Archiv der Kategorie: Geistlicher Impuls

Advent- Zeit des Nachdenkens und des Neuanfangs!

Wollen wir wirklich zu unserer Normalität von vor dem Corona Virus zurück ? Jeder einzelne muss den eigenen Lebensstil überprüfen: Konsum, Reisen , Urlaub , Vergnügen- ist mein Handeln verträglich für meine Umwelt oder lebe ich auf Kosten anderer und zukünftiger Generationen ? 
Wie oft denken wir: Das habe ich mir verdient, das gönne ich mir! 
Dabei wird vergessen, dass wir uns leider viele Dinge leisten können , die dem Planeten und zukünftigen Generationen gar nicht gut tun. 
Machen wir in diesem Advent den Anfang mit einem neuen Denken: Fragen wir uns: Machen mich Dinge wirklich glücklich, von denen ich eigentlich weiß , dass sie schädlich sind oder Ungerechtigkeit fördern ? Was macht wirklich glücklich , was brauche ich wirklich ? Da haben wir in der Corona Zeit einiges gelernt, ja lernen müssen. 
Es müssen Weichen neu gestellt werden! Im Advent wird erneut klar, dass die Gesellschaft viel zu lernen hat: Solidarität, Rücksicht nehmen, Abstand halten, gegen die hoppla, jetzt komm ich Mentalität, die uns doch allen so auf die Nerven geht. Der Advent bietet uns die Gelegenheit zu lernen, dass es auch anders geht. Die Ansteckungsgefahr zwingt uns, auf die anderen zu schauen und an andere zu denken. Wir hätten längst mehr tun sollen und müssen es in Zukunft auch unter normalen Bedingungen tun. Nicht nur: Ich, sondern immer: Ich und die anderen! Gerechtigkeit ist ein wichtiges Thema im Advent! Auch da ist in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kirche und bei jedem Einzelnen von uns noch viel Luft nach oben! Eine gesegnete Adventszeit wünscht Ihnen ! 
Ihr Pfarrer Axel Werner

Tagesandacht zum 4.5.2020 (51. Tag der Ausgangssperre)

pastedGraphic.png

Christus ist vom Tod erstanden; er stirbt nicht mehr.

Gebrochen ist die Macht des Todes. Halleluja.

Liebe FreundInnen des Lichtblicks,

vor drei Wochen durften wir Ostern feiern. Inzwischen ist auch, wegen der Krise, bei vielen die Festfreude verblasst. Die Tage sind geprägt von der Sorge um die Zukunft. Die Kirche möchte in ihrer Liturgie die festliche Freude wachhalten. 50 Tage hindurch wollen wir feiern! Wir sollten unser Herz weit machen und so viel österliche Freude nach draußen tragen, gerade in der Krise ist dies ein besonderes Zeichen.

 Heute beschäftigen wir uns mit einer entscheidenden Frage für die frühe Kirche: Ist Gottes Sohn Mensch geworden nur für die verlorenen Schafe des Hauses Israel? Der Geist Gottes selbst gibt die Antwort. Er führt Petrus, den ersten der Apostel, zu den Heiden, denn auch für sie ist Jesus gestorben. Auch für sie: das heißt: auch für uns! 

Herzliche Einladung zum heutigen Lichtblick, möge dieser Tag uns viel Segen schenken!

Lassen wir uns durch Franz Schubert zum heutigen Lichtblick einladen:

Die Lesung beschreibt einen entscheiden Zeitpunkt der Geschichte des Christentums. Um die Lesung besser zu verstehen, lesen wir als Vorbereitung den folgenden Text:

In Apg 10-11 steht die ausführlichste Bekehrungsgeschichte des ganzen Neuen Testaments. Die Ausführlichkeit hat ihren Grund: es handelt sich um die Aufnahme des ersten Heiden (griechisch-römische Umwelt) in die Kirche und damit um die offizielle Eröffnung der Heidenmission. Bis jetzt hat sich die Predigt der Apostel nur an Juden gerichtet; der Schritt in die Welt des Heidentums war schwieriger, als wir uns heute vorstellen können. Die Macht der jüdischen Überlieferung und auch der Vorurteile gegenüber den Nichtjuden war so stark, dass Gott selbst eingreifen musste. Lukas legt Wert darauf, festzustellen, dass dieser Schritt nicht etwa von Paulus getan wurde, sondern von Petrus, und dass er von der Gemeinde in Jerusalem wenigstens nachträglich gebilligt wurde. „Gott hat also auch den Heiden die Umkehr zum Leben geschenkt“ (11,18); denn „in jedem Volk ist der bei Gott willkommen, der ihn fürchtet und tut, was recht ist“ (10,35). – Diese Botschaft ist heute auf neue Weise aktuell. 

Lesung aus der Apostelgeschichte

In jenen Tagen

erfuhren die Apostel und die Brüder in Judäa, dass auch die Heiden das Wort Gottes angenommen hatten.

Als nun Petrus nach Jerusalem hinaufkam, hielten ihm die gläubig gewordenen Juden vor:

Du hast das Haus von Unbeschnittenen betreten und hast mit ihnen gegessen.

Da begann Petrus, ihnen der Reihe nach zu berichten:

Ich war in der Stadt Joppe und betete; da hatte ich in einer Verzückung eine Vision: Eine Schale, die aussah wie ein großes Leinentuch, das an den vier Ecken gehalten wurde, senkte sich aus dem Himmel bis zu mir herab.

Als ich genauer hinschaute, sah ich darin die Vierfüßler der Erde, die wilden Tiere, die Kriechtiere und die Vögel des Himmels.

Ich hörte auch eine Stimme, die zu mir sagte: Steh auf, Petrus, schlachte, und iss!

Ich antwortete: Niemals, Herr! Noch nie ist etwas Unheiliges oder Unreines in meinen Mund gekommen.

Doch zum zweiten Mal kam eine Stimme vom Himmel; sie sagte: Was Gott für rein erklärt hat, nenne du nicht unrein!

Das geschah dreimal, dann wurde alles wieder in den Himmel hinaufgezogen.

Da standen auf einmal drei Männer vor dem Haus, in dem ich wohnte; sie waren aus Cäsarea zu mir geschickt worden.

Der Geist aber sagte mir, ich solle ohne Bedenken mit ihnen gehen. Auch diese sechs Brüder zogen mit mir, und wir kamen in das Haus jenes Mannes.

Er erzählte uns, wie er in seinem Haus den Engel stehen sah, der zu ihm sagte: Schick jemand nach Joppe, und lass Simon, der Petrus genannt wird, holen.

Er wird dir Worte sagen, durch die du mit deinem ganzen Haus gerettet werden wirst.

Während ich redete, kam der Heilige Geist auf sie herab, wie am Anfang auf uns.

Da erinnerte ich mich an das Wort des Herrn: Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet mit dem Heiligen Geist getauft werden.

Wenn nun Gott ihnen, nachdem sie zum Glauben an Jesus Christus, den Herrn, gekommen sind, die gleiche Gabe verliehen hat wie uns: wer bin ich, dass ich Gott hindern könnte?

Als sie das hörten, beruhigten sie sich, priesen Gott und sagten: Gott hat also auch den Heiden die Umkehr zum Leben geschenkt.

Bitten wir um Frieden in dieser herausfordernden Zeit


Schon das Volk Israel hatte Sehnsucht, seinem Gott zu begegnen. Auch wir Christen warten auf die Öffnung der Kirchen und unsere Gottesdienste:
          Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,

so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.

          Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott.

  Wann darf ich kommen und Gottes Antlitz schauen? – (

          Sende dein Licht und deine Wahrheit,

          damit sie mich leiten;

          sie sollen mich führen zu deinem heiligen Berg

          und zu deiner Wohnung.

          So will ich zum Altar Gottes treten,

          zum Gott meiner Freude.

          Jauchzend will ich dich auf der Harfe loben,

          Gott, mein Gott.

R Meine Seele dürstet nach Gott,

          nach dem lebendigen Gott

Gott, wir bitten Dich: Schau auf unser Leben:

Herr Jesus Christus, bleibe bei uns als das Licht in unserer Finsternisals die Macht in unserer Ohnmachtals das Leben in unserem Todals der Trost in unserem Leidals die Kraft in unseren Versuchungenals das Erbarmen in unserer Friedlosigkeitals die Hoffnung in unserem Sterben als das Leben unseres Lebens.

