Archiv der Kategorie: Geistlicher Impuls

Tagesandacht zum 26.4.2020 (43. Tag der Ausgangssperre)

Liebe Freunde,

willkommen zum „Sonntagslichtblick“

Nach der Zählung der Kirche beginnt am Sonntag eine neue Woche. Fragen
wir uns kurz zu Beginn unserer Morgenandacht: Wie fangen wir diese neue
Woche an? Mit Zuversicht oder mit Skepsis? Halten wir einen Moment inne! Ich
lade alle ein, auf die vergangene Woche zurückzuschauen: Was ist uns
gelungen?
Herr Jesus Christus du rufst uns, wenn wir im eigenen Fahrwasser festsitzen.

Herr, erbarme dich.

Jesus Christus, du bist mit uns, wenn wir erschöpft sind.

Christus erbarme Dich

Jesus Christus du wartest auf uns im Licht des Oster morgens.

Herr erbarme dich

Treuer Gott, Menschen dürfen erkennen und erfahren, dass dein Sohn
mitten unter uns ist. Er macht uns Mut, nicht zu resignieren. Er schenkt
uns Hoffnung, wo uns die Furcht lähmt. Lass uns in dieser Osterzeit
lernen, als Auferweckte durch das Leben zu gehen und mutig die Mauern

von Ohnmacht und Gelähmtheit zu durchbrechen.
Darum bitten wir durch Christus unseren Herrn armen!
Ein Lob auf die Schöpfung mit wunderbaren Bildern und einer Melodie zur

Einstimmung auf unseren sonntäglichen Lichtblick:
https://www.youtube.com/watch?v=bNgU3ojwlCM

Auch heute bietet uns das Gebet des Psalms aus dem Alten Testament

die Nähe Gottes an:

Behüte mich, Gott, denn bei dir habe ich mich geborgen! 
Ich sagte zum HERRN: Mein Herr bist du, 
mein ganzes Glück bist du allein.
Der HERR ist mein Erbteil, er reicht mir den Becher, 

du bist es, der mein Los hält. 
Ich preise den HERRN, der mir Rat gibt, 
auch in Nächten hat mich mein Innerstes gemahnt.
Ich habe mir den HERRN beständig vor Augen gestellt, 
weil er zu meiner Rechten ist, wanke ich nicht.
Darum freut sich mein Herz und jubelt meine Ehre, 
auch mein Fleisch wird wohnen in Sicherheit.
Denn du überlässt mein Leben nicht der Totenwelt; 
du lässt deinen Frommen die Grube nicht schauen

Das Halleluja bereitet uns auf die Gegenwart des Herrn in seinem Wort vor:

https://www.youtube.com/watch?v=WTGeDwSR6lA
Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.
In jener Zeit
offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal,
am See von Tiberias,
und er offenbarte sich in folgender Weise.
Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus,
Natanaël aus Kana in Galiläa,
die Söhne des Zebedäus
und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen.
Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen.
Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit.
Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot.
Aber in dieser Nacht fingen sie nichts.
Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer.
Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war.
Jesus sagte zu ihnen:
Meine Kinder, habt ihr keinen Fisch zu essen?
Sie antworteten ihm: Nein.
Er aber sagte zu ihnen:
Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus
und ihr werdet etwas finden.
Sie warfen das Netz aus
und konnten es nicht wieder einholen,
so voller Fische war es.
Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus:
Es ist der Herr!
Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei,
gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war,
und sprang in den See.
Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot
– sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt,

nur etwa zweihundert Ellen –
und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her.
Als sie an Land gingen,
sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer
und darauf Fisch und Brot liegen.
Jesus sagte zu ihnen:
Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt!
Da stieg Simon Petrus ans Ufer und zog das Netz an Land.
Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt,
und obwohl es so viele waren,
zerriss das Netz nicht.
Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst!
Keiner von den Jüngern wagte ihn zu befragen: Wer bist du?
Denn sie wussten, dass es der Herr war.
Jesus trat heran,
nahm das Brot und gab es ihnen,
ebenso den Fisch.
Dies war schon das dritte Mal,
dass Jesus sich den Jüngern offenbarte,
seit er von den Toten auferstanden war.
Eine „kleine Predigt“:
Gesichtsmasken können andere vor Infektionen schützen, erschweren
aber die Kommunikation. Keine Mimik, kein Flüstern – unter einer Maske
muss man Klartext sprechen. Das kann auch eine Chance sein.
Nun also noch die Masken. Zumindest bis ein Impfstoff gegen das Corona-Virus
gefunden ist, sollen die Menschen – zusätzlich zu den geltenden
Kontaktbeschränkungen – in der Öffentlichkeit Mund und Nase bedecken. Was
in Asien schon länger und grundsätzlich zum Straßenbild gehört, kommt einem
hierzulande fremd vor. Als es noch internationale Großereignisse gab, vor zwei
Monaten die Berliner Filmfestspiele etwa, wurden die wenigen Maskenträger
dort zum Teil argwöhnisch und ängstlich angeschaut. Inzwischen hat man sich
daran gewöhnt. Ja, mehr noch: Bald wird derjenige unter Rechtfertigungsdruck
stehen, der keine Maske trägt. All dies soll dem Schutz vor allem der
sogenannten Risikogruppen dienen, der Älteren und der Menschen mit
Vorerkrankungen. Getreu der seit Wochen geltenden paradox klingenden
Formel: Rücksicht, Verbundenheit und (innere) Nähe müssen sich in diesen
Ausnahmezeiten eben gerade dadurch zeigen, dass man Abstand hält, sich
voneinander entfernt.

Das Gefühl, Teil eines Science-Fiction-Films zu sein, wird nach einer Weile
vorbeigehen. Einfach weil das Leben hinter der Maske künftig „das neue
Normal“ ist, wie es letzte Woche in der „Zeit“ hieß. Der Mensch ist schließlich
ein Gewohnheitstier. Doch wie verändert sich unsere Kommunikation durch die
Masken? Alles wird erstmal mühsamer, warnen Experten. Worte werden
gedämpfter, möglicherweise verzerrt – und das bei ohnehin größerer
Entfernung zwischen den Gesprächspartnern. Man wird lauter sprechen
müssen, der andere wird öfter nachfragen, man muss das Gesagte womöglich
wiederholen. Wie sagt man da etwas „im Vertrauen“? Wie gehen
Psychotherapie und Beichte? Hinzu kommt der Verlust der ganzen
Zwischentöne: die Mimik, die half, Aussagen in ein anderes Licht zu setzen,
womöglich humorvoll, ironisch abzumildern. Zur offenen Kommunikation
gehörte in unseren Breiten bislang, das Gesicht des anderen zu sehen. Auch
aus diesem Grund wurde ja die islamische Komplettverschleierung zumindest
bei offiziellen Anlässen – vor Gericht, in der Schule – so heftig diskutiert. Nun
kommt die Gesichtsverhüllung für alle.
Vermutlich werden wir unsere Worte künftig sorgfältiger wägen, wenn wir
wollen, dass sie beim anderen auch wirklich ankommen. Das aber muss kein
Nachteil sein. Die Masken-Kommunikation zwingt zu mehr Klarheit, und das
könnte zum Beispiel auch den kirchlichen Reformdiskussionen helfen: Wollen
die Verantwortlichen eine Kirche, die sich zur Gleichberechtigung der Frau
bekennt, zum wertschätzenden Umgang mit „abweichenden“, auch
gescheiterten Lebensläufen? Sagen, was ist, heißt das Gebot der Stunde. Und
nicht mehr wie bisher bloß ein paar warme, aber folgenlose Worte nuscheln.
Die können getrost die Masken schlucken.

Am Sonntag sprechen wir das Apostolische Glaubensbekenntnis.

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus,

seinen eingeborenen Sohn. unsern Herrn.
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;

er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters:

von dort wird er kommen,

zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige katholische Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben. Amen

Zum Glaubensbenntnis gehört die Erneuerung des Taufversprechens. Hier mit
einem teilweise unbekannten Text mit einer bekannten Melodie:
https://www.youtube.com/watch?v=ItPif65SAlM&list=RD7yOr3ZoVNfo&index=2

Fürbitte

Beten wir für die Menschen, die in diesen Tagen das Gefühl haben, das Leben
nur eingeschränkt zu spüren durch zu viel Zeit, zu viel Arbeit, zu viel Sorge, zu
wenig Kontakt. Lass sie die kleinen und unscheinbaren Momente des Glücks

nicht übersehen.

