euch dann gesagt:
Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?
Wenn ich gegangen bin
und einen Platz für euch vorbereitet habe,
komme ich wieder
und werde euch zu mir holen,
damit auch ihr dort seid, wo ich bin.
Und wohin ich gehe –
den Weg dorthin kennt ihr.
Thomas sagte zu ihm:
Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst.
Wie können wir dann den Weg kennen?
Jesus sagte zu ihm:
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben;
niemand kommt zum Vater
außer durch mich.
Wenn ihr mich erkannt habt,
werdet ihr auch meinen Vater erkennen.
Schon jetzt kennt ihr ihn
und habt ihn gesehen.
Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater;
das genügt uns.
Jesus sagte zu ihm:
Schon so lange bin ich bei euch
und du hast mich nicht erkannt, Philippus?
Wer mich gesehen hat,
hat den Vater gesehen.
Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater?
10Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin
und dass der Vater in mir ist?
Die Worte, die ich zu euch sage,
habe ich nicht aus mir selbst.
Der Vater, der in mir bleibt,
vollbringt seine Werke.
Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin
und dass der Vater in mir ist;
wenn nicht,
dann glaubt aufgrund eben dieser Werke!
Amen, amen, ich sage euch:
Wer an mich glaubt,
wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen
und er wird noch größere als diese vollbringen,
denn ich gehe zum Vater.

Am Sonntag vertiefen wir das Gehörte:

Zuerst das Kreuz: Erst Ostern macht aus der Tragödie eine frohe Botschaft.

Die Evangelien entstanden Jahrzehnte „danach“. Das Johannes-Evangelium, dessen anspruchsvolle Meditationen die Osterzeit prägen, wurde wohl um das Jahr 100 verfasst. Diese späte Variante zeigt uns einen anderen Jesus als bei Markus, Matthäus und Lukas. Bieten die drei Synoptiker knappe Szenen und prägnante Dialoge, so überschreitet Johannes den Raum der Historie. Er stellt die Jesus-Geschichte ins Zentrum des Weltendramas von Schöpfung, Fall und Erlösung: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott“ (1,1f.).

Der glorreiche Beginn, in dem die ersten Verse der hebräischen Bibel mitschwingen, wird in der christlichen Fortschreibung elendig durchkreuzt. Denn das göttliche Wort, das „in“ Jesus Fleisch wurde, fand unter den Menschen kein Verständnis und keine Aufnahme. Der Sohn, der „Kunde gebracht“ hat, endet am Kreuz. Erst Ostern wendet alles, macht aus der Tragödie ein Evangelium, die frohmachende Botschaft.

Doch Ostern ist nicht einfach. Es widerspricht dem Augenschein und der Schwere der Materie, auch der Vernunft, die sich nur an das halten mag, was sie sieht. Da aber Jesu Auferstehung für die ersten Christen das Grunddatum ist, ohne das alles andere nichts ist, gilt es dagegenzusetzen; gilt es, den Pessimismus des Verstandes durch den Optimismus der Seele aufzuwiegen. Genau das ist die Aufgabe der Evangelien, ob synoptisch oder johanneisch: Von der ersten bis zur letzten Zeile führen sie aus, dass der auf Golgota Besiegte der Sieger ist. Die Augen der Welt reichen weit, doch das Entscheidende geht nicht selten an ihnen vorbei. Deswegen siegt so häufig das Böse über das Gute, die Lüge über das Wahre, das Hässliche über das Schöne. Die Evangelien und auf ihnen aufbauend die christliche Tradition setzen dagegen: „Preis dir, du Sieger auf Golgota, / Sieger auf ewig. Halleluja!“

Erst von hier aus entfalten die johanneischen Kühnheiten ihre Substanz. „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“, offenbart Jesus dem skeptischen Thomas (14,6). Ohne Ostern ist dieser Satz Wahnsinn. Und mit Ostern? Ein Angebot und ein Weg, der tatsächlich erst beim Gehen entsteht. Die ausdauernden Dialoge des „Adlers“ unter den Evangelisten, sein Kreisen, Zupacken und Wiederaufnehmen, wollen weniger informieren denn einladen. Wir müssen genauer hinschauen, so das johanneische Konzept, wir müssen Jesus begegnen, um letztlich zu erkennen, was der „Welt“ verborgen bleibt, aber nicht dem Glaubenden: Der Besiegte ist der Weg. Was von Gott kommt, kann durch Bosheit und Blindheit verdüstert werden – untergehen kann es nicht.