Vater Unser im Himmel,

geheiligt werde Dein Name,

Dein Reich komme,

Dein Wille geschehe,

wie Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich

Und die Kraft und die Herrlichkeit,

in Ewigkeit. Amen

Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit, auf die Fürsprache der Seligen Jungfrau Maria, der allmächtige Gott,

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich weiterhin eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria

axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Es wäre schön, wenn wir alle im Monat Mai den täglichen Lichtblick mit dem Gebet des „Ave Maria“ beenden würden:

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade.
Der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns 
Sünder
jetzt und in der Stunde unseres 
Todes.
Amen.

George Bizet „Ave Maria“ singt Tatiana Rubinskaya

Tagesandacht zum 3.5.2020 (50. Tag der Ausgangssperre)

4. Sonntag der Osterzeit

Halleluja. Halleluja.(So spricht der Herr:)Ich bin der gute Hirt;ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich.Halleluja. 

pastedGraphic.png

Liebe FreundInnen des Lichtblicks,

Mit dem Bild vom guten Hirten beschreibt Jesus seine Beziehung zu uns Menschen. Es ist ein schönes Bild. Es drückt Vertrauen, Liebe und Hingabe aus. Das wird erfahrbar, wenn wir im Evangelium die Stimme des guten Hirten hören oder wenn wir in der Eucharistiefeier das Brot des Lebens gereicht bekommen. Heute ist auch Weltgebetstag um geistliche Berufe. Wir wollen Jesus, den Hirten seiner Kirche bitten, Menschen in seine besondere Nachfolge zu rufen, aber auch um die Einsicht, was jeder von uns tun kann, dass Menschen diesen Ruf hören und ihm folgen. 

Eine wunderbare Filmmusik (Cinema Paraiso) lädt uns zur Ruhe für den heutigen Lichtblick ein

Heute dürfen wir beten:

Herr, unser Gott,

du führst uns, deine Kirche, wie ein Hirte seine Schafe.

Hilf uns, dass wir immer auf deine Stimme hören, damit wir alle zum Leben gelangen.

So bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

So verstehen wir das Evangelium besser:

Hirt und Herde sind bei einem Hirtenvolk selbstverständliche Bezeichnungen für Herrscher und Volk, auch für Lehrer und Gemeinde. Im Alten Testament wird Gott der Hirt seines Volkes genannt. Wenn Jesus nun sich als den guten Hirten bezeichnet und als die Tür zum Leben, so liegt darin ein ungeheurer Anspruch: Er selbst ist für die Menschen die Offenbarung Gottes; es gibt keine rettende Wahrheit und keinen Weg zum Leben außer ihm. Wer in der Gemeinde als Hirt und Lehrer aufgestellt ist, steht im Dienst und unter dem Gericht dieses „guten Hirten“.

Das Halleluja bereitet uns auf die Frohe Botschaft vor

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.

In jener Zeit sprach Jesus:
Amen, amen, ich sage euch:
Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht,
sondern anderswo einsteigt,
der ist ein Dieb und ein Räuber.
Wer aber durch die Tür hineingeht,
ist der Hirt der Schafe.
Ihm öffnet der Türhüter
und die Schafe hören auf seine Stimme;
er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen
und führt sie hinaus.
Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat,
geht er ihnen voraus
und die Schafe folgen ihm;
denn sie kennen seine Stimme.
Einem Fremden aber werden sie nicht folgen,
sondern sie werden vor ihm fliehen,
weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen.
Dieses Gleichnis erzählte ihnen Jesus;
aber sie verstanden nicht den Sinn
dessen, was er ihnen gesagt hatte.
Weiter sagte Jesus zu ihnen:
Amen, amen, ich sage euch:
Ich bin die Tür zu den Schafen.
Alle, die vor mir kamen,
sind Diebe und Räuber;
aber die Schafe haben nicht auf sie gehört.
Ich bin die Tür;
wer durch mich hineingeht,
wird gerettet werden;
er wird ein- und ausgehen und Weide finden.
Der Dieb
kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten;
ich bin gekommen,
damit sie das Leben haben
und es in Fülle haben.

Das Corona-Virus ist Teil der Schöpfung – und damit des Tragischen. Von dieser Realität befreit uns nichts, nicht einmal ein bestens organisiertes Leben.

Danach wird nichts mehr so sein, wie es vorher war. Dieser Spruch wurde auch angesichts der Corona-Epidemie vielfach verbreitet. Die Aussage ist trivial, denn niemals wiederholt sich im Vergehen der Zeit Früheres. Niemand steigt zweimal in denselben Fluss. Wohl aber möchten die Menschen in und nach Krisen, dass es später bestens weitergeht. Daher überbieten sich gegenwärtig Wirtschaftsleute und Politiker mit Forderungen – auch zu eigenen Gunsten –, Einschränkungen des Konsums zurückzunehmen. Die Liberalsten hoffen, so im Wettbewerb am meisten zu gewinnen. Ausgerechnet von den Grünen, der Öko-Partei, kommt sogar der Vorschlag, Konsumgutscheine zu verteilen, um das Geschäft anzukurbeln, damit es wieder floriert. Überall wird gejammert: über den Niedergang des Flugverkehrs, des Tourismus, der Autoindustrie, des Sportkommerzes usw. Dabei sagen die Wissenschaftler, das „Herunterfahren“ habe der Umwelt gutgetan, dem Klima geholfen, die Verschmutzung, den exzessiven Ressourcen- und Energieverbrauch reduziert. Jetzt soll all das, was Umweltschützer verlangten, von Übel sein?

Die Virologen wiederum warnen vor zu viel Laschheit, vor einer womöglich noch schlimmeren zweiten Welle der Ausbreitung des Corona-Erregers. Er scheint sehr rätselhaft zu sein. Die medizinischen und pharmakologischen Experten wirken überrascht und irritiert, was die Ansteckungswege, die Gefährlichkeit, die organischen Auswirkungen betrifft. Noch ist zu wenig erforscht. Daher beruht nahezu alles, was momentan von verschiedensten Seiten als Ausweg verkündet wird, auf purer Spekulation, auf Vermutungen, Nichtwissen. Es ist insofern nachlässig, verführerisch, wenn die Menschen in ihrer Ungeduld mit bloßen Versprechungen gelockt werden, statt das Volk aufklärerisch zu mehr Geduld hin zu erziehen. Wir jagen einem Fetisch „Öffnung“ nach. Dabei sind wir mit dem Notwendigsten, Nahrungsmitteln, doch gut versorgt.

Allmählich erhebt sich ebenfalls wieder die Schuldfrage. Sind die Chinesen, ist Ischgl, eine italienische Regionalregierung, Macron, Trump oder wer auch immer der Übeltäter? Irgendwer muss es doch sein, so die Vorstellung. Wir haben verlernt, mit dem Tragischen, Zufälligen zu leben, dass niemand schuld sein muss. Das Corona-Virus ist in der Welt wie alle Krankheitserreger. Es ist Teil der Evolution, der Schöpfung – und somit des Tragischen. Von dieser Realität befreit uns nichts, nicht einmal ein bestens organisiertes Leben. Im Religiösen wussten wir um die strukturelle Endlichkeit, Begrenztheit von allem, theologisch „Erbsündigkeit“ genannt. Aber auch um die Gnade, um Barmherzigkeit. Mit Gottes Heilszusage wird es nachher genauso sein, wie es vorher war. Hoffen wir. (CiG)

Auf seine Stimme hören und seiner Spur folgen: darauf kommt es an. – Hier ist der Ort und jetzt ist die Zeit, meinen Alltag zu unterbrechen, mich neu auszurichten an dem, was meinem Leben Sinn und Tiefe gibt

. pastedGraphic_1.png

Nun hören wir das Lied vom „ Guten Hirten“ (Good sheperd)

Am Sonntag sprechen wir das Apostolische Glaubensbekenntnis.