Beten wir, das Gebet, das uns der Herr zu beten gelehrt hat:
https://www.youtube.com/watch?v=qonePg1thaQ

Vater Unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name,
Dein Reich komme,
Dein Wille geschehe,
wie Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld.
Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich
Und die Kraft und die Herrlichkeit,
in Ewigkeit. Amen

Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit der allmächtige Gott,
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest und einen

schönen Sonntag!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria
axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Zum Abschluss des Lichtblicks senden wir einen besonderen Gruß an
unsere spanischen Freunde, deren Land so viele Tote zu beklagen hat:
„La Muerte no es el Final“ (Der Tod ist nicht das Ende) – Coro Cantaré –

Sesiones en vivo

Areli Sánchez Cantando: La Muerte No Es El Final
https://www.youtube.com/watch?v=ZPSOB3nUSgQ

Du hast uns diesen Tod gesagt,
Es ist nicht das Ende der Straße,
dass, obwohl wir sterben, wir nicht sind
Fleisch eines blinden Schicksals.
Du hast uns gemacht, wir gehören dir.
Unser Schicksal ist es zu leben
Ich bin glücklich mit dir.
ohne zu leiden oder zu sterben. / (2)
Wenn Trauer uns erreicht
für einen verlorenen Bruder,
wenn die wund auf wiedersehen
suche den Glauben an die Hoffnung.
Auf dein Wort vertrauen wir,
mit der Gewissheit, dass Sie
/ du hast ihn schon wieder zum Leben erweckt,
Du hast ihn bereits ans Licht gebracht. / (2)
Als du, Herr, wieder auferstanden bist,
wir alle haben dich geschlagen
Du hast uns Leben gegeben
wie in Bethanien zum Freund.
Wenn wir an Ihrer Seite gehen,
Deine Liebe wird nicht fehlen,
/ weil wir im Sterben leben
klareres und besseres Leben. /

Tú nos dijiste que la muerte,
no es el final del camino,
que aunque morimos no somos
carne de un ciego destino.
Tú nos hiciste, tuyos somos.
Nuestro destino es vivir
/ siendo felices contigo,
sin padecer ni morir. / (2)
Cuando la pena nos alcanza
por un hermano perdido,
cuando el adiós dolorido
busca en la fe su esperanza.
En tu Palabra confiamos,
con la certeza que Tú
/ ya le has devuelto a la vida,
ya le has llevado a la luz. / (2)
Cuando, Señor, resucitaste,
todos vencimos contigo.
Nos regalaste la vida
como en Betania al amigo.
Si caminamos a tu lado,
no va a faltarnos tu amor,
/ porque, muriendo, vivimos
vida más clara y mejor. / (2)

Tagesandacht zum 25.4.2020 (42. Tag der Ausgangssperre)

  1. April
    HL. MARKUS
    Evangelist

Geht hinaus in die ganze Welt

und verkündet der gesamten Schöpfung das Evangelium. Halleluja.
Zu Beginn des Lichtblicks hören wir ein wunderbar gesungenes Gebet um

Frieden:

Dona nobis Pacem… Gib uns deinen Frieden:

https://www.youtube.com/watch?v=xKvc4k6ORL0&list=RDBYU_9hgzJm4&index=4
Johannes mit dem Beinamen Markus war der Sohn der Maria, in deren Haus
sich die Urgemeinde von Jerusalem versammelte. Er begleitete seinen
Verwandten Barnabas und den Apostel Paulus auf der ersten Missionsreise,
kehrte aber, als sie in Perge in Pamphylien ankamen, allein nach Jerusalem
zurück. Es scheint, dass er den Mut verloren hatte. Auf die zweite Missionsreise
wollte Paulus ihn nicht mehr mitnehmen. Später finden wir ihn wieder bei
Paulus. Dann war er Begleiter des Petrus in Rom. Petrus-Erinnerungen sind
auch in dem nach Markus benannten Evangelium zu erkennen, das sicher vor
der Zerstörung Jerusalems (70 n. Chr.) geschrieben wurde. – Nach der
Überlieferung soll Markus die Kirche von Alexandrien gegründet und geleitet
haben und dort als Märtyrer gestorben sein. Seine Reliquien kamen im 9.
Jahrhundert auf abenteuerliche Weise nach Venedig, wo ihm die Hauptkirche
(Markus-Dom) geweiht ist.

Biographie des Heiligen Markus:

https://www.heiligenlexikon.de/BiographienM/Markus.htm

So dürfen wir heute mit der ganzen Kirche zu Beginn unseres heutigen Lichtblicks
beten:

Herr, unser Gott,

du hast den heiligen Markus auserwählt,
durch das Wort des Evangeliums
dein Heil zu verkünden.

Gib, dass wir gläubig auf die Botschaft hören
und unserem Herrn Jesus Christus
in Treue nachfolgen,

der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

Das Wort der Lesung liest sich heute auf dem Hintergrund der Krise ganz anders.
Damals waren die Christenverfolgungen gemeint. Im Moment sind es
Ungerechtigkeiten, Leiden und Krankheiten:
Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Petrus
Brüder und Schwestern!
5b Begegnet einander in Demut! Denn Gott tritt den Stolzen entgegen, den
Demütigen aber schenkt er seine Gnade.
6 Beugt euch also in Demut unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch
erhöht, wenn die Zeit gekommen ist.
7 Werft alle eure Sorge auf ihn, denn er kümmert sich um euch.
8 Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein
brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann.
9 Leistet ihm Widerstand in der Kraft des Glaubens! Wisst, dass eure Brüder in
der ganzen Welt die gleichen Leiden ertragen müssen!
10 Der Gott aller Gnade aber, der euch in Christus zu seiner ewigen Herrlichkeit
berufen hat, wird euch, die ihr kurze Zeit leiden müsst, wiederaufrichten,
stärken, kräftigen und auf festen Grund stellen.
11 Sein ist die Macht in Ewigkeit. Amen.
12 Durch den Bruder Silvanus, den ich für treu halte, habe ich euch kurz
geschrieben; ich habe euch ermahnt und habe bezeugt, dass dies die wahre
Gnade Gottes ist, in der ihr stehen sollt.
13 Es grüßen euch die Mitauserwählten in Babylon und mein Sohn Markus.
14 Grüßt einander mit dem Kuss der Liebe! Friede sei mit euch allen, die ihr in
Christus seid.
 
Der Psalm, den wir heute sprechen ist, wie so oft, ein Treuebekenntnis des
Volks Israel an seinen Gott. In schlechten Zeiten beten Menschen wohl seit

langen Zeiten intensiver:

 
2        Von den Taten deiner Huld, Herr, will ich ewig singen,
bis zum fernsten Geschlecht laut deine Treue verkünden.
3        Denn ich bekenne: Deine Huld besteht für immer und ewig;
deine Treue steht fest im Himmel.
6        Die Himmel preisen, Herr, deine Wunder
und die Gemeinde der Heiligen deine Treue.
7        Denn wer über den Wolken ist wie der Herr,
wer von den Göttern ist dem Herrn gleich?
16      Wohl dem Volk, das dich als König zu feiern weiß!
Herr, sie gehen im Licht deines Angesichts.
17      Sie freuen sich über deinen Namen zu jeder Zeit,
über deine Gerechtigkeit jubeln sie.

Mit der Auferstehung und Himmelfahrt Jesu ist die Geschichte des Evangeliums nicht
zu Ende, im Gegenteil: jetzt weitet sich der Horizont; der „ganzen Welt“, „allen
Geschöpfen“ sollen die Jünger die gute Nachricht bringen, dass Jesus, der Christus,
durch seinen Tod und seine Auferstehung der Welt wieder Hoffnung gegeben hat. Der
Auftrag Jesu richtet sich zunächst an die Apostel, ist aber nicht auf diese beschränkt.
Christus selbst hat den Saulus-Paulus berufen, und die Apostel haben diese Berufung
anerkannt. Im Lauf der Jahrhunderte wird es die Aufgabe des Bischofskollegiums sein,
immer wieder Männern und Frauen, die Gott dazu beruft, die Sorge für die Ausbreitung
des Evangeliums zu übertragen.
 
 + Aus dem heiligen Evangelium nach Markus
15 In jener Zeit erschien Jesus den Elf und sprach zu ihnen: Geht hinaus in die
ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!
16 Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird
verdammt werden.
17 Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen
geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in
neuen Sprachen reden;
18 wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht
schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund
werden.
19 Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel
aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.
20 Sie aber zogen aus und predigten überall. Der Herr stand ihnen bei und
bekräftigte die Verkündigung durch die Zeichen, die er geschehen ließ.
Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht:
https://www.youtube.com/watch?v=kV0Tc9PpjKs

 
 
Jesus Christus; der das Evangelium Gottes verkündete, bitten wir:
Steh den Glaubensboten bei, dass sie kraftvoll das Evangelium vom Frieden
verkünden.
Lass nicht zu, dass der Predigt des Evangeliums ein Hindernis in den Weg
gelegt wird.
Steh den Leidenden und Kranken bei, dass sie aus dem Evangelium neue Kraft
schöpfen.
Hilf uns, dass wir auf das Evangelium hören und unser Leben nach ihm
ausrichte!

Barmherziger Gott, du hast den heiligen Markus zu einem einzigartigen Dienst
am Evangelium gerufen. Durchdringe mit dem Geist dieser Botschaft unser
Leben durch Christus, unseren Herrn.

 Vater Unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name,
Dein Reich komme,
Dein Wille geschehe,
wie Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld.
Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich
Und die Kraft und die Herrlichkeit,
in Ewigkeit. Amen
Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit auf die Fürsprache des Heiligen

Evangelisten Markus der allmächtige Gott,
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria
axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Zum Abschluss des Lichtblicks hören wir den Österlichen Marienhymnus im Stil

der Gregorianik
„Regina Caeli“

Der theologische Gehalt des marianischen Ehrentitels Regina caeli liegt in dem
Glauben, dass Maria als Mutter Gottes an der himmlischen Herrlichkeit ihres
auferstandenen Sohnes teilhat. Das wichtigste lehramtliche Dokument über das
himmlische Königtum Mariens ist die Enzyklika Ad caeli reginam (lat. „Zur
Himmelskönigin“) des Papstes Pius XII. vom 11. Oktober 1954. Diese Enzyklika
erläutert die biblischen, patristischen, theologischen und liturgischen
Grundlagen der marianischen Anrufung. Auf diese Lehraussagen bezog sich
das Zweite Vatikanische Konzil in seiner dogmatischen Konstitution über die

Kirche, Lumen Gentium: Maria wurde „als Königin des Alls vom Herrn erhöht,
um vollkommener ihrem Sohn gleichgestaltet zu sein“. [1]
https://www.youtube.com/watch?v=YtvoDS7CFs8

Regina caeli, laetare, alleluia.
Quia quem meruisti portare, alleluia,
Resurrexit, sicut dixit, alleluia.
Ora pro nobis Deum, alleluia.
Freu dich, du Himmelskönigin, Halleluja.
den du zu tragen würdig warst, Halleluja,
er ist auferstanden, wie er gesagt, Halleluja.
Bitt Gott für uns, Halleluja.