Ob die Sieger wirklich die Geschichte schreiben? Die vielzitierte Formel ist umstritten, und hinsichtlich der Grunderzählung der Christen stimmt sie schon gar nicht. Dass Pontius Pilatus in jedem Glaubensbekenntnis genannt wird, ist ein Kuriosum, ein Schabernack der Geschichte. Wer Gott sucht, halte sich an den Gekreuzigten. Auch vor dem österlichen Hintergrund ist dies keine einfache Botschaft, und die christliche Theologie – wie groß die Bibliotheken! – ist ein fortwährender Versuch, sich dem Wort vom Kreuz und von der Auferstehung zu stellen. Das kann man auch positiv wenden: Wer besiegt wird, muss genauer hinschauen. Er muss die Gründe der Niederlage erforschen, seine verbliebenen Bestände durchzählen. Die Evangelisten tun das, mit ihnen all diejenigen, die den Sohn als Weg, Wahrheit und Leben bekennen. Dass sie dabei die Schwerkraft der Materie überschreiten, dass sie auf Gott, nicht auf den Menschen setzen, das ist der ewige Stachel, vielleicht auch der Skandal ihres Bekenntnisses: „Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich!“ (Joh 14,1). Und so buchstabiert die österliche Botschaft seit zwei Jahrtausenden die Verwirrung wie die Zuversicht. Als eine Hoffnung für die Besiegten, als ein Stolperstein für die Sieger. (CiG)

Dass du mich einstimmen lässt

Am Sonntag sprechen wir das Apostolische Glaubensbekenntnis mit allen Christen in der ganzen Welt.

Ich glaube an Gott,

den Vater, den Allmächtigen,

den Schöpfer des Himmels und der Erde,

und an Jesus Christus,

seinen eingeborenen Sohn. unsern Herrn.

empfangen durch den Heiligen Geist,

geboren von der Jungfrau Maria,

gelitten unter Pontius Pilatus,

gekreuzigt, gestorben und begraben,

hinabgestiegen in das Reich des Todes,

am dritten Tage auferstanden von den Toten,

aufgefahren in den Himmel;

er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters:

von dort wird er kommen,

zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,

die heilige katholische Kirche,

Gemeinschaft der Heiligen,

Vergebung der Sünden,

Auferstehung der Toten

und das ewige Leben. Amen

Ich weiß, der Herr hilft mir / Psalm 121 https://www.youtube.com/watch?v=MwlayjRb8Vk

Heute beten wir:

Für alle Mitarbeiter in Caritas und Diakonie!

Für Menschen, die in der Krise übersehen und benachteiligt werden!

Für die Gäste in den Suppenküchen und alle, die sie willkommen heissen!

Vater Unser im Himmel,

geheiligt werde Dein Name,

Dein Reich komme,

Dein Wille geschehe,

wie Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich

Und die Kraft und die Herrlichkeit,

in Ewigkeit. Amen

Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit, auf die Fürsprache der Seligen Jungfrau Maria, der allmächtige Gott,

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich weiterhin eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest und einen schönen Sonntag für alle!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria

axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Tagesandacht zum 9.5.2020 (56. Tag der Ausgangssperre)

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Count-Down für unseren ersten Gottesdienst 

in Gran Canaria nach der Ausgangssperre:

Noch 8 Tage (Noch 8 mal Schlafen) bis Sonntag, 17.5. um 11.15 Uhr

im Templo Ecumenico, Playa del Ingles

Liebe FreundInnen des Lichtblickes, 

Gott sehen! Wer wünscht sich das nicht? Genau dies erbittet Philippus im heutigen Evangelium. Jesu Antwort, dass der Vater in ihm zu sehen ist, mag ihn enttäuschen. Jesus ist mehr als ein Gutmensch, ein Weltverbesserer, Humanist oder Menschenfreund. Er, der Sohn Gottes, ist es der uns heute und immer wieder einlädt seinen Auftrag und sein Testament zu erfüllen. Die Musik lädt uns ein, ihn in unser Herz hineinzulassen.

So wie Jesus Christus lasst uns gesonnen sein

Gebet
Wer aber mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.“ (Joh 13, 20) Diese Worte begegnen uns im Evangelium und zum ersten Mal kommt der abstruse Gedanke „Ich kann ja im Moment niemanden aufnehmen, nicht mal Jesus.“ Herr, bitte schenke uns wieder Zeiten, in denen wir unsere Wohnungen und Häuser öffnen können, in denen wir gastfreundlich sein können, in denen wir Dich aufnehmen, wenn wir andere willkommen heißen. Diese Momente fehlen so sehr. Amen!

