Archiv des Autors: bjaehn

Tagesandacht zum 9.5.2020 (56. Tag der Ausgangssperre)

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Count-Down für unseren ersten Gottesdienst 

in Gran Canaria nach der Ausgangssperre:

Noch 8 Tage (Noch 8 mal Schlafen) bis Sonntag, 17.5. um 11.15 Uhr

im Templo Ecumenico, Playa del Ingles

Liebe FreundInnen des Lichtblickes, 

Gott sehen! Wer wünscht sich das nicht? Genau dies erbittet Philippus im heutigen Evangelium. Jesu Antwort, dass der Vater in ihm zu sehen ist, mag ihn enttäuschen. Jesus ist mehr als ein Gutmensch, ein Weltverbesserer, Humanist oder Menschenfreund. Er, der Sohn Gottes, ist es der uns heute und immer wieder einlädt seinen Auftrag und sein Testament zu erfüllen. Die Musik lädt uns ein, ihn in unser Herz hineinzulassen.

So wie Jesus Christus lasst uns gesonnen sein

Gebet
Wer aber mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.“ (Joh 13, 20) Diese Worte begegnen uns im Evangelium und zum ersten Mal kommt der abstruse Gedanke „Ich kann ja im Moment niemanden aufnehmen, nicht mal Jesus.“ Herr, bitte schenke uns wieder Zeiten, in denen wir unsere Wohnungen und Häuser öffnen können, in denen wir gastfreundlich sein können, in denen wir Dich aufnehmen, wenn wir andere willkommen heißen. Diese Momente fehlen so sehr. Amen!

Um das Evangelium besser zu verstehen, lesen wir:
In Jesus ist Gott sichtbar und fassbar geworden. Die Frage des Thomas und die Bitte des Philippus (V. 5) zeigen aber, dass die Jünger, obwohl sie mit Jesus schon so lange zusammenleben, Mühe haben, zu verstehen, was er ihnen in dieser Stunde sagt. Die Jünger, das sind wir. Jesus wird nicht müde, es uns immer wieder neu zu sagen: Ich bin im Vater, und der Vater ist in mir: Um es zu verstehen, brauchen wir die Ewigkeit. In der gegenwärtigen Zeit hilft uns der Glaube, der immer neu über unser kleines Ich und sein Fassungsvermögen hinaus in die Weite Gottes hineinwächst. Für diesen Glauben ist nichts unmöglich
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: 7Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. 8Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. 9Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? 10Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. 11Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke! 12Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen, und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater. 13Alles, um was ihr in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird. 14Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bittet, werde ich es tun.
Taizé Laudate omnes gentes: https://www.youtube.com/watch?v=lbb-kaurSW0



Fürbitte
Guter Gott, heute beten wir ganz besonders für alle Gastwirte, Lokale, Hotel- und Restaurantbesitzer, von denen viele um ihre Existenz fürchten. Gebe du ihnen Hoffnung und Zuversicht, lass sie nicht den Glauben an dich verlieren und sei du ihnen Nahe, wenn Nöte und Sorgen zu groß zu werden scheinen.

Vater Unser im Himmel,

geheiligt werde Dein Name,

Dein Reich komme,

Dein Wille geschehe,

wie Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich

Und die Kraft und die Herrlichkeit,

in Ewigkeit. Amen!

Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit, auf die Fürsprache der Seligen Jungfrau Maria, der allmächtige Gott,

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich weiterhin eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria

axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Es wäre schön, wenn wir alle im Monat Mai den täglichen Lichtblick mit dem Gebet des „Ave Maria“ beenden würden:

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade.
Der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder
jetzt und in der Stunde unseres Todes

Dupré – Ave Maria

Tagesandacht zum 8.5.2020 (55. Tag der Ausgangssperre)

Count-Down für unseren ersten Gottesdienst 

in Gran Canaria nach der Ausgangssperre:

Noch 9 Tage (Noch 9 mal Schlafen) bis Sonntag, 17.5. um 11.15 Uhr

im Templo Ecumenico, Playa del Ingles

Liebe Freundinnen des Lichtblicks,

Leben und Tod, das sind die Koordinaten unseres Lebens. Karfreitag und Ostern! „Euer Herz lasse sich nicht verwirren“, lesen wir im heutigen Evangelium. Vieles kann uns in diesen Tagen und Zeiten verwirren. Doch lassen wir unseren Glauben an die Auferstehung Jesu Christi, der auch uns damit das ewige Leben erschlossen hat, in diesem Lichtblick wieder neu stärken. Zunächst aber lädt uns das folgende Lied ein, uns auf unserer Andacht zu konzentrieren:

Ins Wasser fällt ein Stein

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Halleluja. Halleluja.