Ich glaube an Gott,

den Vater, den Allmächtigen,

den Schöpfer des Himmels und der Erde,

und an Jesus Christus,

seinen eingeborenen Sohn. unsern Herrn.

empfangen durch den Heiligen Geist,

geboren von der Jungfrau Maria,

gelitten unter Pontius Pilatus,

gekreuzigt, gestorben und begraben,

hinabgestiegen in das Reich des Todes,

am dritten Tage auferstanden von den Toten,

aufgefahren in den Himmel;

er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters:

von dort wird er kommen,

zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,

die heilige katholische Kirche,

Gemeinschaft der Heiligen,

Vergebung der Sünden,

Auferstehung der Toten

und das ewige Leben. Amen

Lass uns beten zu unserem Herrn Jesus Christus, dem Guten Hirten seines Volkes:

Wir beten für alle, die ein geistliches Amt ausüben und dir in besonderer Weise nachfolgen!

Wir beten für alle Eheleute, dass sie jeden Tag das leben, was Sie sich bei der Trauung versprochen haben!

Wir beten für die jungen Menschen, die eine Entscheidung für einen Beruf treffen müssen, dass sie auch auf dich hören und einen Beruf wählen, der sie wirklich erfüllt!

Wir beten für unsere Familien und Gemeinden, dass sie ein guter Boden sind, auf dem geistliche Berufe wachsen können.

Vater Unser im Himmel,

geheiligt werde Dein Name,

Dein Reich komme,

Dein Wille geschehe,

wie Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich

Und die Kraft und die Herrlichkeit,

in Ewigkeit. Amen

Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit, auf die Fürsprache der Seligen Jungfrau Maria, der allmächtige Gott,

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich weiterhin eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria

axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Es wäre schön, wenn wir alle im Monat Mai den täglichen Lichtblick mit dem Gebet des „Ave Maria“ beenden würden:

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade.
Der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns 
Sünder
jetzt und in der Stunde unseres 
Todes.
Amen.

Der Dresdner Kreuzchor singt das „Ave Maria“ von Karl May. Richtig gehört, von Karl May, dem Helden unserer Kindertage von Kara Ben Nemsi Effendi und Old Shatterhand, er hat auch komponiert!

Tagesandacht zum 2.5.2020 (49. Tag der Ausgangssperre)

Namenstag des Heiligen Athanasius von Alexandrien (Ägypten)

Zur Einstimmung auf den heutigen Lichtblick ein kleiner Film mit netter Musik. Auch wer kein Spanisch spricht, kann den Sinn leicht verstehen:

Liebe FreundInnen des Lichtblicks,

heute lernen wir einen der berühmtesten Personen der Alten Kirchengeschichte kennen. Athanasius mit dem Beinamen „der Große“, dessen Namenstag wir heute feiern, ist einer der bedeutendsten Kirchenlehrer der alten Zeit. Er wurde um 295 in Alexandrien (Ägypten) geboren. 325 nahm er als Diakon seines Bischofs am Konzil von Nizäa teil. Gegen die arianische Irrlehre war er ein unermüdlicher Verteidiger der Lehre von der wahren Gottheit Christi, wie sie vom Konzil von Nizäa (heute Türkei) definiert worden war: Christus ist der Sohn Gottes, „gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater“. Da auch die Staatsgewalt auf Seiten der Irrlehrer stand, musste Athanasius wiederholt aus Alexandrien fliehen: siebzehn Jahre seines Lebens verbrachte er im Exil. Seine zahlreichen Schriften dienen vor allem der Erklärung und Verteidigung des wahren Glaubens. Athanasius hat auch das berühmte Leben des heiligen Abtes Antonius geschrieben.  Er starb 373 in Alexandrien.

Ein Bild aus der orthodoxen Tradition und ein Buchtipp:

pastedGraphic.png

Weitere Infos zum Heiligen Athansios: https://www.heiligenlexikon.de/BiographienA/Athanasios_von_Alexandria.html

Die Kirche betet heute:

Allmächtiger, ewiger Gott,

du hast dem heiligen Bischof Athanasius

den Geist der Kraft und der Stärke verliehen,

so dass er die Lehre von der wahren Gottheit

deines Sohnes unerschrocken verteidigte.

Höre auf die Fürsprache dieses heiligen Bekenners.

Hilf uns, an der Botschaft festzuhalten,

die er verkündet hat,

und gib, dass wir unter seinem Schutz

dich tiefer erkennen und inniger lieben.

Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.

Das Evangelium steht besonders in Bezug auf das Schicksal des Heiligen Athanasius. Die Jünger Jesu erleiden das Schicksal dessen, der sie sendet: man wird sie hassen und verfolgen. „Man“, das sind „die Menschen“; nach 10,22 sind es „alle“: alle, die sich der Botschaft Jesu verschließen, die Nichtchristen also, Juden und Heiden. In der Geschichte des Christentums ist allerdings auch der Fall eingetreten, dass Christen von Christen um ihres Glaubens willen verfolgt wurden, und das ist bitter. Auch hier gilt: Ein Jünger steht nicht über seinem Meister. Für die Zeit der Verfolgung werden dem Jünger zwei Verhaltensweisen aufgetragen, die freilich nicht auf einer Ebene stehen: die Standhaftigkeit und die Flucht. Die Flucht kann in einer konkreten Situation ein Gebot der Klugheit sein, vielleicht sogar eine Form der Standhaftigkeit. Standhaftigkeit aber bedeutet, unter dem Kreuz auszuharren „bis ans Ende“; ihr gilt die Verheißung Jesu.

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

Ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.

Wenn man euch in der einen Stadt verfolgt, so flieht in eine andere. Amen, ich sage euch: Ihr werdet nicht zu Ende kommen mit den Städten Israels, bis der Menschensohn kommt.

Ein Jünger steht nicht über seinem Meister und ein Sklave nicht über seinem Herrn.

Der Jünger muss sich damit begnügen, dass es ihm geht wie seinem Meister, und der Sklave, dass es ihm geht wie seinem Herrn.

Trost in einer Zeit voller Unruhe und Angst um uns herum. 

Auch Corona kann uns nicht schrecken

Meine Zeit steht in deinen Händen

Fürbitte
Guter Gott, ich bitte Dich für alle, die sich für einen verständlichen Unterricht einsetzen.
Guter Gott, ich bitte Dich für alle, die mit Kreativität und Liebe die Kinder und Jugendlichen auf den Empfang der Ersten Heiligen Kommunion und auf das Sakrament der Firmung an einem noch unbekannten Termin vorbereiten.

Vater Unser im Himmel,

geheiligt werde Dein Name,

Dein Reich komme,

Dein Wille geschehe,

wie Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich

Und die Kraft und die Herrlichkeit,

in Ewigkeit. Amen

Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit, auf die Fürsprache der Seligen Jungfrau Maria, der allmächtige Gott,

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich weiterhin eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria

axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Es wäre schön, wenn wir alle im Monat Mai den täglichen Lichtblick mit dem Gebet des „Ave Maria“ beenden würden:

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade.
Der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns 
Sünder
jetzt und in der Stunde unseres 
Todes.
Amen.

Ave Maria – Bruckner

Tagesandacht zum 1.5.2020 (48. Tag der Ausgangssperre)

pastedGraphic.png

Seht, die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären.Sein Name ist: Immanuel – Gott mit uns.

Liebe FreundInnen des Lichtblicks,

Der Mai gilt in der katholischen Kirche traditionell als „Marienmonat“. Die Gottesmutter wird in der christlichen Spiritualität zugleich als Sinnbild für die lebensbejahende Kraft des Frühlings und seine überbordende Fruchtbarkeit verstanden und etwa als „Maienkönigin“ verehrt. Wie sehr Maria mit dem Frühling verbunden wird, zeigt sich unter anderem in dem Umstand, dass auf der südlichen Halbkugel der Marienmonat nicht im Mai, sondern im November, dem dortigen Frühling gefeiert wird. Maria steht am Beginn des Heilswerkes Gottes und symbolisiert somit den „Frühling des Heils“.

Maria, Maienkönigin

Im Zentrum der Marienfrömmigkeit steht u.a. die Demut, lateinisch „humilitas“, die in enger Verbindung mit „humus“ – Erde – steht. Sie wird so zum Sinnbild einer „Frau des Volkes“ und ist den Gläubigen in besondere Weise nahe, indem in ihr Göttliches und Menschliches verschmelzen.

Die besondere Verehrung Mariens blickt auf eine lange Tradition zurück. Bereits im Mittelalter wurden Maifeste heidnischen Ursprungs christlich umgedeutet. Im Laufe der Geschichte kristallisierte sich vermehrt die marianische Prägung dieser Feste heraus und mündete in den sogenannten Maiandachten.