Um das Evangelium besser zu verstehen, lesen wir:
In Jesus ist Gott sichtbar und fassbar geworden. Die Frage des Thomas und die Bitte des Philippus (V. 5) zeigen aber, dass die Jünger, obwohl sie mit Jesus schon so lange zusammenleben, Mühe haben, zu verstehen, was er ihnen in dieser Stunde sagt. Die Jünger, das sind wir. Jesus wird nicht müde, es uns immer wieder neu zu sagen: Ich bin im Vater, und der Vater ist in mir: Um es zu verstehen, brauchen wir die Ewigkeit. In der gegenwärtigen Zeit hilft uns der Glaube, der immer neu über unser kleines Ich und sein Fassungsvermögen hinaus in die Weite Gottes hineinwächst. Für diesen Glauben ist nichts unmöglich
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: 7Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. 8Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. 9Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? 10Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. 11Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke! 12Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen, und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater. 13Alles, um was ihr in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird. 14Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bittet, werde ich es tun.
Taizé Laudate omnes gentes: https://www.youtube.com/watch?v=lbb-kaurSW0



Fürbitte
Guter Gott, heute beten wir ganz besonders für alle Gastwirte, Lokale, Hotel- und Restaurantbesitzer, von denen viele um ihre Existenz fürchten. Gebe du ihnen Hoffnung und Zuversicht, lass sie nicht den Glauben an dich verlieren und sei du ihnen Nahe, wenn Nöte und Sorgen zu groß zu werden scheinen.

Vater Unser im Himmel,

geheiligt werde Dein Name,

Dein Reich komme,

Dein Wille geschehe,

wie Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich

Und die Kraft und die Herrlichkeit,

in Ewigkeit. Amen!

Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit, auf die Fürsprache der Seligen Jungfrau Maria, der allmächtige Gott,

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich weiterhin eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria

axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Es wäre schön, wenn wir alle im Monat Mai den täglichen Lichtblick mit dem Gebet des „Ave Maria“ beenden würden:

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade.
Der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder
jetzt und in der Stunde unseres Todes

Dupré – Ave Maria

Tagesandacht zum 8.5.2020 (55. Tag der Ausgangssperre)

Count-Down für unseren ersten Gottesdienst 

in Gran Canaria nach der Ausgangssperre:

Noch 9 Tage (Noch 9 mal Schlafen) bis Sonntag, 17.5. um 11.15 Uhr

im Templo Ecumenico, Playa del Ingles

Liebe Freundinnen des Lichtblicks,

Leben und Tod, das sind die Koordinaten unseres Lebens. Karfreitag und Ostern! „Euer Herz lasse sich nicht verwirren“, lesen wir im heutigen Evangelium. Vieles kann uns in diesen Tagen und Zeiten verwirren. Doch lassen wir unseren Glauben an die Auferstehung Jesu Christi, der auch uns damit das ewige Leben erschlossen hat, in diesem Lichtblick wieder neu stärken. Zunächst aber lädt uns das folgende Lied ein, uns auf unserer Andacht zu konzentrieren:

Ins Wasser fällt ein Stein

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Halleluja. Halleluja.

(So spricht der Herr:)

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.

Niemand kommt zum Vater außer durch mich.

Halleluja

Heute können wir mit dem Heiligen Thomas von Aquin beten:

Barmherziger Gott, gib,
dass wenn ich nicht äußerlich 
das Sakrament des Leibes und Blutes des Herrn empfangen kann,
doch innerlich dessen Wesen und Kraft erfahre,
dass ich verdiene,
Christus im Gebet ganz einverleibt zu werden.
Liebreichster Vater,
lass mich deinen geliebten Sohn,
der sich mir in dieser geistlichen Kommunion schenkt,
einst ewig schauen.