(So spricht der Herr:)

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.

Niemand kommt zum Vater außer durch mich.

Halleluja

Heute können wir mit dem Heiligen Thomas von Aquin beten:

Barmherziger Gott, gib,
dass wenn ich nicht äußerlich 
das Sakrament des Leibes und Blutes des Herrn empfangen kann,
doch innerlich dessen Wesen und Kraft erfahre,
dass ich verdiene,
Christus im Gebet ganz einverleibt zu werden.
Liebreichster Vater,
lass mich deinen geliebten Sohn,
der sich mir in dieser geistlichen Kommunion schenkt,
einst ewig schauen.

(in Anlehnung an Thomas von Aquin, Original: GL 8,4)

Um das Evangelium besser zu verstehen, lesen wir:

Die Jünger haben Mühe, zu begreifen, was Jesus mit seinem Weggehen meint: „Wir wissen nicht, wohin du gehst“. Sie haben Angst. Gegen die Angst gibt es nur ein Mittel: „Glaubt an Gott, und glaubt an mich!“. Der Glaube, den Jesus fordert, ist Vertrauen und Hoffnung. Die Trennung ist keine endgültige; im Haus des Vaters, d. h. im Reich Gottes, ist Platz für alle. Thomas möchte eine direkte, unverhüllte Auskunft über das Ziel und den Weg Jesu, der ja auch der Weg des Jüngers sein wird. Jesus nennt das Ziel nur nebenbei: „zum Vater“, zur bleibenden Gemeinschaft mit Gott. Dorthin gibt es einen einzigen Weg: 

Ich bin der Weg. Jesus ist der Weg, weil er die Wahrheit sucht, der Weg ist nicht vom Ziel getrennt; wer ihn geht, wer die Wahrheit sucht, der hat, weil er Jesus hat, auch das Leben, jetzt schon. 



Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott, und glaubt an mich!

Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?

Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.

Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr.

Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen?

Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.

Halleluja (Taize)

Wir befreien unser Herz durch die folgenden Bitten:

Wir bitten Jesus Christus, unseren Herrn, der uns den Weg in das Haus des Vaters zeigt:

Befreie die Herzen der Gläubigen von Angst und Sorge.

Lass die Menschen dich suchen und bei dir Ruhe finden.

Neige dich allen zu, die deine Hilfe brauchen.

Gib, dass wir in deinem beständigen Schutz geborgen sind.

Denn du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Auf dich setzen wir unsere Hoffnung. Dir sei Dank und Ehre in Ewigkeit

Vater Unser im Himmel,

geheiligt werde Dein Name,

Dein Reich komme,

Dein Wille geschehe,

wie Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich

Und die Kraft und die Herrlichkeit,

in Ewigkeit. Amen!

Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit, auf die Fürsprache der Seligen Jungfrau Maria, der allmächtige Gott,

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich weiterhin eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria

axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Es wäre schön, wenn wir alle im Monat Mai den täglichen Lichtblick mit dem Gebet des „Ave Maria“ beenden würden:

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade.
Der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder
jetzt und in der Stunde unseres Todes.

Jacques Offenbach – Ave Maria

Wir beginnen wieder

Wir beginnen wieder 

mit der Feier der Heiligen Messe in deutscher Sprache ab

Sonntag, 17.5. um 11.15 Uhrmit max. 60 Besuchern.

Bitte Masken und Gel mitbringen!

Tagesandacht zum 6.5.2020 (53. Tag der Ausgangssperre)

Halleluja. Halleluja.

(So spricht der Herr:)

Ich bin das Licht der Welt.

Wer mir nachfolgt, hat das Licht des Lebens.

Halleluja.