Neben dem Marienmonat kennt das Kirchenjahr noch eine große Anzahl anderer Marienfeste. Die fünf wichtigsten Marienfeste sind das Hochfest Mariä Empfängnis (8. Dezember), das Hochfest der Gottesmutter Maria (1. Januar), das Fest Mariä Heimsuchung (2. Juni), das Fest Mariä Geburt (8. September) und das Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel (15. August).

Wir können am Anfang des Marienmonats beten:

Gott, du bist groß und unbegreiflich.Nach deinem Willen ist dein ewiges Wortim Schoß der Jungfrau Maria Mensch geworden.Gläubig bekennen wir,dass unser Erlöser wahrer Gott und wahrer Mensch ist.Mache uns würdig,Anteil zu erhalten an seinem göttlichen Leben.Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus, unseren Herrn!

Gott wartet immer wieder neu auf das „Ja“ von uns Menschen zu seinem Angebot des Lebens. Darin ist Maria für uns ein besonderes Vorbild. So lesen wir es immer wieder in dieser berühmten Textstelle:

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.

In jener Zeit wurde der Engel Gabriel
von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazareth
zu einer Jungfrau gesandt.
Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt,
der aus dem Haus David stammte.
Der Name der Jungfrau war Maria.
Der Engel trat bei ihr ein
und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete,
der Herr ist mit dir.
Sie erschrak über die Anrede
und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria;
denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
Siehe, du wirst schwanger werden
und einen Sohn wirst du gebären;
dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird groß sein
und Sohn des Höchsten genannt werden.
Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen
und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
Maria sagte zu dem Engel:
Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr:
Heiliger Geist wird über dich kommen
und Kraft des Höchsten wird dich überschatten.
Deshalb wird auch das Kind heilig
und Sohn Gottes genannt werden.
Siehe, auch Elisabet, deine Verwandte,
hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen;
obwohl sie als unfruchtbar gilt,
ist sie schon im sechsten Monat.
Denn für Gott ist nichts unmöglich.
Da sagte Maria:
Siehe, ich bin die Magd des Herrn;
mir geschehe, wie du es gesagt hast.
Danach verließ sie der Engel

Maria ist die „Kampfansage Gottes gegen jeden Egoismus der Menschen“:

Papst Johannes Paul II hat in einer Ansprache einmal bemerkt: Im Deutschen ist ein Wort besonders wichtig: das kleine Wort „ich“. 

Was habe ich davon? Was bringt das für mich? Dazu habe ich keine Lust!

Wir achten sehr darauf, uns selbst zu verwirklichen und wenn wir uns engagieren, dann muss das etwas bringen, dann wollen wir die Lorbeeren auch selber einheimsen.

Also fragen wir: Nützt es mir? Wenn ja dann ist es gut! Springt nichts dabei heraus? Dann weg damit!

Wer so ausgerichtet ist, hat weder für seinen Nächsten, noch für Gott viel Aufmerksamkeit übrig. Und damit hat er keinen Platz für den Armen, der jetzt meine Hilfe braucht, für den Kranken der nach Unterstützung sucht und für den Ungeduldigen der mein Verständnis braucht. 

Ganz anders verhält sich Maria. Bei ihr hören wir das Wort: Mir geschehe, wie du es gesagt hast. Maria erklärt nicht sich zum Maßstab und zum Maß aller Dinge, sondern sie reagiert völlig anders: Was du, Gott, sagst!

Das macht sie zu der Frau, von der eine Umkehr im Leben eines Menschen ausgehen kann. Wenn mir diese eigene Bekehrung, Abkehr und Umkehr gelingt, wenn auch ich sagen kann: Was du gesagt hast, das geschehe, dazu bin ich bereit, dann tritt das Wort „ich“ auch in meinem Leben in den Hintergrund. 

Eine Haltung, die uns besonders helfen kann, diese Krise zu überwinden. Maria hat sich auf Gott eingelassen, und sie hat Gott eingelassen in ihr Leben. Wo immer das geschieht, da ändert sich die Welt. Durch einen Menschen mehr, der aufhört zu fragen: Was habe ich davon? Sondern der sagt: Was kann ich für dich tun?

Maria, breit den Mantel aus

 Maria, Hilfe der Christen, bitte für uns! Deiner mütterlichen Liebe und Fürsprache empfehlen wir uns und alle, die sich voll Zuversicht an dich im Monat Mai wenden!

 Zu dir kommen die Kranken und Leidenden dieser Zeit! Sie beten um Gesundheit der Seele und des Leibes. Hilf ihnen ihre Krankheiten zu tragen, lindere ihre Schmerzen und erbitte ihnen darin Trost.

Zu dir gehen die Blicke der Einsamen und Verlassenen in diesen schwierigen Momenten, vor dir weinen auch die Trauernden. Lass sie erfahren, dass du unter dem Kreuz unsere Mutter geworden bist und vor allem denen mütterlich nahe bist, die deiner Hilfe besonders bedürfen!

 Vor dir stehen die Alten, die wissen, dass ihr Leben in diesen Tagen besonders gefährdet ist oder die sich bewusst werden, dass ich ihr Leben dem Ende zuneigt. Mit ihnen beten wir, heilige Maria sei uns nahe! 

Vor dir stehen die jungen Menschen, die in das Leben hineingehen belastet mit den Auswirkungen der Krise. Leuchte ihnen als heller Stern in den Dunkelheiten dieser Zeit und lasst sie den Weg des Glaubens nicht verlassen!

 Vor dir stehen die Menschen in der Mitte des Lebens. Lass sie nicht mutlos werden, stärke sie in ihren täglichen Aufgaben und führe sie immer tiefer in die Nachfolge deines Sohnes!

 Zu dir kommen die Gesunden und Glücklichen in dieser Zeit, die das Virus überstanden haben. Erhalte in ihnen die Freude und Dankbarkeit und mache sie hilfsbereit für die Not ihrer Mitmenschen nah und fern!

Segne du Maria

Vater Unser im Himmel,

geheiligt werde Dein Name,

Dein Reich komme,

Dein Wille geschehe,

wie Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich

Und die Kraft und die Herrlichkeit,

in Ewigkeit. Amen

Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit, auf die Fürsprache der Seligen Jungfrau Maria, der allmächtige Gott,

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich weiterhin eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria

axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Es wäre schön, wenn wir alle im Monat Mai den täglichen Lichtblick mit dem Gebet des „Ave Maria“ beenden würden:

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade.
Der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns 
Sünder
jetzt und in der Stunde unseres 
Todes.
Amen.

Renée Fleming; „Ave Maria“; Charles Gounod

Ein letzter Mariengruss im heutigen Lichtblick zum 1. Mai: Ich weiß, Text und Melodie werden einige von uns als zu herzzerreißend oder altmodisch empfinden. Aber das Lied spricht vielen Verehrern der Mutter Gottes aus dem Herzen.

Maria, hilf uns in der Not

Tagesandacht zum 30.4.2020 (47. Tag der Ausgangssperre)

Halleluja. Halleluja.

Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist.

Wer dieses Brot isst, wird in Ewigkeit leben.

Halleluja.

Liebe FreundInnen des Lichtblicks,

die Zeit zieht sich in die Länge. 47 Tage stehen wir unter Hausarrest. Doch die Hoffnung auf ein wenig mehr Freiheit ist lebendig. Wie groß mögen die Sorgen vieler Menschen sein, die nicht wissen, wie es weitergeht? Was mögen unsere Senioren über die entstandene Diskussion denken?

Wir brauchen unsere Senioren, keiner darf sie aufgeben…

Gebet aus dem Herzen:
Herr unser Gott, nach einer langen Zeit, in der wir nicht die Heiligen Kommunion empfangen konnten, ist unsere Sehnsucht nach dir im Allerheiligsten Altarsakrament gestiegen. Du selbst sagst uns, dass du das Brot und die Quelle des Lebens bist. Wie sehr hoffen wir, dass bald öffentliche Gottesdienste wieder möglich sein werden! Denn nur du kannst unsere Sehnsucht nach bedingungsloser Annahme und ewiger Liebe stillen. Du bist die Quelle ewigen Lebens, die nie versiegt.