Tagesandacht zum 24.4.2020 (41. Tag der Ausgangssperre)

Halleluja. Halleluja.

Nicht nur von Brot allein lebt der Mensch,

sondern von jedem Wort aus Gottes Mund.

Halleluja.

Wir alle brauchen Mut in dieser Situation. So beschreibt es dieses Lied:

Liebe FreundInnen des Lichtblicks,

an einem Freitag hat der Herr sein Kreuz auf sich genommen. Darum steht für uns Christen der Freitag in besonderer Weise im Zeichen des Kreuzes. Am Freitag sollten wir die Nachfolge Jesu besonders ernst nehmen, denn Jesu Kreuzweg ist auch unser Weg, besonders in dieser Zeit. Auch dieser Freitag in der jetzigen Osterzeit macht uns bewusst, dass am Ende unserer Kreuzwege Ostern steht. Und trotzdem möchten wir ja immer wieder verständlicherweise das Kreuz unseres Lebens abschütteln. Wir möchten Umwege machen, dem Kreuz aus dem Wege gehen, das ist menschlich! Aber es gibt keinen anderen Weg, der zur Herrlichkeit des Osterfestes führt. Auch heute wollen wir in diesem Lichtblick um Kraft und Mut zur Nachfolge Christi bitten. So beten wir:

Heiliger Gott,

du hast deinen Sohn

der Schmach des Kreuzes unterworfen,

um uns der Gewalt des Bösen zu entreißen.

Gib uns die Gnade,

dass auch wir unser Leben nach deinem Willen ausrichten

und einmal in Herrlichkeit auferstehen

Der Weg Jesu ist auch der Weg seiner Jünger. Darum bleibt der Kirche auch der Kreuzweg nicht erspart. Wir lesen heute, dass auch die Apostel Anklagen, Haft und Strafen über sich ergehen lassen, aber trotzdem setzt sich die Osterbotschaft durch! Dies will der Evangelist Lukas der Kirche für alle Zeit sagen. Die Brotvermehrung, von der wir heute lesen ist für uns ein erster Hinweis auf die Bedeutung der Eucharistiefeier (Heilige Messe). Christus schenkt uns seine Gegenwart in überreicher Fülle. 

Der auferstandene Herr ist bei den Seinen, auch in schweren Zeiten. Er lässt die Seinen nicht im Stich. Sichtbares Zeichen seiner Nähe sind die eucharistischen Gaben von Brot und Wein, sein Leib und sein Blut. Sein Leib ist das Brot für das Leben der Welt. 

Auch heute feiert die Kirche die heilige Eucharistie, nicht öffentlich, sondern in geschlossenen Räumen. Jesus das Brot des Lebens ist in unserer Welt anwesend und lässt sich nicht durch Ausgangssperren aus der Welt vertreiben.

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit

1ging Jesus an das andere Ufer des Sees von Galiläa, der auch See von Tiberias heißt.

2Eine große Menschenmenge folgte ihm, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat.

3Jesus stieg auf den Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern nieder.

4Das Pascha, das Fest der Juden, war nahe.

5Als Jesus aufblickte und sah, dass so viele Menschen zu ihm kamen, fragte er Philippus: Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben?

6Das sagte er aber nur, um ihn auf die Probe zu stellen; denn er selbst wusste, was er tun wollte.

7Philippus antwortete ihm: Brot für zweihundert Denare reicht nicht aus, wenn jeder von ihnen auch nur ein kleines Stück bekommen soll.

8Einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus, sagte zu ihm:

9Hier ist ein kleiner Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; doch was ist das für so viele!

10Jesus sagte: Lasst die Leute sich setzen! Es gab dort nämlich viel Gras. Da setzten sie sich; es waren etwa fünftausend Männer.

11Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus, so viel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen.

12Als die Menge satt war, sagte er zu seinen Jüngern: Sammelt die übrig gebliebenen Brotstücke, damit nichts verdirbt.

13Sie sammelten und füllten zwölf Körbe mit den Stücken, die von den fünf Gerstenbroten nach dem Essen übrig waren.

14Als die Menschen das Zeichen sahen, das er getan hatte, sagten sie: Das ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll.

„DIE MENSCHEN, die zu uns kommen, erwarten Brot. Böten wir ihnen Steine zum Anschauen, hätten wir unsere ökumenische Berufung verfehlt. Sie suchen Menschen, die Gott ausstrahlen. Das setzt ein in Gott verborgenes Leben voraus, damit in uns die Präsenz Christi neu lebendig werde“ (Roger Schutz).

Brot teilen bedeutet mehr als körperlich satt werden:

Vor 3000 Jahren war sich das Volk Israel schon sicher: Bei Gott finde ich Schutz, bei Gott bin ich sicher! Dies galt und gilt besonders in schweren Zeiten. So können wir uns dieser alten Gewissheit im Gebet anschließen:

       Der Herr ist mein Licht und mein Heil:

          vor wem sollte ich mich fürchten?

          Der Herr ist die Kraft meines Lebens:

          vor wem sollte ich bangen?

       Nur eines erbitte ich vom Herrn, danach verlangt mich:

          im Hause des Herrn zu wohnen alle Tage meines Lebens,

          die Freundlichkeit des Herrn zu schauen

          und nachzusinnen in seinem Tempel.

13      Ich aber bin gewiss, zu schauen

          die Güte des Herrn im Lande der Lebenden.

14      Hoffe auf den Herrn, und sei stark!

          Hab festen Mut, und hoffe auf den Herrn.

Wir beten zu Gott, unserem gütigen und allmächtigen Vater:

Bewahre alle, die Macht haben davor, ihre Macht zu missbrauchen!

Mach uns stark im Glauben, in der Hoffnung und der Liebe, damit wir diese Krise gut überstehen!

Sei denen nahe, die unter den Ausgangssperren dieser Welt leiden!

Gott, du bist die Kraft unseres Lebens, du weißt, worunter wir leiden und weißt, worum wir bitten. Du wirst uns erhören. Wir danken Dir und vertrauen auf Dich! Amen!

Vater Unser im Himmel,

geheiligt werde Dein Name,

Dein Reich komme,

Dein Wille geschehe,

wie Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich

Und die Kraft und die Herrlichkeit,

in Ewigkeit. Amen

Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit der allmächtige Gott,

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria

axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Zum Abschlusseine Geschichte über Mut, Kraft und Vertrauen: 

Der Schmetterling

Tagesandacht zum 23.4.2020 (40. Tag der Ausgangssperre)

Die Zahl 40 steht in der Bibel für eine Zeit, in der sich das Leben durch die Begegnung mit Gott verändert

Liebe FreundInnen des Lichtblicks,

dass sich die Vorbereitungszeit auf Ostern gerade als 40-tägige Zeit – als „Quadragesima“ – herausgebildet hat, ist keineswegs Zufall. Auch die Zeit der Erscheinungen des Auferstanden bis Christi Himmelfahrt wird in einigen Evangelien mit 40 Tagen beschrieben.

Die Zahl 40 spielt in der Bibel eine große Rolle: 40 Tage lang weilt beispielsweise Mose auf dem Berg Sinai, um das Gesetz zu empfangen. Der Prophet Elija geht nach schweren Depressionen 40 Tage und 40 Nächte zum Berg Horeb, um Gott zu begegnen. Die Zahl 40 steht für eine Zeit, in der sich das Leben durch die Begegnung mit Gott verändert. Heute ist der 40. Tag unseres Hausarrestes in Spanien.

Außer Mose und Elija gibt es noch eine Reihe von anderen Beispielen zur Zahl 40 in der Bibel: 40 Tage und 40 Nächte dauert nach der Erzählung des Buches Genesis die Sintflut, 40 Jahre irren die Israeliten durch die Wüste, ehe sie in das Gelobte Land kommen. 40 Tage nach seiner Geburt wird das Kind zum Tempel gebracht (Darstellung des Herrn-Maria Lichtmess) Und schließlich stehen auch am Beginn des Wirkens Jesu 40 Tage: Diese Zeit fastet er in der Wüste. Er erscheint 40 Tage lang nach seiner Auferstehung, bis er zum Vater heimkehrt. Am 40. Tag sollten wir auch das danken nicht vergessen… für so Vieles…

Lasst uns Gott für diesen neuen Tag danken. Heute mit dem berühmten Leuthener Choral (Nun danket alle Gott…) in einer monumentalen Version aus dem Heiligtum der Mormonen in Salt Lake City, Utah USA. Wir teilen als Christen zwar nicht ihren Glauben, aber ihr Gesang ist für mich berührend.

Gegen Ende des 17. Jahrhunderts gehörte das Lied bereits zum festen Bestand vieler bedeutender evangelischer Kirchengesangbücher in Deutschland. Berühmt wurde es im 18. Jahrhundert in Anlehnung an die Schlacht von Leuthen als „Choral von Leuthen“. In der Nähe des niederschlesischen Ortes Leuthen besiegte am 5. Dezember 1757 die preußische Armee unter Friedrich II. die Österreicher im Siebenjährigen Krieg. Am Abend nach der Schlacht sollen 25.000 Soldaten spontan das Lied angestimmt haben, das in der Folgezeit zunächst in Preußen, später in ganz Deutschland zu einer beliebten vaterländischen Hymne avancierte. Der Choral wurde auch 1955 im Lager Friedland nach Ankunft der offiziell letzten deutschen Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion, deren Heimkehr Bundeskanzler Konrad Adenauer erwirkt hatte, angestimmt.