Liebe FreundInnen des Lichtblicks, 

Jesus Christus will nicht der Richter der Welt sein, sondern der Retter der Welt. Er will nicht die Welt in Finsternis, sondern im Licht. Aber die Welt muss sich entscheiden. Wer meine Worte nicht annimmt, hat seinen Richter, sagt Jesus im heutigen Evangelium. Sein Wort annehmen, das dauert ein ganzes Leben hindurch und beginnt jeden Tag neu.

„Du bist das Licht der Welt“ Gemeindelied – gesungen von Lila

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Gütiger Gott,

du bist das Leben der Gläubigen,

der Reichtum der Armen,

die Freude der Auserwählten.

Wir sehnen uns nach deinen Verheißungen.

Stärke unsere Hoffnung

und schenke uns überreiche Erfüllung.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Um das Evangelium besser zu verstehen, lesen wir:

In diesem Abschnitt fasst Johannes die großen Themen der Predigt Jesu zusammen: glauben und sehen, Licht und Finsternis, hören und bewahren, richten und retten. Nur der Glaubende kann sehen: er sieht in Jesus nicht nur einen außerordentlichen Menschen, sondern den, der vom Vater als das Licht in die Welt gekommen ist. Licht heißt im Johannesevangelium: Wahrheit, Leben, Freude, Heil. Den göttlichen Ursprung Jesu und das Ziel seiner Sendung erkennen, da ist Glaube. Wer glaubt, nimmt das Licht auf und wird vom Licht aufgenommen. Er hat sich für das Leben entschieden; die Auferstehung und das Gericht liegen hinter ihm.

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit

rief Jesus aus: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat,

und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat.

Ich bin das Licht, das in die Welt gekommen ist, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt.

Wer meine Worte nur hört und sie nicht befolgt, den richte nicht ich; denn ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern um sie zu retten.

Wer mich verachtet und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich gesprochen habe, wird ihn richten am Letzten Tag.

Denn was ich gesagt habe, habe ich nicht aus mir selbst, sondern der Vater, der mich gesandt hat, hat mir aufgetragen, was ich sagen und reden soll.

Und ich weiß, dass sein Auftrag ewiges Leben ist. Was ich also sage, sage ich so, wie es mir der Vater gesagt hat.

Gehet nicht auf, in den Sorgen dieser Welt

Wachse Jesus, wachse in mir, 
in meinem Geist, 
in meinem Herzen, 
in meiner Vorstellung, 
in meinen Sinnen.

Wachse in mir in deiner Milde, 
in deiner Reinheit, 
in deiner Demut, 
deinem Eifer, 
deiner Liebe.

Wachse in mir mit deiner Gnade, 
deinem Licht und deinem Frieden.
Wachse in mir 
zur Verherrlichung deines Vaters,
zur größeren Ehre Gottes.

(Piere Olivaint, GL 6,5)

Vater Unser im Himmel,

geheiligt werde Dein Name,

Dein Reich komme,

Dein Wille geschehe,

wie Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich

Und die Kraft und die Herrlichkeit,

in Ewigkeit. Amen!

Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit, auf die Fürsprache der Seligen Jungfrau Maria, der allmächtige Gott,

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich weiterhin eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria

axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Es wäre schön, wenn wir alle im Monat Mai den täglichen Lichtblick mit dem Gebet des „Ave Maria“ beenden würden:

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade.
Der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns 
Sünder
jetzt und in der Stunde unseres 
Todes.

Mendelssohn: Ave Maria | Toronto Mendelssohn Choir

youtube.com/watch?v=EQGm4Tijg2A

Tagesandacht zum 5.5.2020 (52. Tag der Ausgangssperre)

Halleluja. Halleluja.

(So spricht der Herr:)

Meine Schafe hören auf meine Stimme;

ich kenne sie, und sie folgen mir.

Halleluja.

