Archiv der Kategorie: Geistlicher Impuls

Geistliches Wort

Liebe Freunde unserer katholischen Kirchengemeinde, liebe Besucher auf Gran Canaria,
mit den Worten „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst“ haben wir am Aschermittwoch unsere Stirn mit Asche bezeichnen lassen. 

Es ist ein Zeichen unserer Nichtigkeit: Vieles im Leben ist nichtig!

Das, aber, was in Beziehung zu Gott getan wird, behält seinen Wert, weil es vor ihm Bestand hat. Die Asche ist ein Zeichen der Bereitschaft, altes vergessen zu lassen, damit neues werden kann.

Jedes zeitraubende Fasten in den kommenden 40 Tagen muss also an meinen Gott erinnern. Es ist doch das ganze Glück für uns Gläubige Christen, wenn es zwischen uns und Gott wieder passt. 

Ihnen allen wünsche ich eine gesegnete Fastenzeit und freue mich auf die Begegnung mit Ihnen während unserer Gottesdienste und sonstigen Veranstaltungen!

mit herzlichen Grüßen!
Ihr Pfarrer Axel Werner

Weiter, schneller, höher-einfach immer besser! 

Dafür tun wir viel, um in der Gesellschaft bestehen zu können. Aber Gott ist anders! 

Im Glauben zählt dieser Egoismus nicht, sondern genau das Gegenteil. Hier heißt es: wer sich im Tun von Gott leiten lässt, kann sich der göttlichen Nähe und Gemeinschaft gewiss sein! 

Wer sich von ihm leiten lässt, muss und kann gar nichts mehr optimieren. 

Herzlich lade ich Sie zur Mitfeier unserer  Gottesdienste und Teilnahme an unseren Angeboten auf Gran Canaria ein!

Seien sie ein Teil unserer Gemeinde! 

Herzliche Grüße! 

Ihr  Pfarrer Axel Werner

Geistliches Wort zu Weihnachten

Liebe Gemeinde Mitglieder, lieber Besucher unserer Insel Gran Canaria,  

Wir sind spontan angerührt bei der Begegnung mit einem Säugling. Seine Verletzlichkeit, seine Unschuld und Bedürftigkeit weckt in uns Empfindungen besonderer Art. Vielleicht tritt dabei sogar unser allgegenwärtiges funktionieren für einen Augenblick zurück. Das reine, unverstellte Leben fasziniert. 

Bei der Begegnung mit dem Kind Jesus kommt noch etwas hinzu. Über die augenblickliche Faszination hinaus, sind wir eingeladen zu bleiben und anzubeten. Damit sich der kleine Augenblick unseres Staunens weiten kann und wir im Licht des Glaubens erfassen, was Gottes Liebe hier für uns tut. 

Die Menschwerdung Gottes übersteigt uns gewaltig. Sie ist höher im Himmel angesiedelt und tiefer in der Erde gegründet. Wir können sie nicht als Souvenir mitnehmen, sie bleibt Geheimnis und doch dürfen wir im Anschauen und Verweilen bei dem Kind von Herzen froh werden über unseren Gott. 

Wir feiern Weihnachten am Ende eines Jahres, in dem die Krisen der Welt enorm gewachsen sind: Zu Corona kam der Angriffskrieg auf die Ukraine mit allen Folgen. 

Wenn wir in dieser Weltlage heute die Geburt Jesu festlich begehen, dann um neu zu begreifen, was die Engel in der Heiligen Nacht als frohe Botschaft verkünden: Euch ist heute der Retter geboren!

Ich wünsche Ihnen, Ihren Familienangehörigen und Freunden in nah und fern von Herzen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2023! 

Ihr Pfarrer Axel Werner

Der Herr, der uns den Weg zum Leben weist, sei mit euch!

Ferienzeit Urlaubszeit! Von uns allen herbeigesehnt! Von vielen schon lange geplant und organisiert! 

Es ist eine Zeit, die die meisten Menschen bewusst und ganz aktiv angehen mit einer klarenZielvorstellung: 

Achtsam sein für sich selbst, die persönlichen Bedürfnisse und Wünsche. Achtsam sein für Menschen in der nächsten Umgebung in der Ferne, achtsam sein für Natur und Umwelt, die Schöpfung neu entdecken.