Gebet
Gott, in der Apostelgeschichte lesen wir, dass die ersten Christen ein Herz und eine Seele waren und keiner unter ihnen Not litt. Ich komme zu dir für alle, die in dieser Zeit spüren, dass die Medaille Liebe eine zweite Seite hat, die Sehnsucht heißt, Sehnsucht nach der Gemeinschaft mit der eigenen Familie, Sehnsucht nach der Gemeinschaft im Gottesdienst. Ich komme zu dir für alle, die Not leiden und nicht mehr wissen, wie es weitergehen kann. Und ich vertraue dir, dass du uns nicht alleine lässt, sondern uns durch diese Zeit begleitest. Amen.

In der Apostelgeschichte lesen wir fast schon den „Vorläufer“ dessen, was in der Neuzeit zur „Religionsfreiheit“ wird. Es ist interessant nach Parallelen in der Krise zu suchen.

Weder Polizeigewalt noch autoritäre Einschüchterungsversuche können die Apostel daran hindern, als freie Menschen aufzutreten und zu bezeugen, was sie gesehen und erlebt haben. Petrus wiederholt seine frühere Antwort: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“. Gott hat aber deutlich gesprochen, 1. durch die Ereignisse: er hat Jesus auferweckt und zum „Herrn“ gemacht: und 2. durch den Geist, der die Sicherheit des Glaubens und die Kraft des Wortes gibt. Es ist der „Gott unserer Väter“: der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der auch jetzt noch Israel die Umkehr und Vergebung der Sünden schenken will. Im Glauben an diesen Gott weiß Petrus sich mit den Männern des Hohen Rates einig. Er kann sich nicht vorstellen, dass Israel das Angebot Gottes abweisen oder dass Gott sein Angebot zurückziehen wird. – 

Lesung aus der Apostelgeschichte

In jenen Tagen

27führten der Tempelhauptmann und seine Leute die Apostel herbei und stellten sie vor den Hohen Rat. Der Hohepriester verhörte sie

28und sagte: Wir haben euch streng verboten, in diesem Namen zu lehren; ihr aber habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt; ihr wollt das Blut dieses Menschen über uns bringen.

29Petrus und die Apostel antworteten: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.

30Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr ans Holz gehängt und ermordet habt.

31Ihn hat Gott als Herrscher und Retter an seine rechte Seite erhoben, um Israel die Umkehr und Vergebung der Sünden zu schenken.

32Zeugen dieser Ereignisse sind wir und der Heilige Geist, den Gott allen verliehen hat, die ihm gehorchen.

33Als sie das hörten, gerieten sie in Zorn und beschlossen, sie zu töten.



Das jüdische Volk hat sich auch in schweren Zeiten auf seinen Gott verlassen und so können auch wir beten:
Ich will den Herrn allezeit preisen,

immer sei sein Lob in meinem Mund!

Kostet und seht, wie gütig der Herr ist,

wohl dem, der bei ihm sich birgt.

Das Antlitz des Herrn richtet sich gegen die Bösen,

um ihr Andenken von der Erde zu tilgen.

Schreien die Gerechten, so hört sie der Herr,

er entreißt sie all ihren Ängsten.

Nahe ist der Herr den zerbrochenen Herzen,

hilft denen auf, die zerknirscht sind.

Der Gerechte muss viel leiden,

doch allem wird der Herr ihn entreißen.

Der Herr erhört den Armen, er hilft ihm aus all seiner Not.

Habt keine Angst, Gott hört Euer Gebet:

Fürbitte
Lasset uns beten für die Menschen, denen die Zeit lang wird, denen der Atem ausgeht, die Einsamkeit und das Alleinsein gut zu gestalten. Lasset uns beten für die Familien, die auf engstem Raum nicht mehr die Erfahrung von „ein Herz und eine Seele“ machen können, weil der Alltagsstress zu groß wird. Lasset uns beten für die, die in Kurzarbeit sind, mit wenig Geld auskommen müssen und sich Sorgen um die berufliche Zukunft machen. Lasset uns beten für uns selbst, dass wir den Blick füreinander nicht verlieren, sondern die Not des anderen sehen und solidarisch handeln

Vater Unser im Himmel,

geheiligt werde Dein Name,

Dein Reich komme,

Dein Wille geschehe,

wie Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich

Und die Kraft und die Herrlichkeit,

in Ewigkeit. Amen

Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit der allmächtige Gott,

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria

axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Gottes Gnade ist groß…. und wunderbar

Tagesandacht zum 22.4.2020 (39. Tag der Ausgangssperre)

Ich will dir danken, Herr, vor den Völkern;

deinen Namen will ich allen Menschen verkünden. Halleluja.

Liebe FreundInnen des Lichtblicks,

in der Osterzeit lesen wir aus der Apostelgeschichte. Sie schildert uns, wie sich das Wort Gottes Bahn bricht, wie sich der Glaube an Jesus Christus nicht in Gräbern oder hinter Gefängnismauern zurückhalten oder durch Verbote unterdrücken lässt, sondern sich immer weiter ausbreitet. Der christliche Glaube ist krisenfest! Der Geist Gottes gibt auch in scheinbar aussichtslosen Situationen die Kraft zur Verkündigung, so dass die Kirche wächst, auch wenn sie verfolgt wird und unter Druck steht. Und es ist nicht nur das Wort, sondern vor allem das gelebte Beispiel der Liebe, das ansteckend wirkt.

Christ ist erstanden. Die Kirche wird nicht müde, diese Tat Gottes zu verkünden:

Wir beten:

Allmächtiger Gott,

in den österlichen Geheimnissen,

die wir jedes Jahr feiern,

hast du dem Menschen

seine ursprüngliche Würde wiedergeschenkt

und uns die sichere Hoffnung gegeben,

dass wir auferstehen werden.

Gib, dass die Erlösung

in täglichen Werken der Liebe

sichtbar wird.

Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.

Nach einem ersten Verhör vor dem Hohen Rat waren Petrus und Johannes mit einem strengen Redeverbot entlassen worden (Apg 4,18-21). Die Apostel kümmerten sich nicht darum, wie sich aus der zusammenfassenden Darstellung 5,12-16 ergibt. – Der Bericht über eine neuerliche Verhaftung der Apostel und das anschließende Verhör (5,17-42) ist auf drei Tageslesungen verteilt. Im heutigen ersten Teil steht das Wichtigste in den Versen 20-21a: die Christusbotschaft muss auf jeden Fall verkündet werden. Die Apostel wissen auch ohne langes Besinnen, wo sie „alle Worte dieses Lebens“ zu verkünden haben: im Tempel. 

Dort finden sie schon am Morgen die Gemeinde zum Gebet versammelt. „Alle Worte dieses Lebens“ (V. 20) bedeutet das Gleiche wie „das Wort dieses Heils“ in Apg 13,26; es ist die Botschaft vom Heil, das von Gott kommt und das in der Person des Auferstandenen und in der Kraft des Pfingstgeistes sichtbar geworden ist. Es kommt zu den Menschen durch das gesprochene Wort und das gelebte Zeugnis der Jünger.

 Lesung aus der Apostelgeschichte

In jenen Tagen

17erhoben sich voll Eifersucht der Hohepriester und alle, die auf seiner Seite standen, nämlich die Gruppe der Sadduzäer.

18Sie ließen die Apostel verhaften und in das öffentliche Gefängnis werfen.

19Ein Engel des Herrn aber öffnete nachts die Gefängnistore, führte sie heraus und sagte:

20Geht, tretet im Tempel auf, und verkündet dem Volk alle Worte dieses Lebens!

21aSie gehorchten und gingen bei Tagesanbruch in den Tempel und lehrten.

21bWährenddessen kam der Hohepriester mit seinen Begleitern. Sie riefen den Hohen Rat und alle Ältesten der Söhne Israels zusammen; man schickte Boten zum Gefängnis, um die Apostel vorführen zu lassen.

22Die Diener gingen, fanden sie aber nicht im Gefängnis. Sie kehrten zurück und meldeten:

23Wir fanden das Gefängnis sorgfältig verschlossen und die Wachen vor den Toren stehen; als wir aber öffneten, fanden wir niemand darin.

24Der Tempelhauptmann und die Hohenpriester waren ratlos, als sie das hörten, und wussten nicht, was nun werden sollte.

25Da kam jemand und meldete ihnen: Die Männer, die ihr ins Gefängnis geworfen habt, stehen im Tempel und lehren das Volk.

26Da ging der Tempelhauptmann mit seinen Leuten hin und holte sie, allerdings nicht mit Gewalt; denn sie fürchteten, vom Volk gesteinigt zu werden.

Wohl denen, die da wandeln….

Im Alten Testament finden sich immer wieder Gebete und Psalmen, die das Vertrauen des Volkes in seinen Gott zeigen. So können auch wir beten:

2        Ich will den Herrn allezeit preisen;

          immer sei sein Lob in meinem Mund.

3        Meine Seele rühme sich des Herrn,

          die Armen sollen es hören und sich freuen. – (R)

4        Verherrlicht mit mir den Herrn,

          lasst uns gemeinsam seinen Namen rühmen!

5        Ich suchte den Herrn, und er hat mich erhört,

          er hat mich all meinen Ängsten entrissen. – (R)

6        Blickt auf zu ihm, so wird euer Gesicht leuchten,

          und ihr braucht nicht zu erröten!