(in Anlehnung an Thomas von Aquin, Original: GL 8,4)

Um das Evangelium besser zu verstehen, lesen wir:

Die Jünger haben Mühe, zu begreifen, was Jesus mit seinem Weggehen meint: „Wir wissen nicht, wohin du gehst“. Sie haben Angst. Gegen die Angst gibt es nur ein Mittel: „Glaubt an Gott, und glaubt an mich!“. Der Glaube, den Jesus fordert, ist Vertrauen und Hoffnung. Die Trennung ist keine endgültige; im Haus des Vaters, d. h. im Reich Gottes, ist Platz für alle. Thomas möchte eine direkte, unverhüllte Auskunft über das Ziel und den Weg Jesu, der ja auch der Weg des Jüngers sein wird. Jesus nennt das Ziel nur nebenbei: „zum Vater“, zur bleibenden Gemeinschaft mit Gott. Dorthin gibt es einen einzigen Weg: 

Ich bin der Weg. Jesus ist der Weg, weil er die Wahrheit sucht, der Weg ist nicht vom Ziel getrennt; wer ihn geht, wer die Wahrheit sucht, der hat, weil er Jesus hat, auch das Leben, jetzt schon. 



Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott, und glaubt an mich!

Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?

Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.

Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr.

Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen?

Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.

Halleluja (Taize)

Wir befreien unser Herz durch die folgenden Bitten:

Wir bitten Jesus Christus, unseren Herrn, der uns den Weg in das Haus des Vaters zeigt:

Befreie die Herzen der Gläubigen von Angst und Sorge.

Lass die Menschen dich suchen und bei dir Ruhe finden.

Neige dich allen zu, die deine Hilfe brauchen.

Gib, dass wir in deinem beständigen Schutz geborgen sind.

Denn du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Auf dich setzen wir unsere Hoffnung. Dir sei Dank und Ehre in Ewigkeit

Vater Unser im Himmel,

geheiligt werde Dein Name,

Dein Reich komme,

Dein Wille geschehe,

wie Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich

Und die Kraft und die Herrlichkeit,

in Ewigkeit. Amen!

Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit, auf die Fürsprache der Seligen Jungfrau Maria, der allmächtige Gott,

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich weiterhin eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria

axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Es wäre schön, wenn wir alle im Monat Mai den täglichen Lichtblick mit dem Gebet des „Ave Maria“ beenden würden:

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade.
Der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder
jetzt und in der Stunde unseres Todes.

Jacques Offenbach – Ave Maria

Tagesandacht zum 6.5.2020 (53. Tag der Ausgangssperre)

Halleluja. Halleluja.

(So spricht der Herr:)

Ich bin das Licht der Welt.

Wer mir nachfolgt, hat das Licht des Lebens.

Halleluja.

Liebe FreundInnen des Lichtblicks, 

Jesus Christus will nicht der Richter der Welt sein, sondern der Retter der Welt. Er will nicht die Welt in Finsternis, sondern im Licht. Aber die Welt muss sich entscheiden. Wer meine Worte nicht annimmt, hat seinen Richter, sagt Jesus im heutigen Evangelium. Sein Wort annehmen, das dauert ein ganzes Leben hindurch und beginnt jeden Tag neu.

„Du bist das Licht der Welt“ Gemeindelied – gesungen von Lila

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Gütiger Gott,

du bist das Leben der Gläubigen,

der Reichtum der Armen,

die Freude der Auserwählten.

Wir sehnen uns nach deinen Verheißungen.

Stärke unsere Hoffnung

und schenke uns überreiche Erfüllung.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Um das Evangelium besser zu verstehen, lesen wir:

In diesem Abschnitt fasst Johannes die großen Themen der Predigt Jesu zusammen: glauben und sehen, Licht und Finsternis, hören und bewahren, richten und retten. Nur der Glaubende kann sehen: er sieht in Jesus nicht nur einen außerordentlichen Menschen, sondern den, der vom Vater als das Licht in die Welt gekommen ist. Licht heißt im Johannesevangelium: Wahrheit, Leben, Freude, Heil. Den göttlichen Ursprung Jesu und das Ziel seiner Sendung erkennen, da ist Glaube. Wer glaubt, nimmt das Licht auf und wird vom Licht aufgenommen. Er hat sich für das Leben entschieden; die Auferstehung und das Gericht liegen hinter ihm.

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit

rief Jesus aus: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat,

und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat.

Ich bin das Licht, das in die Welt gekommen ist, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt.

Wer meine Worte nur hört und sie nicht befolgt, den richte nicht ich; denn ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern um sie zu retten.

Wer mich verachtet und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich gesprochen habe, wird ihn richten am Letzten Tag.