Achtsam sein vielleicht auch für Gott, sich öffnen und bereithalten für ihn und ihn vielleicht neu entdecken.

So kann der Urlaub gelingen!

Herzlich willkommen auf Ihrer Ferieninsel Gran Canaria! Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern erholsame Urlaubstage und viele fröhliche Begegnungen! 

Herzlichst ihr Pfarrer Axel Werner

Geistliches Wort des Pfarrers 

Liebe Freunde unserer Gemeinde, 
mit dem Palmsonntag treten wir gemeinsam mit Christus in die heilige Woche ein. 
Viele Menschen stehen heute noch jubelnd auf der Straße und rufen voller Freude: „Hosianna dem Sohne Davids!“ 
In wenigen Tagen wird sich dieser Jubel in Hass und Ablehnung verwandeln und die Menschen werden schreien: „Ans Kreuz mit ihm!“
Wir wollen Jesus auf dem Weg, im Wechselbad der Gefühle, begleiten, voller Dankbarkeit für seine bedingungslose Hingabe am Kreuz und voller Staunen über das leere Grab am Ostermorgen. 
Ich lade Sie herzlich ein zur Mitfeier der Gottesdienste in der heiligen Woche und freue mich auf unsere Begegnung! 
Mit herzlichen Grüßen! 
Ihr Pfarrer Axel Werner

Geistlicher Impuls für die Fastenzeit

Liebe Schwestern und Brüder, 
wir haben die österliche Bußzeit begonnen. Sie soll der Besinnung und der Vorbereitung auf Ostern, dem größten Fest unseres Glaubens, dienen. Wir bereiten uns in einer unfriedlichen Zeit auf Ostern vor! 
Die Fastenzeit kennzeichnet ein eindringlicher Ruf zur Umkehr und zum Frieden, dem inneren und äußeren Frieden! 
Ihn hören wir vor dem Evangelium: so spricht der Herr: „Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe!“
Unser Gott ist langmütig und seine Barmherzigkeit ermöglicht uns immer wieder einen Neuanfang! 
Lassen wir uns von ihm in dieser Fastenzeit anschauen, um aus der Erfahrung seiner Gegenwart die Kraft zu einer Lebenskorrektur zu schöpfen! 
Das wünscht sich! Ihr Pfarrer Axel Werner

Geistliches Wort zu Ostern

Über das österliche Triduum – Karfreitag, Karsamstag und Ostersonntag – hat der heilige Augustinus geschrieben: „Beachte also wohl jene drei hochheiligen Tage der Kreuzigung, des Grabes und der Auferstehung. Was von diesen drei Geheimnissen das Kreuz bedeutet, das erfüllen wir in diesem Leben; was aber das Grab und die Auferstehung bedeutet, das vollzieht sich in Glaube und in Hoffnung“ (Epist. 55,24).

In diesem Jahr, das hinter uns liegt, haben wir wie niemals zuvor die Erfahrung gemacht, was der Karfreitag und das Begräbnis symbolisieren: nämlich das Geheimnis des Kreuzes. Gerade deshalb und damit wir nicht den Mut verlieren, brauchen wir in diesem Jahr mehr denn je das, was wir im Glauben und in der Hoffnung festhalten, nämlich die Auferstehung. Lassen wir uns also ganz auf den lebensspendenden Atem der Auferstehung Christi ein.

Am Anfang der Osternacht steht der Ritus des Anzündens der Osterkerze. Aus dem lebendigen Feuer zündet der Zelebrant die große Kerze an; aus ihr zünden die ihm nahestehenden Gläubigen ihre Kerzen an; dann alle anderen, jeder von seinem Nachbarn. Es ist ein Symbol für das, was mit der Hoffnung geschehen soll. Wir sollen das Licht der Hoffnung aus der Auferstehung Christi entzünden oder neu entfachen, um es dann an diejenigen weiterzugeben, die uns in der Familie und im Leben nahestehen.

Kehren wir zurück zum österlichen Triduum: Bei seiner Auferstehung kehrte Jesus nicht in sein früheres Leben zurück wie Lazarus, sondern in ein besseres Leben, frei von allen Lasten. Hoffen wir, dass es auch für uns so sein wird. Hoffen wir, dass die Welt – wie es uns Papst Franziskus immer wieder sagt – aus dem Grab, in dem uns die Pandemie ein Jahr lang eingesperrt hat, besser herauskommt, als sie hineingegangen ist.