7        Da ist ein Armer; er rief, und der Herr erhörte ihn.

          Er half ihm aus all seinen Nöten. – (R)

8        Der Engel des Herrn umschirmt alle, die ihn fürchten und ehren,

          und er befreit sie.

       Kostet und seht, wie gütig der Herr ist,

          wohl dem, der bei ihm sich birgt. – (R)

Wir beten:

Für alle Menschen, die durch die Krise verschlossen und ängstlich geworden sind!

Um den Frieden, den du deinen Jüngern versprochen hast!

Um das Festhalten am Glauben in schwierigen Situationen!

Vater Unser im Himmel,

geheiligt werde Dein Name,

Dein Reich komme,

Dein Wille geschehe,

wie Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich

Und die Kraft und die Herrlichkeit,

in Ewigkeit. Amen

Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit der allmächtige Gott,

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria

axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Der Segen Gottes komme herab auf alle! Seid behütet! So wird es oft von unseren evangelischen Schwestern und Brüdern gesagt:

Tagesandacht zum 21.4.2020 (38. Tag der Ausgangssperre)

Christus musste leiden und von den Toten auferstehen

und dadurch in seine Herrlichkeit eintreten. Halleluja.

Geheimnis des Glaubens: Im Tod ist das Leben. Das feiern wir an Ostern und in diesen österlichen Tagen. Im Tod Jesu, der am Kreuz erhöht wurde, ist das neue Leben für uns entstanden. Im scheinbaren Scheitern liegt der Keim des Neuen, das Ende ist eigentlich der Anfang. Heute hören wir weiter das Gespräch, das Jesus mit Nikodemus führte der nach der Wahrheit sucht. Er gleicht dem Heiligen des heutigen Tages, Anselm von Canterbury, der von großem Verstande war, aber spürte, dass er Gott mit dem Herzen erfassen muss. Und wir gedenken noch des Heiligen Konrad von Parzham, dessen Buch das Kreuz Christi war, wie er selbst sagte. Sehr einfache Pförtner des Kapuzinerklosters in Altötting lebte nach dem Wort Jesu, im Armen und Fremden den Herrn, zu erkennen.

Informationen zu Anselm von Canterbury und Konrad von Parzham: http://kathpedia.com/index.php?title=Anselm_von_Canterbury

Ein interessantes Video zum ontologischen Gottesbeweis des Anselm von Canterbury. Für alle, die mehr wissen wollen über ein kompliziertes philosophisches Thema:

https://www.heiligenlexikon.de/BiographienK/Konrad_von_Parzham.html

Die Botschaft dieses Liedes ist einfacher zu verstehen als die Lehren Anselms. Die Einfachheit des Heiligen Konrads ist mindestens so beeindruckend wie die intellektuelle Schärfe Anselms:

Ruhama – Da berühren sich Himmel und Erde

Gebet
Herr, heute feiern wir deine Barmherzigkeit und danken dir für alle Momente in unserem Leben, wo wir diese schon erfahren durften. Du hast das Gesetz „Auge um Auge, und Zahn um Zahn“ aufgehoben und Barmherzigkeit vorgelebt. Gerade in der jetzigen Zeit ist es wichtig, dass wir deinem Beispiel folgen und unser Herz weit öffnen für viele schwierige Situationen in unseren Wohnungen und Häusern, in unseren Familien und Beziehungen, auf der Arbeit und überall dort, wo Kontakt mit anderen Personen stattfindet. Amen.

Wahrscheinlich beschreibt Lukas in der heutigen Lesung ein Ideal und keine Realität. Aber christliche Gemeinden als Gruppen der praktischen Solidarität und Nächstenliebe zu organisieren, ist zu jeder Zeit ein aktueller Anspruch, besonders in der Krise. Jesus gibt die Blickrichtung vor. Die Jüngergemeinde in Jerusalem wird die „Gemeinde der Gläubigen“ genannt: die Gemeinde derer, denen der Glaube an den auferstandenen Herrn zum großen Lebensinhalt geworden ist. Sie haben alles gemeinsam: den Glauben, das Gebet, die Freude und auch den Besitz. In dem Idealbild, das hier von der christlichen Gemeinde gezeichnet wird, gibt es keine Armen. Die Verheißung „Es wird bei dir keine Armen geben“ kann dort wahr werden, wo die Menschen „ein Herz und eine Seele“ sind. Spaltung schafft Armut, und Reichtum schafft Spaltung. Die Spaltung aber macht es unmöglich, die Auferstehung Jesu glaubwürdig zu verkünden. Er ist kein Zufall, dass in der heutigen Lesung beides verbunden ist: die Gemeinsamkeit des Besitzes und die Kraft der apostolischen Verkündigung.

Lesung aus der Apostelgeschichte

32Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele. Keiner nannte etwas von dem, was er hatte, sein Eigentum, sondern sie hatten alles gemeinsam.

Großer Gott wir loben Dich (NEUE VERSION)

33Mit großer Kraft legten die Apostel Zeugnis ab von der Auferstehung Jesu, des Herrn, und reiche Gnade ruhte auf ihnen allen.

34Es gab auch keinen unter ihnen, der Not litt. Denn alle, die Grundstücke oder Häuser besaßen, verkauften ihren Besitz, brachten den Erlös

35und legten ihn den Aposteln zu Füßen. Jedem wurde davon so viel zugeteilt, wie er nötig hatte.

36Auch Josef, ein Levit aus Zypern, der von den Aposteln Barnabas, das heißt übersetzt Sohn des Trostes, genannt wurde,

37verkaufte einen Acker, der ihm gehörte, brachte das Geld und legte es den Aposteln zu Füßen.

Tagesandacht zum 20.4.2020 (37. Tag der Ausgangssperre)

Christus ist vom Tod erstanden; er stirbt nicht mehr.

Gebrochen ist die Macht des Todes. Halleluja.

Die musikalischen Elemente dieses Lichtblicks kommen aus der langen Tradition des irischen Christentums. Vergessen wir nicht die berühmten Heiligen und Missionare von der „Grünen Insel“ Patrick, Bonifatius, Gallus, Kolumban u.v.a.m. Ihnen verdankt das Christentum in Mitteleuropa seine große Ausbreitung.

Beginnen wir die Andacht mit einem wunderschönen Hymnus auf Christus in gälischer Sprache

The Priests – Ag Crióst an Siól (In Concert At Armagh Cathedral)

Christus ist der Same, Christus ist die Ernte, in die Scheune Gottes dürfen wir gebracht werden. Christus ist das Meer, Christus ist der Fisch, in den Netzen Gottes mögen wir gefangen werden. Von Wachstum zu Alter, von Alter zu Tod, Deine zwei Arme, o Christus, um uns. Vom Tod bis zum Ende, nicht vom Ende, sondern von der Wiedergeburt, mögen wir im gesegneten Paradies sein.

Christ’s is the seed, Christ’s is the crop, in the barn of God may we be brought. Christ’s is the sea, Christ’s is the fish, in the nets of God may we be caught.   From growth to age, from age to death, Thy two arms, O Christ, about us. From death to end, not end but rebirth, in blessed Paradise may we be.

Gebet der Kirche:

Allmächtiger, ewiger Gott,

wir dürfen dich Vater nennen,

denn du hast uns an Kindes statt angenommen.

Gib, dass wir mehr und mehr

aus dem Geist der Kindschaft leben,

damit wir die wahre Freiheit finden

und das unvergängliche Erbe erlangen.

Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn!

Die Frage, mit der Nikodemus zu Jesus kam, hätte wohl ähnlich gelautet wie die des Gesetzeslehrers in Lk 10,25: Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen? Nikodemus kommt aber gar nicht dazu, die Frage auszusprechen; Jesus überrascht ihn mit einer Antwort, die ihn geradezu umwirft. Statt „das ewige Leben gewinnen“ sagt Jesus „das Reich Gottes schauen“, und dazu, sagt er, ist keiner fähig, wenn er nicht von oben geboren wird. Wie soll Nikodemus das verstehen? Wie kann ein alter Mann von neuem geboren werden? Hat er das, als Sohn Abrahams und rechtschaffener Gesetzeslehrer überhaupt nötig? Jesus nimmt nichts zurück. Es ist wirklich so: Wenn ein Mensch die Herrschaft Gottes erfahren, das Reich Gottes schauen, Gott erkennen und das ewige Leben haben will (alle diese Ausdrücke meinen dieselbe, im Grunde nicht aussprechbare Wirklichkeit), dann muss er ein neuer Mensch werden, er muss neu geschaffen, neu geboren werden. Zuallererst muss also der Mensch etwas mit sich geschehen lassen, er muss sich etwas schenken lassen. Das Wasser der Taufe und der Geist Gottes bewirken den neuen Anfang. 

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

1Es war ein Pharisäer namens Nikodemus, ein führender Mann unter den Juden.

2Der suchte Jesus bei Nacht auf und sagte zu ihm: Rabbi, wir wissen, du bist ein Lehrer, der von Gott gekommen ist; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, wenn nicht Gott mit ihm ist.

3Jesus antwortete ihm: Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.

4Nikodemus entgegnete ihm: Wie kann ein Mensch, der schon alt ist, geboren werden? Er kann doch nicht in den Schoß seiner Mutter zurückkehren und ein zweites Mal geboren werden.

5Jesus antwortete: Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen.

6Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; was aber aus dem Geist geboren ist, das ist Geist.

7Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von neuem geboren werden.

8Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist.