Bedenken wir das Wort des Evangeliums:

Der Osterglaube ist ein Geschenk, aber er muss weitergegeben werden. Der Geist Gottes musste Schwerstarbeit leisten, um die Jünger Jesu zu überzeugen, dass er allen Menschen zugedacht ist. Der Geist Gottes sprengt alle Grenzen. Jesus Christus will das Brot des Lebens für alle Menschen sein. Er schenkt sie sich selbst unter diesem Zeichen. Beten wir darum, dass immer mehr Menschen die Sehnsucht danach verspüren. Beten wir auch darum, dass Gott heute und morgen junger Menschen in seine Dienste Ruf. Bereiten wir uns selbst auf die Begegnung mit Jesus Christus im Wort und im heiligen Sakrament geistlich vor!

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge:

44Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir führt; und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.

45Bei den Propheten heißt es: Und alle werden Schüler Gottes sein. Jeder, der auf den Vater hört und seine Lehre annimmt, wird zu mir kommen.

46Niemand hat den Vater gesehen außer dem, der von Gott ist; nur er hat den Vater gesehen.

47Amen, amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben.

48Ich bin das Brot des Lebens.

49Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben.

50So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben.

51Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt.

Gibt es weitere Wege aus der Krise?

Absurd: Herdenimmunität

Sollen – wenn auch verzögert – große Teile der Bevölkerung sich mit dem Corona-Virus infizieren, um so eine gewisse Immunität in der Breite der Gesellschaft zu erreichen? Von solchen Vorstellungen hält der Mediziner Gerd Fätkenheuer vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie, Leiter der entsprechenden Abteilung am Kölner Universitätsklinikum, nichts. In der „Süddeutschen Zeitung“ erklärte er: Diese Idee sei „nicht zu Ende gedacht“. Und das aus zwei Gründen: „Erstens ist es eine Illusion, Menschen strikt voneinander trennen zu können. Unsere älteren Mitmenschen werden ja von den jüngeren versorgt, auch die Pflegekräfte in den Seniorenheimen sind jünger als sechzig Jahre. Und selbst wenn man diese jüngeren Menschen, die sich um Alte und Kranke kümmern, regelmäßig testet, wird das Virus dennoch in die empfindlichen Gruppen hineingetragen. Das ist ein … Überschwappen, und es gibt keinen Weg, das bei einer hinreichenden Versorgung der sensiblen Gruppen zu verhindern.“

Bei einer sogenannten Herdenimmunität müssten sechzig bis siebzig Prozent der Bevölkerung die Infektion durchgemacht haben. Das sind in Deutschland etwa fünfzig Millionen Personen. Zwar erkranken Unter-Sechzigjährige seltener schwer, aber es sei eine Fehlannahme, dass es Jüngere nicht trifft, so Fätkenheuer. „Wenn wir die Infektionen so laufen lassen, werden auch in der Gruppe der Unter-Sechzigjährigen 100000 Menschen sterben, binnen kurzer Zeit. Das kann sich im Moment niemand so recht vorstellen, aber das sind die statistischen Gegebenheiten, wenn man eine rasche Durchseuchung anstrebt. Wir sind deshalb entschieden dagegen.“

Auch der Chef des Bundeskanzleramts, Helge Braun, der selber Arzt ist, betrachtet eine „Herdenimmunität“ als Strategie zur Bekämpfung der Seuche als „untauglich“. In der FAZ erklärte er: „Um nur die Hälfte der deutschen Bevölkerung in achtzehn Monaten zu immunisieren, müssten sich jeden Tag 73000 Menschen mit Corona infizieren. 

So hohe Zahlen würde unser Gesundheitssystem nicht verkraften und könnten auch von den Gesundheitsämtern nicht nachverfolgt werden. Die Epidemie würde uns entgleiten.“ (CiG 26.4.2020)

Meine Seele ist stille in Dir….

Fürbitte
Wir bitten dich heute für alle, die in anderen Dingen ihren Hunger und Durst nach Liebe stillen wollen und es nicht vermögen. Lass sie auf den Geschmack deiner heilsbringenden Liebe kommen! Wir bitten dich für uns, dass du uns in der letzten Zeit des Wartens trösten magst. Lass die Sehnsucht nach dir nicht kleiner werden und begegne uns bis dahin auf anderen Wegen!

Vater Unser im Himmel,

geheiligt werde Dein Name,

Dein Reich komme,

Dein Wille geschehe,

wie Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich

Und die Kraft und die Herrlichkeit,

in Ewigkeit. Amen

Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit der allmächtige Gott,

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria

axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Am letzten Tag des Monats ein besonderer Segen für Euch alle:

Tagesandacht zum 29.4.2020 (46. Tag der Ausgangssperre)

Zur heutigen Einstimmung hören wir das Gebet des Heiligen Franziskus als
Geschenk für unseren Heiligen Vater, der uns mit geistlicher Kraft in dieser
Krise anleitet. Die heutige Andacht ist unseren spanischen Familien hier in Gran
Canaria gewidmet, die einen großen Druck auszuhalten haben. Die

Verzweiflung und Gewalt steigen täglich!

Oración de san Francisco de Asís Un regalo para el Papa Francisco

Herr, mach mich zum Werkzeug Deines Friedens
https://www.youtube.com/watch?v=Nsl28lNo8z0

Gebet

Gott, häufig ist uns aber gar nicht nach Jauchzen zumute. Wir sind hilflos und mit der
Situation überfordert. Vielleicht fühlen wir uns sogar allein gelassen. Herr, hilf uns, dass wir
Auswege erkennen. Dass wir das Gute suchen und in unserem Leben ankommen lassen.
Unterstütze uns dabei, selbst aktiv zu werden: Dich im Nächsten zu erkennen, damit wir

selbst Grund dafür werden können, dass andere jauchzen.

Um das Evangelium besser zu verstehen, lesen wir:
 
Das Wunder ist ein Hinweis auf Jesus selbst; das „Sehen“ des Zeichens
vollendet sich erst im Glauben. Ohne den Glauben bleibt das Sehen „blind“.
Glauben heißt zu Jesus kommen, mit ihm Gemeinschaft haben, in ihm das
Leben haben. Das ist das Ziel, für das Jesus „gekommen“ ist: in ihm ist Gott
den Menschen entgegengekommen. Die Absicht Gottes, der Wille Gottes, den
Jesus erfüllt, ist die Rettung aller Menschen. Das Heil ist für den Glaubenden
eine gegenwärtige Wirklichkeit, die sich aber erst mit der Auferweckung am
Letzten Tag vollenden wird. Das Heil ist für alle bestimmt; wenn dennoch
Menschen verloren gehen; so ist das gegen die Absicht Gottes.
 
 
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: 
35 Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern,
und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.
36 Aber ich habe euch gesagt: Ihr habt gesehen, und doch glaubt ihr nicht.
37 Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir
kommt, den werde ich nicht abweisen;

38 denn ich bin nicht vom Himmel herabgekommen, um meinen Willen zu
tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.
39 Es ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von
denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich
sie auferwecke am Letzten Tag.
40 Denn es ist der Wille meines Vaters, dass alle, die den Sohn sehen und
an ihn glauben, das ewige Leben haben und dass ich sie auferwecke am
Letzten Tag.