Denn was ich gesagt habe, habe ich nicht aus mir selbst, sondern der Vater, der mich gesandt hat, hat mir aufgetragen, was ich sagen und reden soll.

Und ich weiß, dass sein Auftrag ewiges Leben ist. Was ich also sage, sage ich so, wie es mir der Vater gesagt hat.

Gehet nicht auf, in den Sorgen dieser Welt

Wachse Jesus, wachse in mir, 
in meinem Geist, 
in meinem Herzen, 
in meiner Vorstellung, 
in meinen Sinnen.

Wachse in mir in deiner Milde, 
in deiner Reinheit, 
in deiner Demut, 
deinem Eifer, 
deiner Liebe.

Wachse in mir mit deiner Gnade, 
deinem Licht und deinem Frieden.
Wachse in mir 
zur Verherrlichung deines Vaters,
zur größeren Ehre Gottes.

(Piere Olivaint, GL 6,5)

Vater Unser im Himmel,

geheiligt werde Dein Name,

Dein Reich komme,

Dein Wille geschehe,

wie Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich

Und die Kraft und die Herrlichkeit,

in Ewigkeit. Amen!

Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit, auf die Fürsprache der Seligen Jungfrau Maria, der allmächtige Gott,

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich weiterhin eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria

axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Es wäre schön, wenn wir alle im Monat Mai den täglichen Lichtblick mit dem Gebet des „Ave Maria“ beenden würden:

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade.
Der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns 
Sünder
jetzt und in der Stunde unseres 
Todes.

Mendelssohn: Ave Maria | Toronto Mendelssohn Choir

youtube.com/watch?v=EQGm4Tijg2A

Tagesandacht zum 5.5.2020 (52. Tag der Ausgangssperre)

Halleluja. Halleluja.

(So spricht der Herr:)

Meine Schafe hören auf meine Stimme;

ich kenne sie, und sie folgen mir.

Halleluja.

Liebe FreundInnen des heutigen Lichtblicks, 

wenn wir von der Kirche sprechen, meinen wir die Gemeinschaft von Menschen, ihren Glauben an Jesus Christus bekennen. Ihnen hat Gott der Vater durch Jesus Christus Gnade und Frieden geschenkt. Die österliche Verkündigung spricht immer wieder von der Kirche von der Gemeinschaft der Glaubenden. Die Lesungen der Osterzeit beschreiben immer wieder, dass sich der Glaube an Jesus Christus ausbreitet. Wichtiger aber ist der Gedanke: Der Herr selbst führt seine Kirche durch den Heiligen Geist. Das gilt für alle Zeit und vor allem in Zeiten der Krise. Auch heute ist es der Herr selbst, der seine Kirche zusammenhält und wachsen lässt in diesem Lichtblick wollen wir ihn bitten, dass er den Glauben und die Liebe in uns vermehre.

Und mit Schwung geht es in den heutige Tagesandacht:

Aufstehen, aufeinander zugehen


Gebet
Jesus Christus, durch Dich hat Gott ein Gesicht bekommen. Du hast mit den Kindern gelacht, mit den Trauernden geweint, konntest wütend werden und intensiv zuhören. All das hat sich sicherlich auch in Deinem Gesicht widergespiegelt. Wir tragen nun Atemschutzmasken, um der Corona Pandemie entgegen zu wirken. Unsere Mimik ist nicht mehr erkennbar. Du aber schaust uns weiter an. Wir bitten dich, hilf uns, dass wir jetzt besonders mit unseren Augen und unserer Stimme achtsam und liebevoll unserem Gegenüber begegnen. Amen.
Jesu Worte im Johannes-Evangelium scheinen auf dunkel, ja, fast widersprüchlich zu sein. So heißt es: die Menschen, die der Vater dem Sohn gegeben hat, folgen ihm. Wer ihm nicht folgt, gehört nicht zu ihm; also muss man doch annehmen: der Vater hat sie ihm nicht gegeben. Gleichwohl wirbt Jesus um alle. Aber die, die den Beweis dafür wollen, dass Jesus der Messias ist, werden abgewiesen. Zu Jesus findet man nicht, wenn man versucht, seinen eigenen Verstand zu Maßstab zu machen. Nur wer sich auf Jesu Ruf einlässt, der erkennt in der Nachfolge, dass Jesus der Gesandte Gottes ist.



Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes In Jerusalem fand das Tempelweihfest statt. Es war Winter, und Jesus ging im Tempel in der Halle Salomos auf und ab. Da umringten ihn die Juden und fragten ihn: Wie lange noch willst du uns hinhalten? Wenn du der Messias bist, sag es uns offen! Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, aber ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich im Namen meines Vaters vollbringe, legen Zeugnis für mich ab; ihr aber glaubt nicht, weil ihr nicht zu meinen Schafen gehört. Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir. Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen, und niemand wird sie meiner Hand entreißen. Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle, und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen. Ich und der Vater sind eins.


Fürbitte
Für alle, die in den Krankenhäusern oft unter erschwerten Bedingungen auf den Intensivstationen für schwerkranke Menschen da sind.
Für alle, die einsam und alleine sind und sich so sehr danach sehnen, wieder einmal in den Arm genommen zu werden.
Für alle, die in den politischen Ämtern wichtige Entscheidungen für die nächsten Monate zu treffen haben.
Für uns selbst, dass wir den langen Atem der Zuversicht behalten und unseren Nächsten mit seinen Sorgen und Nöten nicht aus dem Blick verlieren

Vater Unser im Himmel,

geheiligt werde Dein Name,

Dein Reich komme,

Dein Wille geschehe,

wie Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich

Und die Kraft und die Herrlichkeit,

in Ewigkeit. Amen!

Corona Chor – Möge die Straße

Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit, auf die Fürsprache der Seligen Jungfrau Maria, der allmächtige Gott,

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich weiterhin eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria

axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Es wäre schön, wenn wir alle im Monat Mai den täglichen Lichtblick mit dem Gebet des „Ave Maria“ beenden würden:

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade.
Der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns 
Sünder
jetzt und in der Stunde unseres 
Todes.

ave maria, Caccini

Tagesandacht zum 4.5.2020 (51. Tag der Ausgangssperre)

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Christus ist vom Tod erstanden; er stirbt nicht mehr.

Gebrochen ist die Macht des Todes. Halleluja.

Liebe FreundInnen des Lichtblicks,

vor drei Wochen durften wir Ostern feiern. Inzwischen ist auch, wegen der Krise, bei vielen die Festfreude verblasst. Die Tage sind geprägt von der Sorge um die Zukunft. Die Kirche möchte in ihrer Liturgie die festliche Freude wachhalten. 50 Tage hindurch wollen wir feiern! Wir sollten unser Herz weit machen und so viel österliche Freude nach draußen tragen, gerade in der Krise ist dies ein besonderes Zeichen.

 Heute beschäftigen wir uns mit einer entscheidenden Frage für die frühe Kirche: Ist Gottes Sohn Mensch geworden nur für die verlorenen Schafe des Hauses Israel? Der Geist Gottes selbst gibt die Antwort. Er führt Petrus, den ersten der Apostel, zu den Heiden, denn auch für sie ist Jesus gestorben. Auch für sie: das heißt: auch für uns! 

Herzliche Einladung zum heutigen Lichtblick, möge dieser Tag uns viel Segen schenken!

Lassen wir uns durch Franz Schubert zum heutigen Lichtblick einladen:

Die Lesung beschreibt einen entscheiden Zeitpunkt der Geschichte des Christentums. Um die Lesung besser zu verstehen, lesen wir als Vorbereitung den folgenden Text:

In Apg 10-11 steht die ausführlichste Bekehrungsgeschichte des ganzen Neuen Testaments. Die Ausführlichkeit hat ihren Grund: es handelt sich um die Aufnahme des ersten Heiden (griechisch-römische Umwelt) in die Kirche und damit um die offizielle Eröffnung der Heidenmission. Bis jetzt hat sich die Predigt der Apostel nur an Juden gerichtet; der Schritt in die Welt des Heidentums war schwieriger, als wir uns heute vorstellen können. Die Macht der jüdischen Überlieferung und auch der Vorurteile gegenüber den Nichtjuden war so stark, dass Gott selbst eingreifen musste. Lukas legt Wert darauf, festzustellen, dass dieser Schritt nicht etwa von Paulus getan wurde, sondern von Petrus, und dass er von der Gemeinde in Jerusalem wenigstens nachträglich gebilligt wurde. „Gott hat also auch den Heiden die Umkehr zum Leben geschenkt“ (11,18); denn „in jedem Volk ist der bei Gott willkommen, der ihn fürchtet und tut, was recht ist“ (10,35). – Diese Botschaft ist heute auf neue Weise aktuell. 