„LIEBER ALFRED SEBASTIAN, es ist viel, was ein Mensch in seinem Leben leisten muss. Fleisch und Blut allein schaffen es nicht. Wenn ich jetzt in München wäre, würde ich Dich in diesen Tagen taufen, das heißt: ich würde Dich teilhaft machen der göttlichen Würde, zu der wir berufen sind. Die Liebe Gottes, einmal in uns, adelt und wandelt uns. Wir sind von da an mehr als Menschen: die Kraft Gottes steht uns zur Verfügung, Gott selbst lebt unser Leben mit, das soll so bleiben und immer mehr werden, Kind. Daran hängt es auch, ob ein Mensch einen endgültigen Wert hat oder nicht…

Das habe ich mit gefesselten Händen geschrieben: diese gefesselten Hände vermach‘ ich Dir nicht; aber die Freiheit, die die Fesseln trägt und in ihnen sich selbst treu bleibt, die sei Dir schöner und zarter und geborgener geschenkt“ (Alfred Delp). 

Information zu Pater Alfred Delp (1945 von den Nazis hingerichtet): https://www.heiligenlexikon.de/BiographienA/Alfred_Delp.html

Der Heilige Patrick ist der Nationalheilige Irlands. Er erklärte mit Hilfe eines Kleeblatts die Göttliche Dreifaltigkeit. Heute hören wir die Hymne des Heiligen an seinem Namenstag (St. Patricks Tag am 17. März). Wir senden einen Gruß an alle irischen Freunde, die immer an der deutschsprachigen Messe teilnehmen. Wir sind Freunde geworden!

We are listening „Hail Glorious Saint Patrick” as a tribute to all our Irish friends who celebrating with us the German Mass in Gran Canaria. Now we became friends!

Hail Glorious St. Patrick (with lyrics) performed by Daniel O’Donnell.

Informationen zum Leben des Heiligen Patrick:

https://www.katholisch.de/artikel/75-der-grune-heilige

Wir beten:

Für alle, die in Armut leben und jetzt besonders unter der Krise leiden!

Für alle die in Einsamkeit leben müssen und jetzt besonders unter der Krise leiden!

Für alle, die sich um den Bestand ihrer Familien sorgen und jetzt besonders unter der Krise leiden!

Vater Unser im Himmel,

geheiligt werde Dein Name,

Dein Reich komme,

Dein Wille geschehe,

wie Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich

Und die Kraft und die Herrlichkeit,

in Ewigkeit. Amen

Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterwoche der allmächtige Gott,

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich eine gesegnete Osterzeit!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria

axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Auch Irland hat sein Kevelaer, Altötting, Lourdes oder Fatima. Es heißt Knock. Dort wird die Mutter Gottes nach Erscheinungen verehrt. Hier der Schlusspunkt unseres heutigen Lichtblicks mit schönen Bildern aus diesem wunderbaren Wallfahrtsort. Wir hören die Marienhymne, die fast eine 2. Nationalhymne Irlands ist.

Um die Giebelwand versammelten sich Menschen jeden Alters

arme und bescheidene Männer und Frauen, kleine Kinder, die Sie angerufen haben. Wir sind hier vor Ihnen versammelt, und unsere Herzen sind genauso

erfüllt von Freude über eine solche Vision, während wir Ihren Namen preisen.

Golden Rose, Königin von Irland, alle meine Sorgen und Nöte hören auf

während wir mit Liebe vor dir knien, Lady of Knock, meine Königin des Friedens.

Obwohl Ihre Botschaft unausgesprochen war, liegt die Wahrheit in der Stille

während wir auf Ihre Vision und die Wahrheit schauen, die ich zu finden versuche hier stehe ich mit Johannes dem Lehrer und mit Joseph an deiner Seite und ich sehe das Lamm Gottes auf dem Altar verherrlicht.

Golden Rose, Königin von Irland, alle meine Sorgen und Nöte hören auf

während wir mit Liebe vor dir knien, Lady of Knock, meine Königin des Friedens

Und das Lamm wird siegen und die Frau in die Sonne gekleidet

wird ihr Licht auf alle scheinen lassen

und das Lamm wird siegen und die Frau in die Sonne gekleidet,

wird ihr Licht auf alle scheinen lassen.

There were people of all ages gathered ‚round the gable wall
poor and humble men and women, little children that you called
we are gathered here before you, and our hearts are just the same
filled with joy at such a vision, as we praise Your Name.

Golden Rose, Queen of Ireland, all my cares and troubles cease
as we kneel with love before you, Lady of Knock, my Queen of Peace.

Though your message was unspoken, still the truth in silence lies
as we gaze upon your vision, and the truth I try to find
here I stand with John the teacher, and with Joseph at your side
and I see the Lamb of God, on the Altar glorified.

Golden Rose, Queen of Ireland, all my cares and troubles cease
as we kneel with love before you, Lady of Knock, my Queen of Peace.

And the Lamb will conquer and the woman clothed in the sun
will shine Her light on everyone
and the lamb will conquer and the woman clothed in the sun,
will shine Her light on everyone.

Tagesandacht zum 19.4.2020 (36. Tag der Ausgangssperre)

2. Sonntag der Osterzeit

Weißer Sonntag oder Sonntag der Barmherzigkeit

Freut euch und dankt Gott, der euch zu sich gerufen hat.Ihr seid Kinder Gottes und Erben seiner Herrlichkeit. Halleluja.

Als Meinungsforschungsinstitut sind wir darauf spezialisiert, Fragen zu stellen. Die letzten Fragen im Zusammenhang mit unserem Leben muss sich jeder selbst stellen und für sich beantworten. Wer will sich schon selbst mit einem ‚weiß nicht/keine Angabe‘ abspeisen?“

Weißer Sonntag

Der Sonntag nach dem Osterfest wird landläufig auch „Weißer Sonntag“ genannt (lateinisch „dominica in albis„). Sein Name leitet sich von einem Brauch der Urkirche ab, nach dem die in der Osternacht neugetauften Christen als Zeichen ihrer Würde ein weißes Gewand (Albe) trugen. Eine Woche nach Ostern legten sie diese Taufgewänder wieder ab.

Dieser Sonntag wird traditionsgemäß für die Feier der Erstkommunion bevorzugt.

Angeregt durch die Visionen der Hl. Faustina Kowalska wird der 2. Sonntag der Osterzeit seit dem Jahr 2000 im Festkalender der Kirche zugleich als „Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit“ gefeiert.

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Der Barmherzigkeitssonntag ist am Sonntag nach Ostern oder der 2. Sonntag der Osterzeit. Als liturgisches Fest, wurde es am 30. April 2000 von Papst Johannes Paul II. in der Predigt[1] bei der Heiligsprechung von Sr. Faustina Kowalska für die ganze Katholische Kirche festgelegt. Der Tag ist dazu bestimmt, der Gnadengaben der göttlichen Barmherzigkeit mit besonderer Verehrung zu gedenken.[2] 

Der Wunsch des Herrn

Jesus richtete erstmals am 22. Februar 1931 den Wunsch an Sr. Faustina Kowalska, das Fest des Barmherzigkeitssonntags einzusetzen. Über den Auftrag des Herrn, den sie diesbezüglich erhalten hatte, notierte Sr. Faustina folgende Worte in ihrem Tagebuch, die der Herr an sie gerichtet habe:

«Meine Tochter, verkünde der ganzen Welt meine Barmherzigkeit! Ich wünsche, dass das Fest meiner Barmherzigkeit eine Zuflucht werde für alle Seelen, insbesondere für die armen Sünder. An diesem Tag werden die tiefsten Tiefen meiner Barmherzigkeit für alle geöffnet werden. Jene, die an diesem Tag beichten und kommunizieren werden, erhalten Verzeihung ihrer Sünden und Nachlass aller Sündenstrafen, die sie zur Sühne hätten erleiden müssen. Niemand zögere an diesem Tag, sich mir zu nahen, sogar jene nicht, deren Sünden zahlreich und schwer sind; ich gieße an diesem Tag einen Ozean von Gnaden über jene Seelen aus, die sich der Quelle meiner Barmherzigkeit nahen. Meine Barmherzigkeit ist derart groß, dass selbst während einer ganzen Ewigkeit kein menschlicher und übermenschlicher Verstand ihre Tiefen erforschen könnte. Das Fest meiner Barmherzigkeit entströmt den innersten Tiefen meines Wesens. Ich wünsche, dass es auf den ersten Sonntag nach Ostern festgesetzt werde. Die Menschheit wird nicht eher den Frieden finden, als bis sie sich dieser Quelle ganz genähert hat.»[3]

„Trotz Meines bitteren Leidens gehen Seelen verloren. Ich gebe ihnen die letzten Rettungsanker. Es ist das Fest Meiner Barmherzigkeit. Falls sie Meine Barmherzigkeit nicht lobpreisen, gehen sie in Ewigkeit verloren.“ (Tagebuch der Sr Maria Faustina Kowalska 965)

Zur Einstimmung hören wir heute den Lobpreis Gottes in einer russischen Tradition:

Bless the Lord, O My Soul (S. Rachmaninoff „All-Night Vigil“ / Vespers, op. 37, 2.)