Ihnen und Euch allen ein gesegnetes Osterfest!

Ihr/Euer  Pfarrer Axel Werner

Geistliches Wort

Heute beginnen wir die Feier der heiligen Woche. Es ist der Höhepunkt des Kirchenjahres, den wir Christen begehen. Zugleich schauen wir auf ein Jahr in der Corona Pandemie zurück. Vieles ist anders geworden, wohl auch für manchen von uns die Art und Weise, wie wir glauben, wie wir unseren Glauben leben, wie wir unser Leben mit dem Glauben verbinden. 
Genau darum geht es in der heiligen Woche, die mit dem Palmsonntag beginnt. Wir beginnen einen Weg, den wir mit Jesus gehen und wir versuchen dabei, unseren eigenen Weg mit ihm in Berührung zu bringen. 
Dazu braucht es Zeit, um einzutauchen in sein Geheimnis, um zu verstehen, wie er ist und was er mir bedeuten kann.Und es kann mühselig werden, anstrengend und manchmal auch zu viel. Es scheint aber keinen anderen Weg zu geben, wenn wir das Geheimnis heranrücken wollen, dass wir Gott nennen und das auch immer das Geheimnis von mir selbst, ja das Geheimnis des Lebens überhaupt meint. Herzlich lade ich Sie zur Mitfeier der Gottesdienste in der heiligen Woche ein! Es grüßt sie herzlich! 
Ihr Pfarrer Axel Werner

Geistliches Wort

Der Herr, der uns zur Umkehr und Buße ruft, sei mit uns allen. 
Mit dem Aschermittwoch beginnt die österliche Bußzeit. Schon diese Bezeichnung erschliesst den Sinn und das Ziel der 40 tägigen Fastenzeit: Besinnung und Vorbereitung auf Ostern als das größte Fest unseres Glaubens. Das Kreuz auf der Stirn mit der Asche, die aus im Osterfeuer verbrannten Palmzweigen des Vorjahres gewonnen wurde, erinnert uns an die Vergänglichkeit unserer Existenz: „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst“. Dieses Zeichen fordert uns aber auch auf, den Weg der Umkehr anzutreten, uns von Gott anschauen zu lassen, in der Begegnung mit ihm, seine liebende Nähe von Neuem zu erfahren. „Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium“. Erst dann, wenn wir uns auf Gott und seine Kraft verlassen, spüren wir, dass unser Leben einer Kurskorrektur bedarf. Einer Abwendung vom Bösen und einer Entschiedenheit für das Gute! 
Viel Segen für die Fastenzeit wünsche ich Ihnen! 
Ihr Pfarrer Axel Werner

Neues Geistliches Wort

Das Christentum ist eine Religion des Wortes Gottes. Allerdings nicht nur eines geschriebenen oder gesprochenen, sondern des fleischgewordenen und lebendigen Wortes. In Jesus Christus ist das ganze Wort Gottes gegenwärtig. In Jesus findet auch die Mittlerschafft zwischen Gott und den Menschen ihre Erfüllung. Jesus ist wahrer Gott und wahrer Mensch, er ist nicht nur ein beliebiger Mittler zwischen Gott und den Menschen, sondern er ist der Mittler des neuen und ewigen Bundes. Jesus schenkt uns das Heil nicht nur, er hat uns in seiner frohen Botschaft auch Hinweise gegeben, wie wir an diesem Heil mitwirken können. Haben wir Mut, dem Wort Gottes in unserem Leben Raum zu geben, und es auch als konkrete Hilfe zur Alltagsbewältigung zu betrachten. Wenn wir uns bei der Bewältigung unseres Alltags unsicher sind, ob etwas dem Willen Gottes entspricht oder nicht, können uns zwei Fragen weiterhelfen.Was dient dem Leben? Und was würde Jesus in dieser Situation tun? Wer diese Fragen ernsthaft erwägt, ist auf dem richtigen Weg.Herzliche und sonnige Grüße aus Gran Canaria! Ihr Pfarrer Axel Werner