Mírame Señor – Canto a la Divina Misericordia
Lied zur Göttlichen Barmherzigkeit

Schau auf mich, Herr! Schau auf mein Leben, meine Kämpfe und mein Leiden

Beten wir für Menschen, die täglich daran arbeiten, dass wir Grund zur
dauerhaften Freude haben und das Gefühl von Normalität zurückerlangen
können: Für diejenigen, die sich in vielen Bereichen für unsere Versorgung
einsetzen: insbesondere für die nicht häufig genannten Logistiker,
Abfallentsorger, Reinigungskräfte, im öffentlichen Nahverkehr Tätige, (Telefon-
)Seelsorger und viele Weitere. Und für diejenigen, die mit der Entwicklung von
Impfstoff und Medikamenten an einer langfristigen Auflösung der Situation

arbeiten und damit unseren Familien helfen.
Vater Unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name,
Dein Reich komme,
Dein Wille geschehe,
wie Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld.
Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich
Und die Kraft und die Herrlichkeit,
in Ewigkeit. Amen
Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit der allmächtige Gott,
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria
axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Zum Abschluss eine Erinnerung, die Steine der Selbstgerechtigkeit, des
Krieges und der kalten Herzen wegzuwerfen. Welche Mutter leidet nicht mit

ihren Kindern? Damals und heute!
https://www.youtube.com/watch?v=U7aJdudYuTs

Tagesandacht zum 28.4.2020 (45. Tag der Ausgangssperre)

Beginnen wir den heutigen Lichtblick mit einem Ausflug ins Mittelalter:

Victimae paschali laudes

Victimae paschali laudes ist eine berühmte, mit Hochstimmung und
dramatischer Lebendigkeit erfüllte Sequenz, welche
am Ostersonntag verpflichtend [1]  und in der Osteroktav fakultativ (d.h. nach
freier Wahl) gebetet wird. Die Sequenz entstand vor 1050 und wurde wohl von
Wipo von Burgund († nach 1046), der Kaplan Konrad II. und Heinrich III.
gewesen war, (auch die Melodie?) verfasst. [2]
Das seit dem 11. Jahrhundert weit verbreitete „Victimae paschalis laudes“
wurde in der Liturgie anfangs überwiegend in der Ostervesper, in der Heiligen
Messe gegen Ende der Osteroktav und an Sonntagen der Osterzeit verwendet.
Erst seit dem Missale Romanum 1570 ist es fest in der Messe
von Ostern verankert.

https://www.youtube.com/watch?v=PcerJeZDZSk
Singt das Lob dem Osterlamme,
bringt es ihm dar, ihr Christen.
Das Lamm erlöst‘ die Schafe:
Christus, der ohne Schuld war,
versöhnte die Sünder
mit dem Vater.
Tod und Leben, die kämpften
unbegreiflichen Zweikampf;
des Lebens Fürst, der starb,
herrscht nun lebend.
Maria Magdalena,
sag und, was du gesehen.
Das Grab des Herrn sah ich offen
und Christus von Gottes Glanz umflossen.
Sah Engel in dem Grabe,
die Binden und das Linnen.
Er lebt, der Herr, meine Hoffnung,
er geht euch voran nach Galiläa.

Ja, der Herr ist auferstanden,
wahrhaft erstanden.
Du Sieger, König,
Herr, hab Erbarmen!
Amen. Halleluja
Wir beten:
Gott, du bist unser Ziel,

du zeigst den Irrenden das Licht der Wahrheit
und führst sie auf den rechten Weg zurück.
Gib allen, die sich Christen nennen,
die Kraft, zu meiden,
was diesem Namen widerspricht,
und zu tun, was unserem Glauben entspricht.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Um die Lesung besser zu verstehen:

Das Martyrium des Stephanus markiert eine Wende in der Geschichte des
jungen Christentums, und die große Rede in Kap. 7 deutet den
heilsgeschichtlichen Augenblick: den Übergang der Verkündigung von
Jerusalem und Judäa nach „Samarien und bis an die Grenzen der Erde“
Das Christentum bleibt der Religion Israels verbunden, aber die Kirche
distanziert sich vom Judentum. Lukas hat der Stephanus Rede den Charakter
einer grundsätzlichen und offiziellen Auseinandersetzung mit dem Judentum
gegeben, den sie ursprünglich so kaum hatte. Sie war die Verteidigungsrede
eines Angeklagten, wird aber in ihrem Schlussteil zur Anklage gegen Ankläger
und Richter. Der wirkliche Richter in diesem Prozess ist Jesus, der
Menschensohn, der zur Rechten Gottes sitzt. Stephanus sieht ihn stehen: er ist
aufgestanden, um das Urteil zu sprechen, aber auch um seiner Kirche den
neuen Weg in die Zukunft zu weisen.
 
 Lesung aus der Apostelgeschichte
In jenen Tagen sagte Stephanus zu dem Volk, den Ältesten und den
Schriftgelehrten:
51 Ihr Halsstarrigen, ihr, die ihr euch mit Herz und Ohr immerzu dem
Heiligen Geist widersetzt, eure Väter schon und nun auch ihr.

52 Welchen der Propheten haben eure Väter nicht verfolgt? Sie haben die
getötet, die die Ankunft des Gerechten geweissagt haben, dessen Verräter
und Mörder ihr jetzt geworden seid,
53 ihr, die ihr durch die Anordnung von Engeln das Gesetz empfangen, es
aber nicht gehalten habt.
54 Als sie das hörten, waren sie aufs äußerste über ihn empört und
knirschten mit den Zähnen.
55 Er aber, erfüllt vom Heiligen Geist, blickte zum Himmel empor, sah die
Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen
56 und rief: Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten
Gottes stehen.
57 Da erhoben sie ein lautes Geschrei, hielten sich die Ohren zu, stürmten
gemeinsam auf ihn los,
58 trieben ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Die Zeugen legten ihre
Kleider zu Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß.
59 So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm
meinen Geist auf!
60 Dann sank er in die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde
nicht an! Nach diesen Worten starb er.
1a Saulus aber war mit dem Mord einverstanden.
Die Wahrheit lässt sich nicht mundtot machen….
Im heutigen Text aus der Apostelgeschichte konnten wir lesen, wie Stephanus
die ältesten und Schriftgelehrten anklagt. Er wirft ihnen vor, den Geist Gottes zu
missachten und die Gesetze selber nicht zu halten. Die Konsequenz ist seine
Steinigung. Heute droht uns in Europa nicht mehr der Tod, wenn wir gegen
Missstände unsere Stimme erheben. Doch leider geht es nicht allen Menschen
auf der Welt in der gleichen Weise. Zu viele Machthaber und Diktaturen nutzen
die aktuelle Krise um sich abzuschotten, um missliebige Meinungen zu
unterdrücken und den Menschen den Mund zu verbieten, wenn Ihnen diese
anderer Meinung als sie selber sind.
Zu oft schweigen wir über Missstände! Zu wenig fragen wir nach, wie es
anderen geht! Hat die Flüchtlingswelle Mittelmeer angesichts der Corona Krise
aufgehört? Gibt es Lösungen für den Kampf gegen Missbrauch Strukturen der
Kirche? Wie kommen wir voran im Kampf gegen die Ungerechtigkeiten in dieser
Welt? Weiterhin sind Christen gefordert Position zu beziehen. Schauen wir
heute auf den Bekennermut des Stephanus und auf unseren Herrn Jesus
Christus, der den Tod besiegt hat

 Heilig, der kommt im Namen des Herrn!
https://www.youtube.com/watch?v=hAiECJf5Ouo

 Wiederum dürfen wir mit den Worten eines Psalms aus dem Alten Testament
unsere Situation vor Gott bringen. Seit über 2500 Jahren beteten zunächst
Juden und dann auch Christen zu Gott:

   Sei mir ein schützender Fels,
          eine feste Burg, die mich errettet.
        Denn du bist mein Fels und meine Burg;
          um deines Namens willen wirst du mich führen und leiten. 
        In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist;
          du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.
      Ich verlasse mich auf den Herrn.
     Ich will jubeln und über deine Huld mich freuen. 
      Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knecht,
          hilf mir in deiner Güte!
 Du beschirmst sie im Schutz deines Angesichts
          vor dem Toben der Menschen.

Heute wollen wir beten:

für die Christen, die um ihres Glaubens willen missachtet, verfolgt und

gequält werden!

Für die Menschen, die um ihrer Überzeugung Willen Heimat und Freiheit

verloren haben!

Um Erleuchtung für die Machthaber dieser Welt, die
Glaubensüberzeugungen und Meinungsfreiheit missachten und die

Menschenwürde mit Füßen treten!