Gebet
Herr, unser Gott, noch stecken wir mitten in der Krise! Es ist Kein Ende in Sicht! Noch bricht so viel menschliches Werk ein und geht kaputt! Wir feiern zwar Ostern und doch sind viele von uns am Ende ihrer Kräfte. Zeige uns in deiner Barmherzigkeit neue Wege Herr, diese Zeit intensiv und glücklich erleben zu können. Verwandle Einsamkeit in Freude, Aggression in Gelassenheit und Mutlosigkeit in Hoffnung. Wir vertrauen dir, Herr. Amen.
Die heutige Lesung bildet den Anfang eines größeren Abschnitts der Apostelgeschichte. Hier wird das Leben der Urgemeinde von Jerusalem geschildert. Gleich zu Beginn wird gesagt, was die Gemeinde zusammenhielt: die Lehre der Apostel, die Gemeinschaft, das Brotbrechen und die Gebete. Durch die überzeugte Gemeinschaft aller übte die kleine Gruppe eine starke Anziehungskraft aus. Auch heute kommt es mehr auf die Kraft des Glaubens und der Liebe als auf gekonnte Selbstdarstellung an. Lesung
aus der Apostelgeschichte.
42Die Gläubigen hielten an der Lehre der Apostel fest
und an der Gemeinschaft,
am Brechen des Brotes und an den Gebeten.
43Alle wurden von Furcht ergriffen;
und durch die Apostel geschahen viele Wunder und Zeichen.
44Und alle, die glaubten,
waren an demselben Ort und hatten alles gemeinsam.
45Sie verkauften Hab und Gut
und teilten davon allen zu,
jedem so viel, wie er nötig hatte.
46Tag für Tag verharrten sie einmütig im Tempel,
brachen in ihren Häusern das Brot
und hielten miteinander Mahl
in Freude und Lauterkeit des Herzens.
47Sie lobten Gott
und fanden Gunst beim ganzen Volk.
Und der Herr fügte täglich ihrer Gemeinschaft die hinzu,
die gerettet werden sollten.
Das festliche Halleluja bereitet uns auf das Kommen des Auferstanden in seinem Wort vor: https://www.youtube.com/watch?v=kXyO4rwWC8I Die Nachricht „Jesus lebt!“ stieß bei Außenstehenden, aber auch bei den Jüngern selbst auf Zweifel. Thomas hatte seine Fragen. Und Jesus hat ihn ernst genommen, er hat den Zweifler im Kreis der Jünger gesucht und gefunden. Er hat ihm geholfen, aber das Wagnis des Glaubens hat er dem Jünger nicht abgenommen. Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes. 19Am Abend dieses ersten Tages der Woche,
als die Jünger aus Furcht vor den Juden
bei verschlossenen Türen beisammen waren,
kam Jesus,
trat in ihre Mitte
und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!
20Nach diesen Worten
zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite.
Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen.
21Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch!
Wie mich der Vater gesandt hat,
so sende ich euch.
22Nachdem er das gesagt hatte,
hauchte er sie an
und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!
23Denen ihr die Sünden erlasst,
denen sind sie erlassen;
denen ihr sie behaltet,
sind sie behalten.
24Thomas, der Didymus genannt wurde, einer der Zwölf,
war nicht bei ihnen, als Jesus kam.
25Die anderen Jünger sagten zu ihm:
Wir haben den Herrn gesehen.
Er entgegnete ihnen:
Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe
und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel
und meine Hand nicht in seine Seite lege,
glaube ich nicht.
26Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt
und Thomas war dabei.
Da kam Jesus bei verschlossenen Türen,
trat in ihre Mitte
und sagte: Friede sei mit euch!
27Dann sagte er zu Thomas:
Streck deinen Finger hierher aus
und sieh meine Hände!
Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite
und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!
28Thomas antwortete und sagte zu ihm:
Mein Herr und mein Gott!
29Jesus sagte zu ihm:
Weil du mich gesehen hast, glaubst du.
Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.
30Noch viele andere Zeichen
hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan,
die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind.
31Diese aber sind aufgeschrieben,
damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist,
der Sohn Gottes,
und damit ihr durch den Glauben
Leben habt in seinem Namen.

Am Sonntag sprechen wir immer unser Glaubensbekenntnis. Heute hören wir eine moderne Version: https://www.youtube.com/watch?v=qcYN-VeGuSQ


Israel verlässt sich auf die Hilfe seines Gottes, der auch unser Gott ist, darum können wir beten: 14      Meine Stärke und mein Lied ist der Herr;           er ist für mich zum Retter geworden. 15            Frohlocken und Jubel erschallt in den Zelten der Gerechten.           die Rechte des Herrn wirkt mit Macht! – (R) 16      „Die Rechte des Herrn ist erhoben,           die Rechte des Herrn wirkt mit Macht! 17      Ich werde nicht sterben, sondern leben,            um die Taten des Herrn zu verkünden. – (R) 18      Der Herr hat mich hart gezüchtigt,           doch er hat mich nicht dem Tod übergeben. 19      Öffne mir die Tore zur Gerechtigkeit,           damit ich eintrete, um dem Herrn zu danken! – (R) 20      Das ist das Tor zum Herrn,           nur Gerechte treten hier ein. 21      Ich danke dir, dass du mich erhört hast; du bist mir zum Retter geworden



Fürbitte
Dank der vielen medialen Angebote konnten wir in den letzten Tagen die Gottesdienste der Kar- und Osterzeit mitfeiern. Heute beten wir besonders für alle, die beim Fernsehen, beim Radio und bei allen Livestreams arbeiten und mitwirken. Herr, erreiche du durch ihr Wirken viele Herzen mit deinem Wort und deiner Gegenwart.
Vater Unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name, Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld. Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich Und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen

Segnen heißt: Gutes zusagen!
„Es segne uns in dieser Osterwoche der allmächtige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“
Allen wünsche ich eine hoffnungsvolle Osterwoche!
Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663
Für den Tag und die Woche Der Geist des auferstandenen Christi vertreibt die Angst aus den Herzen der Apostel und drängt sie, aus dem Abendmahlssaal herauszugehen, um den Menschen das Evangelium zu bringen. Auch wir wollen mehr Mut haben, den Glauben an den auferstandenen Christus zu bezeugen! Wir dürfen keine Angst haben, Christen zu sein und als Christen zu leben! Wir müssen diesen Mut haben, hinzugehen und den auferstandenen Christus zu verkündigen, da er unser Friede ist, er hat Frieden gestiftet mit seiner Liebe, mit seiner Vergebung, mit seinem Blut, mit seiner Barmherzigkeit. (Papst Franziskus)
Der Sonntag ist der Tag zur Ehre Gottes, darum zum Abschluss das feierliche Gloria von Antonio Vivaldi; GLORIA IN EXCELSIS DEO. Antonio Vivaldi. Director: Antonio Fauró https://www.youtube.com/watch?v=zhhYIZJj6rk

Eine gute Nachricht
Einfach mal durchatmen, wer möchte das gerade jetzt nicht? Das Erzbistum Köln bietet in dieser Corona-Zeit in Kooperation mit DOMRADIO.DE eine gute Gelegenheit, der besorgten Seele „frische Luft“ zu geben. Die neue Podcast Reihe „DURCH-ATMEN“ auf DOMRADIO.DE ist ein spirituelles Audio-Angebot. Von Montag bis Freitag bieten erfahrene Seelsorgerinnen und Seelsorger oder geistliche Begleiterinnen und Begleiter Impulstexte und Denkanstöße, die die aktuellen Sorgen und Nöte aufgreifen. Die täglichen Mutmacher dauern etwa eine Viertelstunde. Das Podcast-Angebot kann auf den gewohnten Podcast-Plattformen oder direkt auf DOMRADIO.DE abgerufen werden. 
Weißer Sonntag: Schrifttexte, Hintergründe und Ideen
Mit dem Weißen Sonntag endet die Osteroktav. Traditionell wird an diesem Sonntag in vielen Gemeinden gefeiert. Aufgrund der aktuellen Situation ist das leider nicht möglich. Anregungen, wie Sie den Tag zu Hause gestalten können, finden Sie auf unserer Homepage

Tagesandacht zum 18.4.2020 (35. Tag der Ausgangssperre)

Samstag nach Ostern

Während junge Leute auch im katholischen Polen immer seltener Gottesdienste besuchen, werden Pilgerfahrten in dieser Altersgruppe beliebter. Jahr für Jahr nehmen zum Beispiel mehr Personen an der Pilgerfahrt zum nationalen Wallfahrtsort der Mutter Gottes von Tschenstochau teil. Die „Neue Zürcher Zeitung“ beobachtet: „Besonders junge Menschen nutzen solche Ereignisse, um gemeinsam Religiosität so zu praktizieren, wie es ihren Vorstellungen entspricht, und auch um Probleme freimütig ohne Vormundschaft zu diskutieren.“(NZZ)

Der Samstag hat eine lange Tradition der Marienverehrung. So ist der heutige Lichtblick marianisch gestaltet.

Oh Mary, Mother of God – Hymn

Wir beten:

Gnädiger Gott, in deiner großen Liebe beschützt du uns. Du hast uns erwählt, wir bitten dich um deinen Segen und deinen Schutz! Darum bitten wir, auf die Fürsprache der Mutter Gottes vertrauend, durch Christus unseren Herrn! Amen

Die Apostelgeschichte (Autor ist der Evangelist Lukas) berichtet über das Leben der der nachösterlichen Gemeinde unter der Leitung der Apostel. Jesus lebt und sein Wirken geht weiter durch seine Nachfolger bis zum heutigen Tag.

Lesung aus der Apostelgeschichte

13Als sie den Freimut des Petrus und des Johannes sahen und merkten, dass es ungelehrte und einfache Leute waren, wunderten sie sich. Sie erkannten sie als Jünger Jesu,

14sahen aber auch, dass der Geheilte bei ihnen stand; so konnten sie nichts dagegen sagen.

15Sie befahlen ihnen, den Hohen Rat zu verlassen; dann berieten sie miteinander

16und sagten: Was sollen wir mit diesen Leuten anfangen? Dass offensichtlich ein Wunder durch sie geschehen ist, ist allen Einwohnern von Jerusalem bekannt; wir können es nicht abstreiten.