Lesung aus der Apostelgeschichte

In jenen Tagen

erfuhren die Apostel und die Brüder in Judäa, dass auch die Heiden das Wort Gottes angenommen hatten.

Als nun Petrus nach Jerusalem hinaufkam, hielten ihm die gläubig gewordenen Juden vor:

Du hast das Haus von Unbeschnittenen betreten und hast mit ihnen gegessen.

Da begann Petrus, ihnen der Reihe nach zu berichten:

Ich war in der Stadt Joppe und betete; da hatte ich in einer Verzückung eine Vision: Eine Schale, die aussah wie ein großes Leinentuch, das an den vier Ecken gehalten wurde, senkte sich aus dem Himmel bis zu mir herab.

Als ich genauer hinschaute, sah ich darin die Vierfüßler der Erde, die wilden Tiere, die Kriechtiere und die Vögel des Himmels.

Ich hörte auch eine Stimme, die zu mir sagte: Steh auf, Petrus, schlachte, und iss!

Ich antwortete: Niemals, Herr! Noch nie ist etwas Unheiliges oder Unreines in meinen Mund gekommen.

Doch zum zweiten Mal kam eine Stimme vom Himmel; sie sagte: Was Gott für rein erklärt hat, nenne du nicht unrein!

Das geschah dreimal, dann wurde alles wieder in den Himmel hinaufgezogen.

Da standen auf einmal drei Männer vor dem Haus, in dem ich wohnte; sie waren aus Cäsarea zu mir geschickt worden.

Der Geist aber sagte mir, ich solle ohne Bedenken mit ihnen gehen. Auch diese sechs Brüder zogen mit mir, und wir kamen in das Haus jenes Mannes.

Er erzählte uns, wie er in seinem Haus den Engel stehen sah, der zu ihm sagte: Schick jemand nach Joppe, und lass Simon, der Petrus genannt wird, holen.

Er wird dir Worte sagen, durch die du mit deinem ganzen Haus gerettet werden wirst.

Während ich redete, kam der Heilige Geist auf sie herab, wie am Anfang auf uns.

Da erinnerte ich mich an das Wort des Herrn: Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet mit dem Heiligen Geist getauft werden.

Wenn nun Gott ihnen, nachdem sie zum Glauben an Jesus Christus, den Herrn, gekommen sind, die gleiche Gabe verliehen hat wie uns: wer bin ich, dass ich Gott hindern könnte?

Als sie das hörten, beruhigten sie sich, priesen Gott und sagten: Gott hat also auch den Heiden die Umkehr zum Leben geschenkt.

Bitten wir um Frieden in dieser herausfordernden Zeit


Schon das Volk Israel hatte Sehnsucht, seinem Gott zu begegnen. Auch wir Christen warten auf die Öffnung der Kirchen und unsere Gottesdienste:
          Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,

so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.

          Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott.

  Wann darf ich kommen und Gottes Antlitz schauen? – (

          Sende dein Licht und deine Wahrheit,

          damit sie mich leiten;

          sie sollen mich führen zu deinem heiligen Berg

          und zu deiner Wohnung.

          So will ich zum Altar Gottes treten,

          zum Gott meiner Freude.

          Jauchzend will ich dich auf der Harfe loben,

          Gott, mein Gott.

R Meine Seele dürstet nach Gott,

          nach dem lebendigen Gott

Gott, wir bitten Dich: Schau auf unser Leben:

Herr Jesus Christus, bleibe bei uns als das Licht in unserer Finsternisals die Macht in unserer Ohnmachtals das Leben in unserem Todals der Trost in unserem Leidals die Kraft in unseren Versuchungenals das Erbarmen in unserer Friedlosigkeitals die Hoffnung in unserem Sterben als das Leben unseres Lebens.

Vater Unser im Himmel,

geheiligt werde Dein Name,

Dein Reich komme,

Dein Wille geschehe,

wie Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich

Und die Kraft und die Herrlichkeit,

in Ewigkeit. Amen

Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit, auf die Fürsprache der Seligen Jungfrau Maria, der allmächtige Gott,

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich weiterhin eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria

axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Es wäre schön, wenn wir alle im Monat Mai den täglichen Lichtblick mit dem Gebet des „Ave Maria“ beenden würden:

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade.
Der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns 
Sünder
jetzt und in der Stunde unseres 
Todes.
Amen.

George Bizet „Ave Maria“ singt Tatiana Rubinskaya