Vater Unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name,
Dein Reich komme,
Dein Wille geschehe,
wie Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld.
Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich
Und die Kraft und die Herrlichkeit,
in Ewigkeit. Amen
Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit der allmächtige Gott,
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria
axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Wer erinnert sich noch an den Weltjugendtag 2005 in Köln?
Es wurde unser „katholisches Sommermärchen“ mit dieser Melodie:

radio=1&t=60

Tagesandacht zum 27.4.2020 (44. Tag der Ausgangssperre)

Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt,
sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt!
Herr, zu wem sollen wir gehen? Du bist unser Leben! Du bist unsere Liebe!
Ein wunderschönes A Capella Lied zur Einstimmung, auch wenn die wenigsten

Spanisch verstehen werden. Die Hoffnung in Spanien lebt!
“Viva Cristo Rey ¡Viva Nuestra Iglesia Católica, Unidos como hermanos, ¡Viva!”
https://www.youtube.com/watch?v=N5LECNqQs7Q

Liebe Freunde des Lichtblicks,
vor einigen Tagen wurde weltweit der Welttag des Labors begangen. Der
Aktionstag, der in zurückliegenden Jahren nur wenig Beachtung fand, regt in
diesem Jahr zum Innehalten an. Trotz aller Hiobsbotschaften haben wir guten
Grund dankbar zu sein: Für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die
schnell Testverfahren entwickelt haben. Für die Menschen, die tagtäglich diese
Tests in Laboren auf der ganzen Welt durchführen. Für die Forscherinnen und
Forscher, die gewissenhaft an geeigneten Medikamenten und
Impfstoffen arbeiten. Für die Menschen, die Technik für die Labore entwickeln
und herstellen.

Gebet

Im Evangelium lesen wir: „Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben.“
Auferstandener Herr, das ewige Leben beginnt im Hier und Heute. Schenke uns
Neugierde und Phantasie, dich in den alltäglichen Dingen des Lebens zu
entdecken. Schenke uns Mut, dir unsere grauen Stunden zuzumuten. Schenke
uns die Begegnung mit dir, die unser Herz brennen lässt. Amen
Wir lesen, um das Evangelium besser zu verstehen:
Wie Jerusalem in Judäa, so ist Kafarnaum in Galiläa der Ort, wo die
Entscheidungen fallen. Dort findet die Auseinandersetzung über die
wunderbare Speisung und ihre Bedeutung statt. Die Verse 22-24 berichten
umständlich, wie Jesus und die Volksmenge sich in Kafarnaum wieder getroffen
haben. Die Menge „sucht“ Jesus (V. 24) – aber was sucht sie eigentlich? Sie
suchen den wundertätigen Propheten, der sie satt gemacht hat und wieder satt
machen kann. Jesus aber will etwas ganz anderes geben: die Speise für das
ewige Leben. Dazu hat Gott ihn, den Menschensohn, eingesetzt und „mit
seinem Siegel beglaubigt“ (V. 27). Gott verweist die Menschen an Jesus. Gott
braucht nicht das Vielerlei von menschlichen Werken, Tugenden und
Leistungen; die entscheidende Tat, die er vom Menschen verlangt, ist der
Glaube an Jesus. Das wahre Leben kann man nur von ihm und nur als
Geschenk empfangen.

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
In jener Zeit 22 sah die Menge, die am anderen Ufer des Sees geblieben war,
dass nur noch ein Boot dort lag, und sie erfuhren, dass Jesus nicht mit
seinen Jüngern ins Boot gestiegen war, sondern dass die Jünger allein
abgefahren waren.
23 Von Tiberias her kamen andere Boote in die Nähe des Ortes, wo sie nach
dem Dankgebet des Herrn das Brot gegessen hatten.
24 Als die Leute sahen, dass weder Jesus noch seine Jünger dort waren,
stiegen sie in die Boote, fuhren nach Kafarnaum und suchten Jesus.
25 Als sie ihn am anderen Ufer des Sees fanden, fragten sie ihn: Rabbi,
wann bist du hierhergekommen?
26 Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ihr sucht mich
nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten
gegessen habt und satt geworden seid.
27 Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt, sondern für die Speise,
die für das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben
wird. Denn ihn hat Gott, der Vater, mit seinem Siegel beglaubigt.
28 Da fragten sie ihn: Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu
vollbringen?
29 Jesus antwortete ihnen: Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt,
den er gesandt hat.
Wir bedenken den Text des heutigen Evangeliums:
Durch das Wunder der Brotvermehrung ist das Volk in Galiläa aufgewühlt. Alle
suchen Jesus! Wen suchen Sie: den, der Nahrung gibt für den Leib, oder den,
der das Brot gibt zum ewigen Leben? Auch für uns ist die Frage akut: suchen
wir wirklich den, der uns den Willen des himmlischen Vaters verkündet? Nicht
nur von Brot lebt der Mensch, sondern von jedem Wort aus Gottes Mund! Der
himmlische Vater hat uns seinen Sohn gesandt, der, der Welt das Brot der
frohen Botschaft gereicht hat. Wir wollen mit allen die in dieser Welt leben, die
überreiche Güte Gottes verkünden. Dabei bleibt der Schmerz, dass die
christlichen Konfessionen das eucharistische Brot nicht gemeinsam empfangen
können!

Gibt es ein schöneres Lied, um zu begreifen, dass Jesus, das Brot des

Himmels ist?

 
Wir beten zu Christus, der uns eine Speise gibt, die für das Leben bleibt:
Wecke bei allen Christen das Verlangen nach dem Brot des Lebens.
Bewahre die Mächtigen vor dem Missbrauch ihrer Macht.
Führe die Irrenden auf den rechten Weg.

Gib uns die Kraft, zu tun, was unserem Glauben entspricht

.

Allmächtiger Gott, du hast uns neu geschaffen für das ewige Leben. Gib,
dass wir auf dem Weg zu diesem Ziel beharrlich voranschreiten. Darum

bitten wir durch Christus, unseren Herrn

Vater Unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name,
Dein Reich komme,
Dein Wille geschehe,
wie Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld.
Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich
Und die Kraft und die Herrlichkeit,
in Ewigkeit. Amen
Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit der allmächtige Gott,
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria
axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Zum Abschluss singen junge KatholikInnen gegen die Gottvergessenheit an.
Wenn Kirchen jetzt schweigen, wer braucht sie dann eigentlich noch?

Ein Gruß aus Medugorje:

Tagesandacht zum 26.4.2020 (43. Tag der Ausgangssperre)

Liebe Freunde,

willkommen zum „Sonntagslichtblick“

Nach der Zählung der Kirche beginnt am Sonntag eine neue Woche. Fragen
wir uns kurz zu Beginn unserer Morgenandacht: Wie fangen wir diese neue
Woche an? Mit Zuversicht oder mit Skepsis? Halten wir einen Moment inne! Ich
lade alle ein, auf die vergangene Woche zurückzuschauen: Was ist uns
gelungen?
Herr Jesus Christus du rufst uns, wenn wir im eigenen Fahrwasser festsitzen.

Herr, erbarme dich.

Jesus Christus, du bist mit uns, wenn wir erschöpft sind.

Christus erbarme Dich

Jesus Christus du wartest auf uns im Licht des Oster morgens.

Herr erbarme dich

Treuer Gott, Menschen dürfen erkennen und erfahren, dass dein Sohn
mitten unter uns ist. Er macht uns Mut, nicht zu resignieren. Er schenkt
uns Hoffnung, wo uns die Furcht lähmt. Lass uns in dieser Osterzeit
lernen, als Auferweckte durch das Leben zu gehen und mutig die Mauern

von Ohnmacht und Gelähmtheit zu durchbrechen.
Darum bitten wir durch Christus unseren Herrn armen!
Ein Lob auf die Schöpfung mit wunderbaren Bildern und einer Melodie zur

Einstimmung auf unseren sonntäglichen Lichtblick:
https://www.youtube.com/watch?v=bNgU3ojwlCM

Auch heute bietet uns das Gebet des Psalms aus dem Alten Testament

die Nähe Gottes an:

Behüte mich, Gott, denn bei dir habe ich mich geborgen! 
Ich sagte zum HERRN: Mein Herr bist du, 
mein ganzes Glück bist du allein.
Der HERR ist mein Erbteil, er reicht mir den Becher, 

du bist es, der mein Los hält. 
Ich preise den HERRN, der mir Rat gibt, 
auch in Nächten hat mich mein Innerstes gemahnt.
Ich habe mir den HERRN beständig vor Augen gestellt, 
weil er zu meiner Rechten ist, wanke ich nicht.
Darum freut sich mein Herz und jubelt meine Ehre, 
auch mein Fleisch wird wohnen in Sicherheit.
Denn du überlässt mein Leben nicht der Totenwelt; 
du lässt deinen Frommen die Grube nicht schauen