17Damit aber die Sache nicht weiter im Volk verbreitet wird, wollen wir ihnen bei Strafe verbieten, je wieder in diesem Namen zu irgendeinem Menschen zu sprechen.

18Und sie riefen sie herein und verboten ihnen, jemals wieder im Namen Jesu zu predigen und zu lehren.

19Doch Petrus und Johannes antworteten ihnen: Ob es vor Gott recht ist, mehr auf euch zu hören als auf Gott, das entscheidet selbst.

20Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben.

21Jene aber drohten ihnen noch mehr und ließen sie dann gehen; denn sie sahen keine Möglichkeit, sie zu bestrafen, mit Rücksicht auf das Volk, da alle Gott wegen des Geschehenen priesen.

Jesu Auferstehung von den Toten feiern wir nicht nur, aber besonders in diesen österlichen Tagen. Das diese frohe Botschaft für viele Menschen ein Grund zur Ablehnung, ja sogar zur Bekämpfung ist, davon hören wir in der heutigen Lesung, und vielleicht haben wir selbst schon einmal eine ähnliche Erfahrung gemacht. Aber unsere Treue zu Christus hat uns zu dieser Andacht zusammengeführt, wir sind im Gebet versammelt um ihn, der in unserer Mitte gegenwärtig ist. Wir können mit alldem am Wochenende zu ihm kommen was uns beschäftigt hat und wir dürfen es ihm hinhalten. Christus nimmt uns an, wie wir sind. Bereiten wir uns vor auf die Begegnung mit ihm und öffnen wir unsere Herzen für seine Gegenwart 

Das Magnificat ist ein, auch als „Lobgesang Mariens“ bekanntes Lied aus dem Evangelium nach Lukas (Lk 1, 46-55). Maria antwortet damit auf den Gruß ihrer Cousine Elisabeth, kurz nachdem sie die Geburt unseres Herrn verkündigt bekam. Da der Text höchstvermutlich „Originalton“ der Gottesmutter ist, zeigt er auch, dass Maria in der Schrift des Volkes Israel zuhause war und alte Traditionen auf ihr Leben hin neu zu deuten verstand. Und so können wir auch mit Maria sprechen:

Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.

Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter!

Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
und sein Name ist heilig.

Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten.

Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten;
er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;

er stürzt die Mächtigen vom Thron
und erhöht die Niedrigen.

Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehn.

Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen,

das er unsern Vätern verheißen hat,
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem heiligen Geist.

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit
und in Ewigkeit. Amen.

Wir beten und vertrauen dabei auch auf die Hilfe der Mutter Gottes:

Für die Kinder, die sich auf die Erste Heilige Kommunion vorbereiten!

Um Stärke, wenn uns Zweifel und Skepsis befallen!

Für unsere Familien, die in Zeiten der Krise schwierige Probleme bewältigen müssen!

Vater Unser im Himmel,

geheiligt werde Dein Name,

Dein Reich komme,

Dein Wille geschehe,

wie Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute 

und vergib uns unsere Schuld.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich

Und die Kraft und die Herrlichkeit,

in Ewigkeit. Amen!

Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterwoche der allmächtige Gott,

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich eine hoffnungsvolle Osterwoche!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria

axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Maria, verehren wir als „Hilfe der Christenheit“ (Lauretanische Litanei). Im folgenden Gebet vertraut sich der Heilige Vater mit all unseren Sorgen der Mutter Jesu an:

O Maria, du strahlst immer auf unserem Weg als Zeichen des Heils und der Hoffnung. Wir vertrauen auf dich, du Heil der Kranken, die du unter dem Kreuz mit dem Schmerz Jesu vereint warst und fest deinen Glauben bewahrt hast.

Du zeigst uns das Heil und weißt, was wir brauchen. Und wir sind sicher, dass du dafür sorgen wirst, dass, wie zu Kana in Galiläa, Freude und Frohsinn zurückkehren mögen nach dieser Zeit der Prüfung. 

Hilf uns, Mutter der göttlichen Liebe, uns dem Willen des Vaters anzugleichen und das zu tun, was Jesus und sagen wird, der unser Leiden auf sich genommen und unseren Schmerz getragen hat, um uns durch das Kreuz zur Freude der Auferstehung zu führen. 

Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesgebärerin. Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten, sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren, o du glorreiche und gebenedeite Jungfrau Maria.

Papst Franziskus

Zum Ausklang unseres marianischen Morgenlobes ein ungewöhnlicher Lobpreis des Vertrauens und der Dankbarkeit. Es lohnt sich, ihn zu hören. Auch moderne Musik kann marianisch geprägt sein.

Tagesandacht zum 17.4.2020 (34. Tag der Ausgangssperre)

Osterfreitag

Jesus sprach zu seinen Jüngern: Kommt und esst! Und er nahm das Brot und gab es ihnen. Halleluja.


Auch wenn wir jeden Tag dieser Osteroktav so begehen, als sei es der Ostertag selber, so ist doch für viele von uns schon längst wieder der Alltag der Krise eingekehrt. Hat in ihm die Osterbotschaft einen Platz? Oder geht sie in den Sorgen und Mühen unseres täglichen Lebens in der Krise unter? Die Jünger, so hören wir im Evangelium, sind auch längst zu ihrem Alltag zurückgekehrt. Und dennoch erreicht sie genau dort der Auferstandene erneut. Christus will auch im Alltagsleben der Menschen präsent sein, er will unter den Menschen wohnen. Auch jetzt, wenn wir unser Leben nach der Krise ausrichten müssen.
Beginnen wir den Tagesimpuls mit der wunderbaren Musik von Henry Purcell

Trumpet Tune – Henry Purcell, Trompete und Orgel

Wir beten:

Gütiger Gott,

bewahre dem Volk der Erlösten

deine Liebe und Treue.

Das Leiden deines Sohnes hat uns gerettet,

seine Auferstehung erhalte uns in der Freude.

Darum bitten wir durch ihn, Christus, unseren Herrn.

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit 1offenbarte Jesus sich den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise.

2Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus – Zwilling -, Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen.

3Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts.

4Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war.

5Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. 6Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, und ihr werdet etwas fangen. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es.

7Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See.

8Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot – sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen – und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her.

9Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot.

10Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt.

11Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht.

12Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war.

13Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch.

14Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.

Die Auferstehung Jesu war nicht Produkt des Glaubens oder der Hoffnung seiner Jünger. Diese waren Realisten und gingen wieder ihrer Arbeit nach. Jesus erscheint ihnen als ein Fremder, der Hunger hat. Dann aber ist er es, der ihren Fischfang gelingen lässt, ihnen zu essen gibt und ihren Glauben neu begründet. Nicht den Glauben an einen wieder belebten Leichnam, sondern den Glauben an „den Herrn“. Sein Leib ist nur so weit irdisch, als er es sein muss, um mit den Jüngern Verbindung und Gemeinschaft zu haben. Er ist zugleich so göttlich-geistig, dass er unbegrenzte Möglichkeiten hat, sich denen mitzuteilen, die bereit sind, ihn aufzunehmen: im Wort und im heiligen Mahl. Beim wunderbaren Fischfang geht es dem Evangelisten offenbar weniger um historische Einzelheiten als darum, zu zeigen, wer Jesus ist: der Herr, in dessen Kirche Platz sein wird für alle; es werden viele und ungleiche „Fische“ sein, aber das Netz wird nicht zerreißen.

„DA STAND JESUS AM UFER – das ist eigentlich schon das ganze Evangelium: Jesus ist da. Das heißt: Gott lässt uns nicht allein. Er ist immer mit uns da. Und weil wir es nicht verstanden, hat er es sichtbar gemacht, sichtbarer als in der Morgenschönheit jener Stunde und der eindringlichen, überwältigenden Sprache, die die Schönheit der Schöpfung spricht: er hat in Jesus Christus unsere menschliche Gestalt angenommen und ist mitten unter uns getreten. In Jesus hat er getan und tut er bis heute, was er vor Zeiten tat, er trat herzu, wo ein Mensch   im

Glauben auf ihn alles gewagt hatte und nun auf den Wegen seines Lebens allein zu bleiben drohte“

Wir beten mit den Worten der Psalmen aus dem Alten Testament:

1       Danket dem Herrn, denn er ist gütig,

          denn seine Huld währt ewig!

4        So sollen sprechen, die den Herrn fürchten und ehren:

          Denn seine Huld währt ewig! – (R)

22      Der Stein, den die Bauleute verwarfen,

          ist zum Eckstein geworden.

23      Das hat der Herr vollbracht,

          vor unseren Augen geschah ein Wunder. – (R)

24      Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat:

          Wir wollen jubeln und uns an ihm freuen!

26      Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn!

          Wir segnen euch, vom Hause des Herrn her.

27a     Gott, der Herr, erleuchte uns! – R

Wir beten:

Steh allen bei, die sich im Dienst an Kranken abmühen.

Lass die Völker Wege zum Frieden finden.

Gib allen, die um des Glaubens willen verfolgt werden, Standhaftigkeit und Zuversicht.

Führe unsere Verstorbenen zur Auferstehung und zum Leben.

Vater Unser im Himmel,

geheiligt werde Dein Name,

Dein Reich komme,

Dein Wille geschehe,

wie Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute 

und vergib uns unsere Schuld.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich

Und die Kraft und die Herrlichkeit,

in Ewigkeit. Amen!

Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterwoche der allmächtige Gott,

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich eine hoffnungsvolle Osterwoche!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria

axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Beethoven hilft uns immer wieder die Größe Gottes zu bekennen:

Ludwig van Beethoven – Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre – Kölner Philharmonie