Liebe FreundInnen des heutigen Lichtblicks, 

wenn wir von der Kirche sprechen, meinen wir die Gemeinschaft von Menschen, ihren Glauben an Jesus Christus bekennen. Ihnen hat Gott der Vater durch Jesus Christus Gnade und Frieden geschenkt. Die österliche Verkündigung spricht immer wieder von der Kirche von der Gemeinschaft der Glaubenden. Die Lesungen der Osterzeit beschreiben immer wieder, dass sich der Glaube an Jesus Christus ausbreitet. Wichtiger aber ist der Gedanke: Der Herr selbst führt seine Kirche durch den Heiligen Geist. Das gilt für alle Zeit und vor allem in Zeiten der Krise. Auch heute ist es der Herr selbst, der seine Kirche zusammenhält und wachsen lässt in diesem Lichtblick wollen wir ihn bitten, dass er den Glauben und die Liebe in uns vermehre.

Und mit Schwung geht es in den heutige Tagesandacht:

Aufstehen, aufeinander zugehen


Gebet
Jesus Christus, durch Dich hat Gott ein Gesicht bekommen. Du hast mit den Kindern gelacht, mit den Trauernden geweint, konntest wütend werden und intensiv zuhören. All das hat sich sicherlich auch in Deinem Gesicht widergespiegelt. Wir tragen nun Atemschutzmasken, um der Corona Pandemie entgegen zu wirken. Unsere Mimik ist nicht mehr erkennbar. Du aber schaust uns weiter an. Wir bitten dich, hilf uns, dass wir jetzt besonders mit unseren Augen und unserer Stimme achtsam und liebevoll unserem Gegenüber begegnen. Amen.
Jesu Worte im Johannes-Evangelium scheinen auf dunkel, ja, fast widersprüchlich zu sein. So heißt es: die Menschen, die der Vater dem Sohn gegeben hat, folgen ihm. Wer ihm nicht folgt, gehört nicht zu ihm; also muss man doch annehmen: der Vater hat sie ihm nicht gegeben. Gleichwohl wirbt Jesus um alle. Aber die, die den Beweis dafür wollen, dass Jesus der Messias ist, werden abgewiesen. Zu Jesus findet man nicht, wenn man versucht, seinen eigenen Verstand zu Maßstab zu machen. Nur wer sich auf Jesu Ruf einlässt, der erkennt in der Nachfolge, dass Jesus der Gesandte Gottes ist.



Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes In Jerusalem fand das Tempelweihfest statt. Es war Winter, und Jesus ging im Tempel in der Halle Salomos auf und ab. Da umringten ihn die Juden und fragten ihn: Wie lange noch willst du uns hinhalten? Wenn du der Messias bist, sag es uns offen! Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, aber ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich im Namen meines Vaters vollbringe, legen Zeugnis für mich ab; ihr aber glaubt nicht, weil ihr nicht zu meinen Schafen gehört. Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir. Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen, und niemand wird sie meiner Hand entreißen. Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle, und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen. Ich und der Vater sind eins.


Fürbitte
Für alle, die in den Krankenhäusern oft unter erschwerten Bedingungen auf den Intensivstationen für schwerkranke Menschen da sind.
Für alle, die einsam und alleine sind und sich so sehr danach sehnen, wieder einmal in den Arm genommen zu werden.
Für alle, die in den politischen Ämtern wichtige Entscheidungen für die nächsten Monate zu treffen haben.
Für uns selbst, dass wir den langen Atem der Zuversicht behalten und unseren Nächsten mit seinen Sorgen und Nöten nicht aus dem Blick verlieren

Vater Unser im Himmel,

geheiligt werde Dein Name,

Dein Reich komme,

Dein Wille geschehe,

wie Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich

Und die Kraft und die Herrlichkeit,

in Ewigkeit. Amen!

Corona Chor – Möge die Straße

Segnen heißt: Gutes zusagen!

„Es segne uns in dieser Osterzeit, auf die Fürsprache der Seligen Jungfrau Maria, der allmächtige Gott,

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“

Allen wünsche ich weiterhin eine gesegnete Osterzeit bis zum Pfingstfest!

Ihr/Euer Pfarrer Axel Werner, Gran Canaria

axwernerde@yahoo.de oder Mobil +34 608 001 663

Es wäre schön, wenn wir alle im Monat Mai den täglichen Lichtblick mit dem Gebet des „Ave Maria“ beenden würden:

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade.
Der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns 
Sünder
jetzt und in der Stunde unseres 
Todes.

ave maria, Caccini