Das Halleluja bereitet uns auf die Gegenwart des Herrn in seinem Wort vor:

https://www.youtube.com/watch?v=WTGeDwSR6lA
Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.
In jener Zeit
offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal,
am See von Tiberias,
und er offenbarte sich in folgender Weise.
Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus,
Natanaël aus Kana in Galiläa,
die Söhne des Zebedäus
und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen.
Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen.
Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit.
Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot.
Aber in dieser Nacht fingen sie nichts.
Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer.
Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war.
Jesus sagte zu ihnen:
Meine Kinder, habt ihr keinen Fisch zu essen?
Sie antworteten ihm: Nein.
Er aber sagte zu ihnen:
Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus
und ihr werdet etwas finden.
Sie warfen das Netz aus
und konnten es nicht wieder einholen,
so voller Fische war es.
Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus:
Es ist der Herr!
Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei,
gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war,
und sprang in den See.
Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot
– sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt,

nur etwa zweihundert Ellen –
und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her.
Als sie an Land gingen,
sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer
und darauf Fisch und Brot liegen.
Jesus sagte zu ihnen:
Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt!
Da stieg Simon Petrus ans Ufer und zog das Netz an Land.
Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt,
und obwohl es so viele waren,
zerriss das Netz nicht.
Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst!
Keiner von den Jüngern wagte ihn zu befragen: Wer bist du?
Denn sie wussten, dass es der Herr war.
Jesus trat heran,
nahm das Brot und gab es ihnen,
ebenso den Fisch.
Dies war schon das dritte Mal,
dass Jesus sich den Jüngern offenbarte,
seit er von den Toten auferstanden war.
Eine „kleine Predigt“:
Gesichtsmasken können andere vor Infektionen schützen, erschweren
aber die Kommunikation. Keine Mimik, kein Flüstern – unter einer Maske
muss man Klartext sprechen. Das kann auch eine Chance sein.
Nun also noch die Masken. Zumindest bis ein Impfstoff gegen das Corona-Virus
gefunden ist, sollen die Menschen – zusätzlich zu den geltenden
Kontaktbeschränkungen – in der Öffentlichkeit Mund und Nase bedecken. Was
in Asien schon länger und grundsätzlich zum Straßenbild gehört, kommt einem
hierzulande fremd vor. Als es noch internationale Großereignisse gab, vor zwei
Monaten die Berliner Filmfestspiele etwa, wurden die wenigen Maskenträger
dort zum Teil argwöhnisch und ängstlich angeschaut. Inzwischen hat man sich
daran gewöhnt. Ja, mehr noch: Bald wird derjenige unter Rechtfertigungsdruck
stehen, der keine Maske trägt. All dies soll dem Schutz vor allem der
sogenannten Risikogruppen dienen, der Älteren und der Menschen mit
Vorerkrankungen. Getreu der seit Wochen geltenden paradox klingenden
Formel: Rücksicht, Verbundenheit und (innere) Nähe müssen sich in diesen
Ausnahmezeiten eben gerade dadurch zeigen, dass man Abstand hält, sich
voneinander entfernt.

Das Gefühl, Teil eines Science-Fiction-Films zu sein, wird nach einer Weile
vorbeigehen. Einfach weil das Leben hinter der Maske künftig „das neue
Normal“ ist, wie es letzte Woche in der „Zeit“ hieß. Der Mensch ist schließlich
ein Gewohnheitstier. Doch wie verändert sich unsere Kommunikation durch die
Masken? Alles wird erstmal mühsamer, warnen Experten. Worte werden
gedämpfter, möglicherweise verzerrt – und das bei ohnehin größerer
Entfernung zwischen den Gesprächspartnern. Man wird lauter sprechen
müssen, der andere wird öfter nachfragen, man muss das Gesagte womöglich
wiederholen. Wie sagt man da etwas „im Vertrauen“? Wie gehen
Psychotherapie und Beichte? Hinzu kommt der Verlust der ganzen
Zwischentöne: die Mimik, die half, Aussagen in ein anderes Licht zu setzen,
womöglich humorvoll, ironisch abzumildern. Zur offenen Kommunikation
gehörte in unseren Breiten bislang, das Gesicht des anderen zu sehen. Auch
aus diesem Grund wurde ja die islamische Komplettverschleierung zumindest
bei offiziellen Anlässen – vor Gericht, in der Schule – so heftig diskutiert. Nun
kommt die Gesichtsverhüllung für alle.
Vermutlich werden wir unsere Worte künftig sorgfältiger wägen, wenn wir
wollen, dass sie beim anderen auch wirklich ankommen. Das aber muss kein
Nachteil sein. Die Masken-Kommunikation zwingt zu mehr Klarheit, und das
könnte zum Beispiel auch den kirchlichen Reformdiskussionen helfen: Wollen
die Verantwortlichen eine Kirche, die sich zur Gleichberechtigung der Frau
bekennt, zum wertschätzenden Umgang mit „abweichenden“, auch
gescheiterten Lebensläufen? Sagen, was ist, heißt das Gebot der Stunde. Und
nicht mehr wie bisher bloß ein paar warme, aber folgenlose Worte nuscheln.
Die können getrost die Masken schlucken.

Am Sonntag sprechen wir das Apostolische Glaubensbekenntnis.

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus,

seinen eingeborenen Sohn. unsern Herrn.
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;

er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters:

von dort wird er kommen,

zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige katholische Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben. Amen

Zum Glaubensbenntnis gehört die Erneuerung des Taufversprechens. Hier mit
einem teilweise unbekannten Text mit einer bekannten Melodie:
https://www.youtube.com/watch?v=ItPif65SAlM&list=RD7yOr3ZoVNfo&index=2

Fürbitte

Beten wir für die Menschen, die in diesen Tagen das Gefühl haben, das Leben
nur eingeschränkt zu spüren durch zu viel Zeit, zu viel Arbeit, zu viel Sorge, zu
wenig Kontakt. Lass sie die kleinen und unscheinbaren Momente des Glücks

nicht übersehen.

Beten wir, das Gebet, das uns der Herr zu beten gelehrt hat:
https://www.youtube.com/watch?v=qonePg1thaQ

Vater Unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name,
Dein Reich komme,
Dein Wille geschehe,
wie Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld.
Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich
Und die Kraft und die Herrlichkeit,
in Ewigkeit. Amen

Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit der allmächtige Gott,
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest und einen

schönen Sonntag!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria
axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Zum Abschluss des Lichtblicks senden wir einen besonderen Gruß an
unsere spanischen Freunde, deren Land so viele Tote zu beklagen hat:
„La Muerte no es el Final“ (Der Tod ist nicht das Ende) – Coro Cantaré –

Sesiones en vivo

Areli Sánchez Cantando: La Muerte No Es El Final
https://www.youtube.com/watch?v=ZPSOB3nUSgQ

Du hast uns diesen Tod gesagt,
Es ist nicht das Ende der Straße,
dass, obwohl wir sterben, wir nicht sind
Fleisch eines blinden Schicksals.
Du hast uns gemacht, wir gehören dir.
Unser Schicksal ist es zu leben
Ich bin glücklich mit dir.
ohne zu leiden oder zu sterben. / (2)
Wenn Trauer uns erreicht
für einen verlorenen Bruder,
wenn die wund auf wiedersehen
suche den Glauben an die Hoffnung.
Auf dein Wort vertrauen wir,
mit der Gewissheit, dass Sie
/ du hast ihn schon wieder zum Leben erweckt,
Du hast ihn bereits ans Licht gebracht. / (2)
Als du, Herr, wieder auferstanden bist,
wir alle haben dich geschlagen
Du hast uns Leben gegeben
wie in Bethanien zum Freund.
Wenn wir an Ihrer Seite gehen,
Deine Liebe wird nicht fehlen,
/ weil wir im Sterben leben
klareres und besseres Leben. /

Tú nos dijiste que la muerte,
no es el final del camino,
que aunque morimos no somos
carne de un ciego destino.
Tú nos hiciste, tuyos somos.
Nuestro destino es vivir
/ siendo felices contigo,
sin padecer ni morir. / (2)
Cuando la pena nos alcanza
por un hermano perdido,
cuando el adiós dolorido
busca en la fe su esperanza.
En tu Palabra confiamos,
con la certeza que Tú
/ ya le has devuelto a la vida,
ya le has llevado a la luz. / (2)
Cuando, Señor, resucitaste,
todos vencimos contigo.
Nos regalaste la vida
como en Betania al amigo.
Si caminamos a tu lado,
no va a faltarnos tu amor,
/ porque, muriendo, vivimos
vida más clara y mejor. / (2)